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Autor Thema: ab wann soll man kinder von ihren eltern trennen?  (Gelesen 3277 mal)
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Yda
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« Antworten #15 am: 29. Januar 2008, 12:49:12 »

ich dachte da mal an die ersten 6 bis 7 lebensjahre

selbstentscheidung des kindes für oder wider kinderfremdbetreuung:

wenn ein kleines kind keine fremdbetreuung kennt, kann es diese frage nicht beantworten.
ist das kind ängstlich, wird es sich vor dem neuen, angekündigten besuch eines kindergartens fürchten.
ist es ein temperamentvolles kind, wird es sich auf neue angekündigte kinder freuen.
ist die mama sehr streng, fällt die trennung leichter.
ist die mama selbst am klammern, wird das kind auch klammern.

es gibt keine eindeutige antwort.
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« Antworten #16 am: 29. Januar 2008, 13:22:32 »

aber eine entscheidung muss getroffen werden: wenn auch nur aufgrund von vermutungen. ein klares wissen im umgang mit kindern, in der erziehung ist natürlich nicht möglich, das kann aber wohl nicht heissen, dass man jeden zustand, ganz egal wie, einfach "neutral" und gleichwertig betrachtet und dass man einfach das, was einem die gesellschaft vorsetzt als der weisheit letzten schluss betrachtet. wenn kinder liebe brauchen (oder kann man auch das nicht eindeutig beantworten?), dann ist es halt die frage, von wem sie sie kriegen können. kindergartentanten? krippenbetreuungsangestellte? spürt das kind die liebe der eltern oder reicht die beschäftigungstherapie von dafür extra bezahlten?
« Letzte Änderung: 29. Januar 2008, 13:24:58 von amoruritme » Gespeichert

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« Antworten #17 am: 29. Januar 2008, 13:23:06 »

Ich kann das auch nur aus meiner Sicht beantworten:

Ich habe drei Mädels, alle gingen ab 4 in den Kindergarten. Und sie wollten es, denn dort waren viele Kinder, das gefiel ihnen weit besser als zuhause mit den Schwestern.  Roll Eyes

Aber ok, das war nur kurz jeden Tag, weil ich eh nur halbtags jobbte. Ich kann nicht sagen, ob sie noch so begeistert gewesen wären, wäre es den ganzen Tag gewesen - da hab ich keine Erfahrung, drum kann ich dazu nichts schreiben.

Aber ich denke, es kommt halt total drauf an, wie die Atmosphäre dort ist.

Wenn ich zurückdenke, wie es bei MIR war, als ich in den Kindergarten kam....*schrecklich*

Bei uns wurden noch Ohrfeigen ausgeteilt von den Kindergartentanten. Ich war damals 5 Jahre alt und todunglücklich dort. Was dazu führte, dass ich jedesmal, wenn jemand an der Tür läutete (und die ging dann von alleine auf), raushuschte und davonlief.

Quer durch Wien zu meiner Mutter in die Fabrik, die mich dann wieder im Kindergarten ablieferte. War auch nur halbtags, aber das war für mich die Hölle. Und weil ich dort nicht sein wollte, war ich auch grantig und biss andere Kinder (und die Kindergärtnerinnen  Grin).

Daraufhin drehten sie immer ein Handtuch zu einem Strang, wickelten diesen um meinen Mundbereich, banden hinten zu und verfrachteten mich zur Strafe mit meinem "Beissring" ins kalte Klavierzimmer. Da saß ich dann am Boden und fror, bis meine Mutter mich abholte. Mit dem Knebel um den Mund....Zum Schluss war die Situation schon so zerfahren, dass das fast täglich der Fall war. Meine Ma war total froh, als die Schule begann. Und ich auch.

DAS waren Kindergartenzeiten, die kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Wenn eine Kindergärtnerin es auch nur ein einziges Mal gewagt hätte, eines meiner Kinder schief anzugucken, wäre ich mit der Dame Schlitten gefahren.  Blinzeln Aber kräftig.

