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forumstroll
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« am: 07. August 2006, 18:46:38 » |
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Hallo Leute,
ich hab jetzt mal in der Zeitung gelesen, dass Scheidungskinder eher dazu neigen, psychologische Betreung zu brauchen. Auch Suchtmittel- und Alkoholmissbrauch ist unter diesen Kindern prozentuell hoeher als bei anderen Kindern. So, bei uns in Oesterreich werden nun mal 50% der Ehen geschieden und in Wien sogar ueber 60%. Nun zu meiner Frage: Wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken? Was faellt euch dazu ein?
Troll
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Jasmin
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« Antworten #1 am: 07. August 2006, 19:45:17 » |
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Nun die Dinge veraendern sich, so auch die Gesellschaft.Ich schaetze mal das es in Oestereich noch nicht so gravierend ist wie hier in deutschland. Moeglicheweise giebt es in Oestereich enige Menschen mehr die sich ihre wehrte bewart haben. Jedenfalls die Endwiklung der Gesellsachft rasannte veraenderungen,Immer mehr Paare fuehren offene Beziehungen oder Ehen. Die Paerchenklups wachsen wie Pilze aus der Erde, das nennt man dan Vortschrit. Immer weniger halten an alten Wehrten fesst. Mann muss sich das vortschritlich ueberall will man mittmischen, Geiz ist gei,l Geld ist geil. Die Spashabenwollen Gesellschaft ist jetzt inn da zaehlt nur die Kohle da komme was Wolle. Die Kinder werden zu Seelischen Truemmerhaufen, die dan ihrerseits auch widerumm gedankenlos ihre Eltern in die Altersheime abschieben. Das ist der Fortschit der die Mensche zu Monstern macht.Das sieht mann daran was der Mensch mit seinen Tieren macht, und wie er mit der Natur und seine Kindern umgeht.
L.G. Jasmin
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Jill
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« Antworten #2 am: 10. August 2006, 09:08:57 » |
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Hallo Troll, ich glaube nicht, dass das so stimmt, was du gelesen hast. Die Dinge liegen doch so, dass eine Scheidung meist gute Gruende hat, und dass es fuer alle Beteiligten / Betroffenen (auch die Kinder) besser ist, wieder geordnete Verhaeltnisse anzutreffen. Es ist fuer Kinder viel schlimmer, in Haushalten zu leben, in denen nur gestritten wird, wo von morgens bis abends keine Harmonie herrscht. Darunter leiden Kinder viel staerker, als unter einer Scheidung. JILL Hallo Leute,
ich hab jetzt mal in der Zeitung gelesen, dass Scheidungskinder eher dazu neigen, psychologische Betreung zu brauchen. Auch Suchtmittel- und Alkoholmissbrauch ist unter diesen Kindern prozentuell hoeher als bei anderen Kindern. So, bei uns in Oesterreich werden nun mal 50% der Ehen geschieden und in Wien sogar ueber 60%. Nun zu meiner Frage: Wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken? Was faellt euch dazu ein?
Troll
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Jasmin
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« Antworten #3 am: 11. August 2006, 20:37:34 » |
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Hallo Jill
Du hast recht es ist das kleiner uebel, wen man davon absieht das die Kinder zwei Elternteile noetig haben um sich richtig endwickeln zu koennen. Ich glaube das es viel zu viele Alleinerzihende giebt, und die Kinnder sind in jedem Falle die Leittragenden.
