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Nicht mehr wegzudenken !
    
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T.M.O.D. (the master of disaster)
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« am: 23. Juni 2007, 18:46:34 » |
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MeYLYn
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« Antworten #1 am: 23. Juni 2007, 20:08:25 » |
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Also nein, das glaub ich nicht. denn mein Freund hat 3 Soehne und der Aelteste, baut echt einen Bloedsinn nach dem anderen hat eine Einstellung, von der man glaubt, kanns nicht geben. Und sowas ist sicher nicht intelligenter, als die von seinen Bruedern, die einer regelmaessigen Arbeit nachgehen oder die Schule fertig machen. Und wie verhaelt es sich eigentlich mit Einzelkindern? *selbst eins bin* 
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Spirit
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« Antworten #2 am: 24. Juni 2007, 00:00:56 » |
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Ich sehe das aehnlich wie Sabine. Wenn ich in meiner Verwandtschaft und im Bekanntenkreis so nachgucke, kann ich das so absolut nicht bestaetigen.
Moeglich ist allerdings, dass die Erstgeborenen dann, wenn Kinder danach folgen, manchmal mehr Verwantwortung uebernehmen und dadurch eventuell selbstaendiger werden. Muss aber nichts mit Intelligenz zu tun haben - und ist sicher in erster Linie davon abhaengig, wie die Eltern die Kinder in dieser Konstellation behandeln.
Lg Spirit
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Wenn Du etwas nicht willst, gibt es Gründe, wenn Du etwas willst, gibt es Wege...
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Ratte
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« Antworten #3 am: 24. Juni 2007, 01:56:02 » |
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Hey Ihr`s! Es koennte vielleicht sein, dass dem ersten Kind (weils ja das erste ist, und frisch gebackene Eltern ja alles richtig machen wollen) mehr Zuwendung geschieht... dass man dem ersten Kind von vorn herein mehr beibringt, was man vielleicht beim zweiten schon nicht mehr macht (wegen keine Lust mehr oder so). Aber genetisch bedingt, oder andere grundsaetzliche Ursachen hat das mMn sicher nicht. Lieben Gruss Daniela 
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Behandle jeden Menschen wie einen weisen Menschen, er koennte Dein Lehrer sein!
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MeYLYn
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« Antworten #4 am: 24. Juni 2007, 09:19:03 » |
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Ja da stimme ich mit Spirit und Daniela ueberein. das war selbst bei dem aeltesten Sohn meines Freundes so, er hat schon frueher Verantwortung uebernommen und war auch selbststaendiger, als die juengeren. Ist sicher, dann auch so, dass der/die Aeltere, den juengeren Geschwistern auch mal sagt, wo es lang geht.
Aber mit Intelligenz hat das nichts zu tun.
Wobei es sicher auch fuer Intelligenz verschiedene Sichtweisen gibt. Fuer mich persoenlich hat Intelligenz mit einer schnellen Auffassungsgabe zu tun und nicht unbedingt damit, dass man in der Schule gute Noten hat........... obwohl das ja doch sehr oft Hand in Hand geht.
Liebe Gruesse Sabine
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Gondwana
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« Antworten #5 am: 24. Juni 2007, 14:41:29 » |
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Hi Admin :-) vorweg: ich hab´ eine Schwester, die ist 2 Jahre älter als ich. Während der Zeit, in der wir beide in unserem Elternhaus aufwuchsen, haben meine Eltern ein bestimmtes Bild über unsere Intelligenz geprägt: als ich auf die weiterführende Schule kam, waren meine Zeugnisse so gut, daß die Lehrer mich für´s Gymnasium vorschlugen. Meine Eltern lehnten das ab, weil meine Schwester damals schon zur Realschule ging und sie sagten zu mir (O-Ton!): "Deine Schwester ist die Intelligenzbestie in unserer Familie!" Okay, ging ich also auf die Realschule. Dort wurden dann meine Zensuren schlechter und schlechter, mag sein, um unterbewußt die Meinung meiner Eltern zu festigen oder weil ich einfach andere Sachen im Kopf hatte Grin Jedenfalls, lange Rede - kurzer Sinn: als meine Schwester und ich vor ca. 20 Jahren in einer WG zusammen wohnten, unterzogen wir uns einem ein-wöchigen Intelligenz-Test. Sie lag 10 Punkte unter meinem Ergebnis und hat getobt Roll Eyes *kicher* ... my 2 cents :-) Lieben Gruß, Gondwana Edit: da fällt mir gerade noch ein Zitat ein, was ganz gut hierher zu passen scheint, weiß aber nicht mehr, von wem es ist: "Nichts ist besser verteilt als die Intelligenz - wir alle sind mit der eigenen zufrieden." PS: Fehlende Zeilen vom Admin wieder eingefügt!