Die Kindergartenzeit meiner Kids haben sie sicher in bester Erinnerung. Wenn eines von ihnen jemals gesagt hätte, sie wollen dort nicht hin (oder ich auch nur den leisesten Verdacht dafür gehabt hätte), wäre das kein Thema gewesen, sie hätte nicht müssen, sondern es war freiwillig.

Aber: Zu dem Zeitpunkt war ich auch noch verheiratet und mein Mann verdiente so viel, dass ich auch hätte zuhause bleiben können. Diese Situation hat aber  nicht jeder - darum stellt sich die Frage nach der Freiwilligkeit gar nicht.  Traurig1

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« Antworten #18 am: 29. Januar 2008, 15:27:52 »

hab nun ein paar Anläufe zu dem Thema gemacht aber immer wieder verworfen

ließt sich wirklich hart

ab wann soll man Kinder von ihren Eltern trennen

aber nach längerem überlegen  und erinnern
es war so hart

die Zeit ohne mein Kind habe  als Trennung empfunden und an einem Punkt denn ich nicht mehr exakt benennen kann  war mir mein Kind derart fremd  geworden ....

ich war 2 Jahre zuhause bin dann 13 Jahre arbeiten gegangen
Anfangs nur Stundenweise
Zwischen durch Vollzeit
danach Teilzeit die in Vollzeit ausartete
und seit
5 Jahren  wieder ganz zuhause


Rückblickend  und ich kann es  ja nur Rückblickend betrachten
würde ich es anders machen 

Die beste Zeit war die ersten 2 Jahre und die letzten 5 Jahre
 
die Entwicklung die sich gerade in den letzten Jahren ergeben hat viel "wieder gut gemacht"

gathering


von dem was in den 13 Jahren arbeiten schief gelaufen ist 
und dass war nicht wenig Traurig1


für mich selbst  auch wieder Rückblickend auf meine Kindheit

oh  da  wäre ich  wiederum froh und dankbar  gewesen wenn ich von meinen Eltern getrennt worden wäre je früher um so besser 


....
....

Wenn ich heute Eltern mit kleinen Kindern sehe wünsche ich ihnen
oder Stelle mir vor dass sie frei entscheiden können /konnten

ohne Finanzielle Nachteile
ohne Ausgrenzung durch
wie du bist nur Mutter bla bla bla oder spätere Einbussen bei der Rente...
oder
was du gehst nur Teilzeit oder gar geringfügig beschäftigt arbeiten ... macht den Staat kaputt
oder wie du gehst voll arbeiten  karierresüchtig dein Armes Kind

und noch mindestens ebenso schwierig wenn auch selten erwähnt
wie geht es den Vätern die sich dazu berufen fühlen  zuhause zu bleiben

ich erlebe es in meiner näheren Umgebung   was diese Familie mitmacht
traurig richtig traurig

nachdenklich grüßt die Eidechse


 
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« Antworten #19 am: 29. Januar 2008, 15:44:33 »


Wenn ich heute Eltern mit kleinen Kindern sehe wünsche ich ihnen
oder Stelle mir vor dass sie frei entscheiden können /konnten

ohne Finanzielle Nachteile
ohne Ausgrenzung durch
wie du bist nur Mutter bla bla bla oder spätere Einbussen bei der Rente...
oder
was du gehst nur Teilzeit oder gar geringfügig beschäftigt arbeiten ... macht den Staat kaputt
oder wie du gehst voll arbeiten  karierresüchtig dein Armes Kind



so sehe ich das auch - es ist egal, WIE Du es machst, es gibt immer Stimmen, die meinen, es wäre falsch. Bleibst Du beim Kind, dann bist Du nur zu faul zum Arbeiten - gehst Du arbeiten, bist Du eine karrieregeiler Egoist.  Roll Eyes