L.G. Jasmin
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forumstroll
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« Antworten #4 am: 17. August 2006, 21:24:46 » |
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Hey Jill das was du schreibst, stimmt auch. Aber am besten waere es natuerlich, wenns weniger Scheidungen und auch schlechte Beziehungen gaebe. War glaube ich frueher nicht so arg, dass war eigentlich meine Frage Troll Hallo Troll, ich glaube nicht, dass das so stimmt, was du gelesen hast. Die Dinge liegen doch so, dass eine Scheidung meist gute Gruende hat, und dass es fuer alle Beteiligten / Betroffenen (auch die Kinder) besser ist, wieder geordnete Verhaeltnisse anzutreffen. Es ist fuer Kinder viel schlimmer, in Haushalten zu leben, in denen nur gestritten wird, wo von morgens bis abends keine Harmonie herrscht. Darunter leiden Kinder viel staerker, als unter einer Scheidung. JILL Hallo Leute,
ich hab jetzt mal in der Zeitung gelesen, dass Scheidungskinder eher dazu neigen, psychologische Betreung zu brauchen. Auch Suchtmittel- und Alkoholmissbrauch ist unter diesen Kindern prozentuell hoeher als bei anderen Kindern. So, bei uns in Oesterreich werden nun mal 50% der Ehen geschieden und in Wien sogar ueber 60%. Nun zu meiner Frage: Wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken? Was faellt euch dazu ein?
Troll
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Jill
Basis-Mitglied

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« Antworten #5 am: 06. September 2006, 11:36:07 » |
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Hey Jill das was du schreibst, stimmt auch. Aber am besten waere es natuerlich, wenns weniger Scheidungen und auch schlechte Beziehungen gaebe. War glaube ich frueher nicht so arg, dass war eigentlich meine Frage Troll Hallo Troll, ich glaube nicht, dass das so stimmt, was du gelesen hast. Die Dinge liegen doch so, dass eine Scheidung meist gute Gruende hat, und dass es fuer alle Beteiligten / Betroffenen (auch die Kinder) besser ist, wieder geordnete Verhaeltnisse anzutreffen. Es ist fuer Kinder viel schlimmer, in Haushalten zu leben, in denen nur gestritten wird, wo von morgens bis abends keine Harmonie herrscht. Darunter leiden Kinder viel staerker, als unter einer Scheidung. JILL Hallo Leute,
ich hab jetzt mal in der Zeitung gelesen, dass Scheidungskinder eher dazu neigen, psychologische Betreung zu brauchen. Auch Suchtmittel- und Alkoholmissbrauch ist unter diesen Kindern prozentuell hoeher als bei anderen Kindern. So, bei uns in Oesterreich werden nun mal 50% der Ehen geschieden und in Wien sogar ueber 60%. Nun zu meiner Frage: Wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken? Was faellt euch dazu ein?
Troll
Troll, diese Entwicjklung hat sich hauptsaechlich deswegen ergeben, weil die Frauen sich gesellschaftlich und finanziell emanzipiert haben, daher sind sie leichter in der Lage, sich von nicht funktionierenden Beziehungen zu loesen. Frueher war es eben gesellschaftlich verpoent, sich vom Mann zu trennen, zusaetzlich ging's finanziell nicht, man hatte ja als Frau kaum eine AUsbildung, um Arbeit zu bekommen! JILL
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Yda
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« Antworten #6 am: 06. September 2007, 20:58:05 » |
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Noch ein Gedanke zu Scheidungskindern - meine beiden sind leider auch welche:
Sie verstehen vielleicht eher als Kinder aus bestehenbleibenden Familien, dass die Welt nicht einfach ist und dass Trennungen manchmal unvermeidbar sind. Das ist mit Leid verbunden, kann aber mitunter auch dazu befähigen, konfliktfähiger, wacher und forscher zu werden. Hierbei kommt es sicher auf die Persönlichkeitsstruktur des Kindes an. Meine Tochter ist z.B. zur verbalen Angstbeißerin geworden, die eher zum Rückzug neigt, als Dinge zu Ende zu bringen, wenn sie kompliziert werden. Mein Sohn ist ein stiller Einzelkämpfer, der sehr zartfühlend sein kann, aber sein Ding durchzieht.
Ich beobachte grade meinen Sohn, wie er mit einem Mädel, was ebenfalls Scheidungskind ist, erste zarte Liebesbande knüpft. Sie gehen sehr feinfühlig miteinander um und wirken auf mich reifer, als ich es in dem Alter war (bin kein Scheidungskind).
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Wortkombinationen, FP: Forums probleme hab ick keene. Frap pant, oder? (ok, der letzte war jetzt gemogelt.) 
