Die Suchende
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« Antworten #15 am: 02. Juli 2007, 10:00:55 » |
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Hallo Ihr Lieben,
aber sagt, mal... intelligent sein hin oder her... aber im Grunde genommen sind unsere Intelligenz-Test doch nur einfach eine Definitionssache und wird doch nach den Kriterien beurteilt die unserer Gesellschaft wichtig sind (Allgemeinwissen, mathematisches und logisches Denken - so nach dem Motto: wer weiß aus wie viele Bundesländer Deutschland besteht, der ist intelligent - oder auch die Emotionale Intelligenz ist eigentlich ja nicht mehr als ein Vergleich untereinander).
Und weil wir Intelligenz nur aufgrund gesellschaftlicher Strukturen beurteilen können und somit gar nicht objektiv sein können, finde ich das für mich ein Thema, dem ich nicht viel Gewicht beimesse...
Alles Gute.
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MeYLYn
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« Antworten #16 am: 02. Juli 2007, 23:38:40 » |
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@GB als Einzelkind Erstgeborene/r zu sein hat was.  das nehm ich einfach mal so für mich heraus. Dass der/die Erstgeborene, zuerst dran war und auch viel Zuwendung erhält und sicher auch die meisten Fotos von sich hat, auf denen er/sie allein zu sehen ist, ist auch so eine Sache  Kommt ein 2., sind die meist nur im doppelpack drauf, als Geschwister. Ich denke der Älteste und der Jüngste kriegen am meisten Aufmerksamkeit bei mehr Kindern. ist aber glaub ich viel subjektiv gesehen und auch von den Eltern abhängig.
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Relativ ist das Sein, endlos die Zeit, komm und tauch ein, in die Ewigkeit
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Spirit
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« Antworten #17 am: 03. Juli 2007, 08:19:55 » |
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Ich würde das nicht so generell unterschreiben, wahrscheinlich kommt es von Fall zu Fall drauf an.
Meine zwei ersten sind z.B. knapp hintereinander gekommen, da blieb dann für die erste kaum mehr Zeit und Luft, weil die zweite anfangs so anstrengend war.
Während bei der dritten wieder ein paar Jährchen dazwischenliegen. Oder manchmal liegt zwischen erstem und zweitem Kind eine ganze Generation, bei Nachzüglern z.B.
Liebe Grüße Spirit
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greenbuddha
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« Antworten #18 am: 03. Juli 2007, 08:38:24 » |
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Und weil wir Intelligenz nur aufgrund gesellschaftlicher Strukturen beurteilen können und somit gar nicht objektiv sein können, finde ich das für mich ein Thema, dem ich nicht viel Gewicht beimesse...
...naja, andererseits lebt ja der ein oder andere von uns in dieser Gesellschaft, ist also ein vielleicht nicht ganz so unbedeutender Maßstab 
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Spirit
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« Antworten #19 am: 03. Juli 2007, 09:32:26 » |
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...naja, andererseits lebt ja der ein oder andere von uns in dieser Gesellschaft, ist also ein vielleicht nicht ganz so unbedeutender Maßstab  *gröhl* ja, das ist ein Faktor, der nicht ganz so vernachlässigt werden kann.... Lg Spirit
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« Antworten #20 am: 03. Juli 2007, 14:56:46 » |
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Und weil wir Intelligenz nur aufgrund gesellschaftlicher Strukturen beurteilen können und somit gar nicht objektiv sein können, finde ich das für mich ein Thema, dem ich nicht viel Gewicht beimesse...
...naja, andererseits lebt ja der ein oder andere von uns in dieser Gesellschaft, ist also ein vielleicht nicht ganz so unbedeutender Maßstab  Ach ja, die liebe Wirklichkeit - dass mich die Realität aber auch immer einholen muss  ... Klar, ganz umhin kommt man nicht, wenn man in unserer Gesellschaft integriert ist, bzw. integriert sein will. Aber ich finde, man braucht sich selbst nicht noch unter Druck zu setzen, ob man nun im Vergleich mit den anderen Gesellschafts-Mitgliedern intelligent ist oder nicht - um somit seinen persönlichen Wert davon abhänig zu machen... Alles Gute.