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« Antworten #20 am: 29. Januar 2008, 20:28:10 »

oder lasst mich die fr anders stellen:

wenn wir genug geld hätten, um sich keine wirtschaftlichen sorgen machen zu müssen: würden wir dann lieber bei unseren kindern bleiben oder würden wir sie dennoch langzeitig elternlos lassen? wäre es also für kinder besser, weniger mit eltern zusammenzusein? tun eltern kindern schlecht? ich spreche nicht von ausnahmen und individualfällen , sondern von tendenzen - vorausgesetzt, es gibt tendenzen! oder gibts doch keine? wenn aber jeder fall nur individuell zu betrachten wäre, dann könnte man fast gar keine allgemeinen richtlinien und zielvorstellungen formulieren. das würd ich andererseits schade bis gefährlich finden. dann könnts auch ausnahmsfälle geben, bei denen zb prügel in der kindheit keine schweren nachteiligen folgen hätten...


Großteils hängt es sicher wirklich von den wirtschaftlichen Gegebenheiten ab, die Kinder in fremde Obhut zu geben, kaum eine Mutter (und auch Vater) würde das ohne ernsthaften Sachzwang tun.
Vielleicht gibts die Tendenz, das "Weggeben" der Kinder als nicht mehr so schlimm zu sehen, man neigt ja zu Zweckoptimismus  Smiley und bis jetzt habe ich auch nichts über eventuelle tendenziell negative Folgen gelesen.
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« Antworten #21 am: 29. Januar 2008, 20:39:40 »

vll ists nicht opportun, in korrektionistischen zeiten über die negativen folgen von kinderfrühweggeben untersuchungen zu machen (studien haben meist eine ideologische absicht), aber das war ja meine ausgangsfrage: auch wenn man nichts "gelesen" hat, muss man ja vermutungen über das wohlergehen der kinder hegen: es kann wohl kaum angehen, dass, wenn wir nicht studien hätten, wir nicht wüssten oder spürten, was für kinder vll gut ist! gerade im erziehungsbereich kann man ja nicht die verantwortung an selbsternannte, evtl ideologisch verbrämte "fachleute" abgeben. fachleute für kinderliebe gibts hauptsächlich eine gruppe - eltern!

ausserdem gehts um die urfrage und die kann man ja kaum wissenschaftlich beweisen: wie soll es eine wissenschaft von der kinderseele geben?   (-; >>>  braucht kind liebe und braucht liebe zeit? oder gehts nur um betreuung? oder glaubt jemand, die liebe der berufstanten ist die gleiche wie die der erzeuger?
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« Antworten #22 am: 29. Januar 2008, 20:51:52 »

vll ists nicht opportun, in korrektionistischen zeiten über die negativen folgen von kinderfrühweggeben untersuchungen zu machen (studien haben meist eine ideologische absicht), aber das war ja meine ausgangsfrage: auch wenn man nichts "gelesen" hat, muss man ja vermutungen über das wohlergehen der kinder hegen: es kann wohl kaum angehen, dass, wenn wir nicht studien hätten, wir nicht wüssten oder spürten, was für kinder vll gut ist! gerade im erziehungsbereich kann man ja nicht die verantwortung an selbsternannte, evtl ideologisch verbrämte "fachleute" abgeben. fachleute für kinderliebe gibts hauptsächlich eine gruppe - eltern!

ausserdem gehts um die urfrage und die kann man ja kaum wissenschaftlich beweisen: wie soll es eine wissenschaft von der kinderseele geben?   (-; >>>  braucht kind liebe und braucht liebe zeit? oder gehts nur um betreuung? oder glaubt jemand, die liebe der berufstanten ist die gleiche wie die der erzeuger?

Es geht imo nur um die Betreuung und nicht um Liebe (Ausnahme: Großeltern). Liebe im eigentlichen Sinn ist Elternmonopol. Kind braucht Liebe, Kind braucht Zeit keine Frage. Die Gleichsetzung der beiden Termini ist aber nicht unbedingt durchgängig wenn auch naheliegend. Die Liebesdosen müssen halt in kürzerer Zeit übertragen werden.