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« Letzte Änderung: 26. Juni 2007, 20:54:08 von Administrator »
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Wake up ... you´re not dreaming!
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greenbuddha
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« Antworten #6 am: 24. Juni 2007, 18:12:18 » |
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und der Aelteste, baut echt einen Bloedsinn nach dem anderen hat eine Einstellung, von der man glaubt, kanns nicht geben. Und sowas ist sicher nicht intelligenter, als die von seinen Bruedern, die einer regelmaessigen Arbeit nachgehen oder die Schule fertig machen.
...mangelnde Anpassungsfaehigkeit geht aber andererseits haeufig einher mit hoher Intelligenz, ich halte Deinen Argumentationsweg fuer wenig schluessig, bzw. ziehst Du die falschen Schluesse aus dem, was Du beobachtest.
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greenbuddha
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« Antworten #7 am: 24. Juni 2007, 18:15:35 » |
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Fuer mich persoenlich hat Intelligenz mit einer schnellen Auffassungsgabe zu tun und nicht unbedingt damit, dass man in der Schule gute Noten hat........... obwohl das ja doch sehr oft Hand in Hand geht.
nein, bei nicht erkannter Hochintelligenz etwa verhaelt sich das sehr haeufig genau andersherum, da das Kind unter Unterforderung leidet und daher das fuer die Erreichung guter Noten erforderliche Mass an Anteilnahme verweigert.
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MeYLYn
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« Antworten #8 am: 24. Juni 2007, 18:48:54 » |
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und der Aelteste, baut echt einen Bloedsinn nach dem anderen hat eine Einstellung, von der man glaubt, kanns nicht geben. Und sowas ist sicher nicht intelligenter, als die von seinen Bruedern, die einer regelmaessigen Arbeit nachgehen oder die Schule fertig machen.
...mangelnde Anpassungsfaehigkeit geht aber andererseits haeufig einher mit hoher Intelligenz, ich halte Deinen Argumentationsweg fuer wenig schluessig, bzw. ziehst Du die falschen Schluesse aus dem, was Du beobachtest. mag sein vll hab ich da eine kurzsichtigere Sichtweise. Aber zu glauben, dass man mit 20 in Fruehpension gehen zu koennen, ganz einfach, weil man keinen Bock auf Arbeit hat. ist meiner Meinung nach nicht intelligent.