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« Antworten #21 am: 03. Juli 2007, 15:13:29 » |
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Und weil wir Intelligenz nur aufgrund gesellschaftlicher Strukturen beurteilen können und somit gar nicht objektiv sein können, finde ich das für mich ein Thema, dem ich nicht viel Gewicht beimesse...
...naja, andererseits lebt ja der ein oder andere von uns in dieser Gesellschaft, ist also ein vielleicht nicht ganz so unbedeutender Maßstab  Ach ja, die liebe Wirklichkeit - dass mich die Realität aber auch immer einholen muss  ... Klar, ganz umhin kommt man nicht, wenn man in unserer Gesellschaft integriert ist, bzw. integriert sein will. Aber ich finde, man braucht sich selbst nicht noch unter Druck zu setzen, ob man nun im Vergleich mit den anderen Gesellschafts-Mitgliedern intelligent ist oder nicht - um somit seinen persönlichen Wert davon abhänig zu machen... Alles Gute. Aber ganz kommt man daran nicht herum, denn dieses Messen und Vergleichen wird uns schon von Kind auf anerzogen (wenns nicht überhaupt in den Genen drin ist). Bei Kleinkindern und deren Eltern fängt das schon an: Wenn man die miteinder reden hört, "Stell dir vor, meiner hat schon das und das gemacht......" Und jeder ist so stolz auf die Handlungen und Äusserungen seines Nachwuchses, und zumindest insgeheim denkt man: "Mein Kinder sind viel schöner und gescheiter als die der Nachbarn"  Und dieser Stolz erzeugt dann schon auch eine Erwartungshaltung für die Sprößlinge. Die dann dieser oft unausgesprochenen Forderung nachzukommen versuchen. Bis in die Pubertät, dann dreht sich alles um  11
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 Nichts ist einfacher, als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger, als sich einfach auszudrücken.
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Spirit
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« Antworten #22 am: 03. Juli 2007, 15:34:09 » |
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Bis in die Pubertät, dann dreht sich alles um  Wie wahr, wie wahr....  Lg Spirit
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greenbuddha
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« Antworten #23 am: 03. Juli 2007, 17:43:42 » |
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und zumindest insgeheim denkt man: "Mein Kinder sind viel schöner und gescheiter als die der Nachbarn"  ...nix da "insgeheim"  ich rede da auch ganz offen drüber, schließlich sind meine Kinder das Produkt einer Liebesbeziehung, die ich geführt habe, und sicher nicht "zufällig", es ist genau da dabei herausgekommen, was ich mir vermutlich unbewußt, aber zu teilen auch bewußt gewünscht habe: Personen, die meine Stärken und Schwächen in sich tragen und die der Person, die ich geliebt habe. Und dazu noch ein eigenes Potenzial, das auf dieser Mischung und Variation aufbaut und sie jederzeit negieren kann. Das kann nur toll sein  Und dieser Stolz erzeugt dann schon auch eine Erwartungshaltung für die Sprößlinge. Die dann dieser oft unausgesprochenen Forderung nachzukommen versuchen. Bis in die Pubertät, dann dreht sich alles um  ...mich haben meine Kinder eher immer überrascht mit dem, was sie werden. Da komme ich mit Erwartungen gar nicht hinter her ...
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Die Suchende
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« Antworten #24 am: 08. Juli 2007, 12:27:53 » |
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Hallo Ihr Lieben, Aber ganz kommt man daran nicht herum, denn dieses Messen und Vergleichen wird uns schon von Kind auf anerzogen (wenns nicht überhaupt in den Genen drin ist). Bei Kleinkindern und deren Eltern fängt das schon an: Wenn man die miteinder reden hört, "Stell dir vor, meiner hat schon das und das gemacht......" Und jeder ist so stolz auf die Handlungen und Äusserungen seines Nachwuchses, und zumindest insgeheim denkt man: "Mein Kinder sind viel schöner und gescheiter als die der Nachbarn"  Und dieser Stolz erzeugt dann schon auch eine Erwartungshaltung für die Sprößlinge. Ja, das muss ich leider auch mir zugestehen. Und wenn es nur nach dem Motto ist, dass man dankbar dafür ist, dass das eigene Kind nicht behindert ist und sich statistisch gesehen in einem guten Mittelfeld bewegt. Da hat man ja doch auch schon wieder die Bewertung im Kopf, dass es schlechter sein könnte. Wir definieren uns also über die Wertung von Anderen. Und genau dieses Denken sehe ich als ein riesiges Problem unserer Gesellschaft an, und wir machen uns gedanklich viele Probleme die eigentlich nicht sein müssten. Und geben dies an unsere Kinder wieder weiter, die sich anfangs nicht mit anderen vergleichen. Und geben ihnen (und auch uns selbst) somit das Gefühl, nicht so angenommen werden zu können, wie wir eigentlich (ursprünglich) sind. Und ist es nicht für jeden von uns so immens wichtig, dass Gefühl zu haben, einfach nur um seiner selbst geliebt zu werden, ohne dafür etwas tun zu müssen, was vielleicht nicht unserer eigentlichen Natur entspricht??? Alles Gute.
