Liebe Resa!
Meine Einstellung zur Heirat ist, dass es in erster Linie Vorteile bietet, wenn man gemeinsame Kinder hat, sonst sehe ich es nicht als notwendig an.
Wenn man Kinder hat, sich etwas gemeinsam schaffen möchte für sich und die Kinder, da gehts ja dann auch meistens um gemeinsamen Besitz in Form von Wohnung, Einrichtung, Haus, Garten etc.
Das wäre durch eine Ehe dann unkomplizierter geregelt als bei einer Lebensgemeinschaft.
Es ist auch für die Kinder irgendwie angenehmer, wenn die Eltern verheiratet sind, denke ich. Denn wenn Du Mutter sich mit einem anderen Nachnamen vorstellt als die Kinder heißen, dann kann es sein, dass die Kinder das als unangenehm empfinden, überhaupt wenn sie in einem Alter sind, wo sie sich gerne mit Mitschülern etc. vergleichen.
Sonst empfinde ich es als völlig ausreichend, wenn man in einer Lebensgemeinschaft lebt, denn Unterschied von der Beziehung her gibt es keinen, außer vielleicht den emotionalen Unterschied, dass man sich unverheiratet auch "ungebundener" fühlt, was ich mit dem Wort Freiwilligkeit gleichsetze.
Fazit aus meinen Überlegungen (die nur aus meiner persönlichen Situation heraus entstanden ist, also für wen anderen nicht gelten muss): Heiraten ist dann von Vorteil, wenn man miteinander Kinder haben möchte oder sich gemeinsamen Besitz anschaffen möchte.
Klingt jetzt ein bisserl unromantisch, gell?

Ich weiß. Aber wenn ich meine erste Liebe tatsächlich gleich geheiratet hätte, wäre ich mit ziemlicher Sicherheit später todunglücklich geworden. Es macht schon Sinn, mal zusammenzuleben und zu sehen, wie es sich im Alltag liebt, ob das gut geht oder nicht.
Liebe Grüße
Spirit