Nebenbei, ich finde, du bist kaum auf meine Feststellungen und die Antworten der anderen user eingegangen, du beharrst auf der grundsätzlichen akademischen Fragestellung, wiederholterweise!
Wäre interessant, wie du eigentlich persönlich zum Thema stehst?

Zu den Auswirkungen, schau, ich hab nichts über negative Auswirkungen gelesen... Vielleicht du? Also sag schon, gib die Infos her falls vorhanden, würde mich wirklich interessieren!  Smiley
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« Antworten #23 am: 29. Januar 2008, 22:22:54 »

nachdem das forum "argumente" heisst, hoffe ich, niemanden vor den kopf zu stossen, wenn ich solche bringe und nicht nur von meinen subjektiven befindlichkeiten spreche   (-;. (fragen sind vll keine wirklichen argumente, aber sollen das finden derselben vorantreiben, ich hoffe, dass es niemanden stört, dass ich mehr frage als behaupte.)

das gefühl, dass nicht auf alle meine fragen eingegangen wird bzw dass ein bissl am wesenskern herumgeschifft wird, hab auch ich ein bissl... aber das macht ja nichts (wrsch hat das fast jeder, wenn er das nicht zurückkriegt, was er sich vom andern wünscht!)  dieses vorsichtige einfühlsame vorfühlen scheint mir durchaus eine möglichkeit, nicht mit der tür ins haus zu fallen oder eben blosse behauptungen aufzustellen, über die dann nurmehrnoch abgestimmt zu werden braucht!

ausserdem handelt es sich offenbar um ein komplexes problem, und ich würd gern schrittweise vorgehen, mir scheint es geht ja fast nicht anders: einfache brachialantworten sind meine sache nicht.

nichtsdestoweniger: ich kann auch klar sagen - und das scheint mir schon aus meiner frage und auch aus einigen zusatzanmerkungen hervorzugehen - sprechen für mich viele indizien dafür, dass zuwenig auf die kindlichen bedürfnisse eingegangen wird: dauernd wird von wirtschaftszwängen und zb den lebensverwirklichungskonzepte n der eltern geredet: warum gehört es nicht zum verwirklichungskonzept, ohne wenn und aber den eigenen kindern das zu geben, was sie brauchen? braucht man, um das festzustellen, wirklich ideologisch gefärbte studien? wo sind intuition und empathie hin?

klar genug?

;-)

ich hoffe nur, dass ich nach dieser klaren formulierung nicht wegen "provozierens" in irgendein eck gestellt werde - das hätte ich nicht gewollt, aber der wunsch der mitposter ist mir - fast - befehl...


;-)
« Letzte Änderung: 29. Januar 2008, 22:27:23 von amoruritme » Gespeichert

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« Antworten #24 am: 29. Januar 2008, 22:51:30 »

hallo amoruritme,
hast du nun selbst Kinder oder nicht?

Sprichst du von der höheren Warte des Beobachtenden, des Nichtbetroffenen,
oder bist du persönlich involviert?

Ich finde das nervig, wenn ich meinem Gegenüber, den ich noch nicht mal ansatzweise kenne,
meine ganz persönlichen Dinge offenbare, er mir aber nur permanent ausweicht und nix von sich raustut!
Da hab ich dann bald keine Lust mehr, zu antworten.
Verstehst du das?

Ich konnte es mir nicht aussuchen, ob es für das Wohl meiner Kinder besser gewesen wäre, sie bei mir
zu Hause gehabt zu haben!
Spirit hat das mit ihren Beiträgen auch hinreichend beleuchtet.
Es gibt keine Pauschalantworten.

Was willst du noch hören?

Frag doch mal beim Familienministerium nach!
Wir hier sind doch alles nur Eltern, die ihre Erfahrungen gemacht haben, die sie dir mitteilen, was dir scheinbar nicht ausreicht...

LG, Yda
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« Antworten #25 am: 29. Januar 2008, 22:58:17 »


Wir hier sind doch alles nur Eltern, die ihre Erfahrungen gemacht haben, die sie dir mitteilen, was dir scheinbar nicht ausreicht...