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Spirit
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« Antworten #7 am: 06. September 2007, 21:32:27 » |
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Hm, meine Kids sind auch Scheidungskinder - ich denke, es kam so, wie es sowieso kommen musste. Sie haben meiner Meinung nach die Scheidung recht gut überstanden. Manchmal macht mir das Angst, denn sie haben es zu gut weggesteckt, manchmal denke ich, dass da noch was nachkommen muss.  Ob sie konfliktfähiger durch die Scheidung geworden sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Sie waren vorher schon sehr diskussionsfreudig *ächz* Manchmal denke ich, dass es Auswirkungen geben muss. Es ist mir nicht möglich, Vater und Mutter gleichzeitig zu sein - es kann nicht sein, dass das spurlos an ihnen vorrübergeht, auch wenn ich jetzt im Moment noch nichts davon bemerke. Nachdenkliche Grüße Spirit
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Wenn Du etwas nicht willst, gibt es Gründe, wenn Du etwas willst, gibt es Wege...
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Ratte
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« Antworten #8 am: 07. September 2007, 10:49:47 » |
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Hey Ihr`s! Nun... ich hab zwar keine eigenen Scheidungskinder, aber ich habe zwei Jungs mitten in der Pubertät angenommen. Sie hatten es sehr schwer, weil ihre Mutter eine Furie war... sie wurden nur angeschrien und verprügelt... bis mein Mann mit den beiden ausgezogen ist. Früher hätte er das nicht tun können, denn dann wären sie ihr zugesprochen worden... er mußte warten, bis sie alt genug waren, selber entscheiden zu können. Wir haben dann gemeinsam versucht, sie wieder zu "normalisieren"... es war eine wirklich schwere Zeit. Sie waren beide ziemlich verkorkst... aber nicht durch die Scheidung, sondern durch die Mutter... die Scheidung war der Rettungsanker! Jetzt sind sie verantwortungsbewußte junge Männer, die ihren Weg gehen... und das sogar sehr gut... sie haben beide die Schule vernünftig beendet... eine Ausbildung gemacht... und stehen jetzt mitten im Leben... der kleine als Koch... der große als Unteroffizier. Ich selber bin auch ein Scheidungskind... aber für mich gab es keinen Unterschied, ob meine Eltern sich haben scheiden lassen, oder nicht... während ihrer Ehe haben sie sich halb tot geprügelt... und wenn sie an sich nichts mehr zum prügeln hatten, waren wir Kinder dran... und als die Scheidung anstand, waren meine Geschwister aus m Haus, und ich blieb mit meiner Mutter alleine zurück... mich konnte sie nicht mehr prügeln, denn ich war mittlerweile stark geworden... also hat sie sich halt halb tot gesoffen. Es war also egal, ob sie verheitatet waren oder sich haben scheiden lassen... meine Geschwister sind so ziemlich durch die Reihe weg "seelische Krüppel" geworden... ich habe aus all dem Stärke bezogen... wäre das alles nicht so gewesen, wäre ich nicht die, die ich jetzt bin. Ich denke also nicht, daß man seelische Probleme auf spezifische Situationen, wie z.B. Scheidung beziehen kann... es kommt immer auf jeden Menschen selber an, wie er damit umgeht, und was er daraus macht. Lieben Gruß Daniela 
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Behandle jeden Menschen wie einen weisen Menschen, er koennte Dein Lehrer sein!
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Esper
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« Antworten #9 am: 07. September 2007, 11:29:40 » |
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Hallo Daniela,
sehr berührend deine Geschichte. Es freut mich, dass du diese Konflikte alle unbeschadet überstanden hast und dass du daran gewachsen bist. Das ist sicher nicht der Regelfall, viele Kinder aus zerrütteten Beziehungen tragen direkt oder indirekt Schaden davon. Ich denke allerdings, dass du recht hast, dass es tatsächlich auf den Einzelfall ankommt, ob irgendjemand Schaden nimmt. Ausserdem sollte man nicht das Wörtchen Scheidung hier benutzen, denn manche Leute lassen sich scheiden in aller Ruhe und Freundschaft, und alles ist gleich oder besser als zuvor, und dann gibts Leute, die sind nicht mal verheiratet und bereiten sich (und den Kindern) die Hölle auf Erden! Trennung wäre ein besseres Wort in dem Zusammenhang.