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greenbuddha
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« Antworten #9 am: 24. Juni 2007, 19:51:39 » |
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...kommt vll drauf an, ob da eine komplexere Loesung fuer die Umsetzung dranhaengt 
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MeYLYn
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« Antworten #10 am: 24. Juni 2007, 20:29:09 » |
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Ja vll ist der aelteste Sohn meines Lebensgefaehrten nicht so das ideale Beispiel. ausserdem kann ich dieses Thema ihn betreffend nicht so sachlich abhandeln. Ansonsten ich bin Einzelkind und kann da dann wohl auch von meinen eigenen Kindheitserfahrungen her nicht mitreden 
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Esper
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« Antworten #11 am: 24. Juni 2007, 23:28:24 » |
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Ich bin hier ein gutes Beispiel, da Erstgeborener muss ich dem Threadtitel wohl oder uebel zustimmen  Aber: Ich erreichte nicht soviel wie meine Schwester, denn ich war antriebslos und lasch, waehrend sie ergeizig war, und daher weiter kam... Also, meine ueberragende Intelligenz  hat mich leider nicht so weit gebracht wie der Ehrgeiz meiner kleinen Schwester. Woraus sich schliessen laesst, dass Intelligenz nicht der Nabel und Antrieb der Welt ist. Und nebenbei, ich glaube nicht, dass es irgendwelche biologischen Ursachen fuer die Ergebnisse der Studie gibt, sondern, wenn ueberhaupt nur soziologische. Esper
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Was sich auf die Wirklichkeit bezieht, ist nicht sicher, und was sicher ist, ist nicht wirklich. [A. Einstein]
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Spirit
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« Antworten #12 am: 24. Juni 2007, 23:43:29 » |
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Es gibt ja auch Emotionale Intelligenz, oder die meisten IQ-Tests beziehen Fragen aus der Allgemeinbildung mit ein. Ich habe mal einen interessanten Bericht zu dem Thema gelesen, erinnert mich nun an Gondwanas Beispiel: Lehrern wurden "falsche" Ergebnisse von IQ-Tests ihrer Schueler gesagt und die weitere Entwicklung und Beurteilung der Leistungen der Schueler beobachtet. Die "falschen" Intelligenten bekamen die besseren Noten, eh klar  aber: bei nachfolgenden IQ-Tests Jahre spaeter schnitten diese tatsaechlich besser ab als vorher. Damit waeren wir natuerlich wieder beim Konstruktivismus *grins* - aber ich denke, dass hier ein besonders wichtiger Punkt beruehrt wird: Das Verhalten der Umwelt (Eltern, Lehrer) gegenueber dem Kind. Da gabs mal den Spruch (den ich als sehr, sehr wahr empfinde): "Ein Trottel wird nicht geboren, ein Trottel wird gemacht" - Sag einem Kind immer wieder, dass es "bloede" sei - es wird sich mit einer Karriere wesentlich schwerer tun als eines, dem Du ununterbrochen vermittelst, es waere gescheit. Und zum Thema Unterforderung: Ich hatte mich frueher ziemlich intensiv mit dem Thema beschaeftigt, mir Literatur dazu besorgt, Dokus dazu angeguckt und kam zu dem Entschluss: Wenn ein Kind "fruehreif" ist, ab in die Schule mit ihm. Denn wenn es spaeter eingeschult wird, als die Entwicklung (und nicht das Alter!) vorgibt, machen sie zu, weil sie unterfordert sind - und viele, sehr viele Kinder landen dann in der Sonderschule. Lg Spirit
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greenbuddha
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« Antworten #13 am: 25. Juni 2007, 17:51:07 » |
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Woraus sich schliessen laesst, dass Intelligenz nicht der Nabel und Antrieb der Welt ist.
... oder, dass es keine besonders intelligente Loesung ist, innerhalb dieses Systems Karriere zu machen 
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greenbuddha
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« Antworten #14 am: 26. Juni 2007, 17:34:34 » |
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Ansonsten ich bin Einzelkind und kann da dann wohl auch von meinen eigenen Kindheitserfahrungen her nicht mitreden  ...ich bin zwar auch Einzelkind, kann die These aber nur unterstützen  (schließlich bin ich auch ein Erstgeborener, nech? ) Was mir so einfiele dazu: Erstgeborene haben möglicherweise tendenziell ein Zuwendungsplus in ihrer Kleinkindphase, was z.B. der Sprachentwicklung förderlich sein dürfte, die einen erheblichen Anteil an den Möglichkeiten hat, Wissen hinzu zu gewinnen und zu vernetzen. dann: mein Erstgeborener war für mich schlicht noch sensationeller, ich glaube, ich habe ihn gerade in seiner Kleinkindphase viel intensiver beobachtet (als den zweiten, der eh ein Mamakind war  ). Ungeteilte Aufmerksamkeit war für den großen jedenfalls am Anfang selbstverständlicher.
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