LG, Yda

Lieber Amoruritme!

Ich hab da ein ähnliches Problem wie Yda. Ich habe auch das Gefühl, wir haben Dir alle offen geantwortet, mit Beispielen, die uns selbst betreffen. Ehrlich und nicht wertend, sodaß man, wenn man möchte, sich daraus selbst eine Meinung bilden könnte.

Was möchtest Du von uns hören? Sag es uns bitte, vielleicht reden wir ja aneinander vorbei.... Blinzeln

Liebe Grüße
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« Antworten #26 am: 29. Januar 2008, 23:07:15 »

ich wollte nicht ärger verursachen, sondern argumente austauschen. meine persönlichen geschichten werde ich vll allmählich mitteilen, aber es stand in den forenregeln nichts davon, dass es hier einen selbstoffenbarungseid gibt. ich versuchte mmn durchaus sachlich und höflich zu argumentieren und niemanden zu verletzen. wenn man es schon als verletzung empfindet, wenn man nicht extrem persönlich wird (nach 2 tagen) tut es mir leid.

mir gehts nicht um die eigenen gefühle allein, sondern schon auch allg ums problem "kindsein in unserer gesellschaft".

ich empfinde schon einen gewissen sanften druck (der auf mich ausgeübt wird), dinge von mir persönlich zu erzählen, aber wenn ich das noch nicht will?

ist dann echt irgendwer grantig?
« Letzte Änderung: 29. Januar 2008, 23:10:50 von amoruritme » Gespeichert

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« Antworten #27 am: 29. Januar 2008, 23:10:30 »



ich empfinde schon einen gewissen sanften druck, dinge von mir persönlich zu erzählen, aber wenn ich das noch nicht will?

ist dann echt irgendwer grantig?

Nein, grantig sicher nicht - nur verwirrt. Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, ich wusste nicht genau, was Du erwartest. Aber ich bin sicher, wir kriegen das hin. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

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« Antworten #28 am: 29. Januar 2008, 23:11:17 »

ich wollte nicht ärger verursachen, sondern argumente austauschen. meine persönlichen geschichten werde ich vll allmählich mitteilen, aber es stand in den forenregeln nichts davon, dass es hier einen selbstoffenbarungseid gibt. ich versuchte mmn durchaus sachlich und höfich zu argumentieren und niemanden zu verletzen. wenn man es schon als verletzung empfindet, wenn man nicht extrem persönlich wird (nach 2 tagen) tut es mir leid.

mir gehts nicht um die eigenen gefühle allein, sondern schon auch allg ums problem "kindsein in unserer gesellschaft".

ich empfinde schon einen gewissen sanften druck, dinge von mir persönlich zu erzählen, aber wenn ich das noch nicht will?

ist dann echt irgendwer grantig?

Hallo amoruritme!

Ganz klar, amoruritme alles ganz OK, was du machst! Es gibt hier keinerlei Zwang, seine persönlichen Verhältnisse offenzulegen...
Ich hoffe, dass keiner grantig ist, oder .... Spirit? Yda?  Wink

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« Antworten #29 am: 29. Januar 2008, 23:12:22 »

Hi,
grantig bin ich sicher nicht.
Aber für mich fühlt es sich an, als wenn ich am Nacktbadestrand bin und es kommt grade jemand in Straßenbekleidung daher. Dann frage ich mich auch: Was will er, was sucht er hier?

Du vergibst dir doch nichts, wenn du sagst: Ok, ich hab Kinder. oder einfach: Nein, mich interessiert das aus anderen Gründen.

Ist das schon zuviel für dich? Wovor hast du Angst?

Indem du nichts sagst und aber beim Gegenüber weiterbohrst, entsteht schon ein Ungleichgewicht.
Dem ich dann so begegne, indem ich dann dicht mache und demjenigen gegenüber dann nichts mehr sagen mag.

LG, Yda
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