Esper
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Was sich auf die Wirklichkeit bezieht, ist nicht sicher, und was sicher ist, ist nicht wirklich. [A. Einstein]
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Spirit
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« Antworten #10 am: 08. September 2007, 23:45:14 » |
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Vielleicht ist es generell schwierig zu beurteilen, ob eine Scheidung an etwas "schuld" hat oder ob das sowieso passiert wäre. Das Gegenteil ist ja nicht zu beweisen. Ich glaube, es wird heutzutage nur zu gerne nach einem Sündenbock gesucht, wenn was schief geht, dann ist es halt die Scheidung, die das verursacht hat. Das ist einfach. In Wahrheit liegen die Dinge meistens viel komplexer. So wie bei Danielas Schilderung, wo die Kinder durch die Mutter so manipuliert waren, das passiert ja oft. Und dann wird das kurzerhand auf eine Scheidung geschoben. Ich spür aber umgekehrt auch die Unsicherheit bei mir - in den ersten Jahren hatte ich immer Angst, dass die Kids was verbocken und es dann heißen würde: Ist ja klar sind ja Scheidungskinder. Liebe Grüße Spirit P.S. Esper, da gebe ich Dir recht, es gibt ja viele Paare, die nie verheiratet waren und sich trennen und Kinder haben.
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Wenn Du etwas nicht willst, gibt es Gründe, wenn Du etwas willst, gibt es Wege...
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Jasmin
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« Antworten #11 am: 30. Oktober 2007, 19:49:11 » |
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[center]Auch ich denke das man nichts veralgemeinern kann, so Individuel wie jeder einzelner Mensch beschaffen ist. So verschieden sind auch Reacktionen und Auswirkungen eine nicht Intakte Beziehung, für jedes einzelne Kind. Meine Trennung mit 10 Jahren von meinem Vater, meinen zwei älteren brüdern und meiner Heimat war für mich sehr dramatisch. Ich habe es erst mit 60 Jahren verarbeiten können, als ich die Autobiographi schrieb. Erst danach verschwanden meine Psychosomatische beschwerden die für mich ein lebenlange Behinderung waren. Was ich beobachten konnte, das nicht nur in meiner Familie, löst sich eine Bezihung auf und da sind Kinder. Diese verliren immer die Geborgenheit, und auch die Sicherheit Ihrer Elten. Ist einer Allein erziehend dan muss er ja auch die Kinder Ernähren aulo berufstätig sein. Hat also keine Zeit sich um die Kinder zu kümmern, sie bleiben sich allein überlassen. Dan Wundert man sich wieso sie auf die schiefe Bahn geraten wie gesagt nichts ist zu veralgemeinern.