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JimmyVoice
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« Antworten #25 am: 08. Juli 2007, 12:52:50 » |
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Ich als letztgeborener bin klüger als alle meine Geschwister vor mir  ...Nun ja, Ausnahmen bestätigen die Regel....lach
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Spirit
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« Antworten #26 am: 08. Juli 2007, 21:24:08 » |
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Ich als letztgeborener bin klüger als alle meine Geschwister vor mir  ...Nun ja, Ausnahmen bestätigen die Regel....lach Ich bin natürlich auch eine Ausnahme: Ich bin mittendrin und die Klügste, Schönste UND Beste von allen!  LG Spirit
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Spirit
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« Antworten #27 am: 08. Juli 2007, 21:27:45 » |
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Wir definieren uns also über die Wertung von Anderen. Und genau dieses Denken sehe ich als ein riesiges Problem unserer Gesellschaft an, und wir machen uns gedanklich viele Probleme die eigentlich nicht sein müssten. Und geben dies an unsere Kinder wieder weiter, die sich anfangs nicht mit anderen vergleichen. Und geben ihnen (und auch uns selbst) somit das Gefühl, nicht so angenommen werden zu können, wie wir eigentlich (ursprünglich) sind.
Und ist es nicht für jeden von uns so immens wichtig, dass Gefühl zu haben, einfach nur um seiner selbst geliebt zu werden, ohne dafür etwas tun zu müssen, was vielleicht nicht unserer eigentlichen Natur entspricht???
Alles Gute.
Ich glaube, das versucht man eh. Dass man den Kindern das Gefühl vermittelt, dass sie ok sind, so wie sie sind. Und dass sie geliebt werden, egal was sie tun oder wie sies tun. Das Problem ist, dass wir leider in einer Gesellschaft leben, die wertet - und wir werten mit. Vielleicht aus Angepasstheit, vielleicht, weil es uns gar nicht bewusst ist. Und weil wir möchten, dass unsere Kids gut überleben, lehren wir ihnen genau diese Maßstäbe. Sonst hätten sie nämlich Nachteile, und das wollen wir ja nicht.  In jeder Kultur ist es so, dass Eltern ihre Kinder SO erziehen, dass sie innerhalb der "Regeln" dieser Kultur möglichst erfolgreich leben können und möglichst viele Vorteile haben. Damit zementiert man leider die Regeln immer mehr. Liebe Grüße Spirit
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JimmyVoice
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« Antworten #28 am: 08. Juli 2007, 21:28:30 » |
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Ich als letztgeborener bin klüger als alle meine Geschwister vor mir  ...Nun ja, Ausnahmen bestätigen die Regel....lach Ich bin natürlich auch eine Ausnahme: Ich bin mittendrin und die Klügste, Schönste UND Beste von allen!  LG Spirit Ja, soger der Dümmste hält sich für Klüger gegenüber einen anderen Dummen War jetzt nicht auf dich gemünzt  Ich hab deinen beitrag nur so genutzt, für dieses Statement
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Spirit
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« Antworten #29 am: 08. Juli 2007, 22:11:14 » |
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Jaja, da gibts doch diesen Spruch, dass Intelligenz das einzige ist, wovon jeder Mensch glaubt, genug davon zu besitzen...*grinsel*
Lg Spirit
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