L.G. Jasmin[/center]
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MeYLYn
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« Antworten #12 am: 30. November 2007, 18:49:32 » |
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Also ich denke auch, wie Jill, dass Kids eher Schaden nehmen könnten, wenn sie in einem Umfeld aufwachsen, wo dauerhaft gestritten wird........ oder wo ein Elternteil die Kids generell nur schlecht behandelt........ das ist viel schlimmer, als Trennung oder Scheidung. Naja und in der heutigen Zeit, wo die Kosten nicht wirklich weniger werden....sondern im Gegenteil, die Tendenz steigend aufweisen...... müssen ohnehin meist beide Elternteile arbeiten gehen...... ansonsten ist es finanziell nicht machbar........ Ich persönlich bin kein Scheidungskind......... sondern Einzelkind, behütet aufgewachsen mit Mutter und Vater...... klar gab es Kabbeleien zwischen meinen Eltern, doch das waren die üblichen Meinungsverschiedenheiten und es wurde nicht geschlagen. Tja und was erwische ich als Ehemann.......... einen, der jähzornig war und auch mal zuschlug......... nicht regelmäßig, doch zu oft. Da fragt man sich, wo ich in so einem Elternhaus aufgewachsen bin......... warum such ich mir so einen Partner aus........ klar Liebe macht blind....... besonders wenn man 20 ist. 14 Jahre blieb ich bei ihm und hab mir so einiges bieten lassen..........  .... ganz schön dumm war ich....... ich habs auf den Karmagedanken geschoben.......... hab mir immer gesagt... "So ist halt dein Karma!"Nur hier kann man nicht sagen......... es läge an der Scheidung oder dem zerrütteten Elternhaus, meine Eltern sind noch immer zusammen und es hat sich nichts zum Schlechteren verändert. Meine Kleine ist übrigens nicht von meinem Exmann. @Daniela das was die widerfuhr....... darf ich dir mein Mitgefühl ausdrücken?? Doch echt toll, wie du das gemeistert hast........ denn du bist eine gefestigte Persönlichkeit
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Relativ ist das Sein, endlos die Zeit, komm und tauch ein, in die Ewigkeit
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DieWölfin
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« Antworten #13 am: 30. November 2007, 20:55:26 » |
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Hallo zusammen...
Meine Große ist auch ein Scheidungskind...sie war 5 als ich mich trennte...mein Mann war Alkoholiker und wie sich nach der Trennung erst herausstellte, also als er nicht mehr bei uns wohnte, wurde sie vermutlich von Geburt an bis zum 5 Lj. mißbraucht...mein Mann war zu Hause, während ich arbeiten ging und die Familie ernährte...aber die Furie war ICH jahrelang...ich habe meinen Mann unterdrückt. Allerdings LIEß er sich ja auch unterdrücken und war nicht in der Lage, mal den Mund aufzumachen.
Das kann einen zum Wahnsinn treiben...wenn jemand alles mit sich machen läßt, nie dazu zu bewegen ist, sich mal zu äußern oder gar zu diskuttieren oder streiten. Das soll keine Entschuldigung sein, aber ist vielleicht die andere Seite der Medaille...ich habe ihn zum Schluss nur noch für seine Schwäche verachtet...was ich für ein Drachen war und wie dominant ich war, erkannte ich erst nach und nach...nicht sehr angenehm die Erkenntnis...um es mal vorsichtig auszudrücken...
Meine Tochter kam damals in Therapie, dort stellte sich vieles heraus, u.a. daß sie MICH als die "Böse" sah, weil ich diejenige war, die schrie und ausflippte...er war ja immer lieb und nett und so leidend... Außerdem hat er permanent schlecht gegen mich geredet, sich bei ihr ausgeheult, wie böse die Mama ist und wie arm er dran ist und sie dazu angehalten mich zu belügen, sowohl was sein Trinken anging, als auch Anderes...als ich erkannte, was ich für eine Lebenslüge lebte, brach ich erstmal zusammen, wollte mich umbringen...fand mich selber ganz schrecklich...und rutschte sehr ab...
Mittlerweile sind 8 Jahre vergangen und vieles sehe ich heute klarer. Vielleicht war ich eine Furie...das mag sein, aber mein "lieber" Ex-Mann ist keinen Deut unschuldiger an der ganzen Sache gewesen...von dem Mißbrauch jetzt mal ganz abgesehen...
@Ratte Was mich ehrlich gesagt an deinem Bericht ein wenig stört, ist, daß diese Frau als das alleinige Übel von dir dargestellt wird...das kann ich nicht so ganz glauben...mal ehrlich...wieso hat dein Mann nicht viel eher gehandelt? Welchen Anteil hatte er an dem Ganzen? Es ist nie nur einer der Buhmann, nie! Selbst wenn geschlagen wird, stehe ich auf dem Standpunkt, daß es einen gibt, der schlägt und einen der sich schlagen läßt und trotzdem bleibt...denn auch diesen Part habe ich einige Jahre durch...Da war ich das vermeintliche Opfer und er der "Täter", doch schuld sind wir beide...jeder auf andere Art... und wenn Kinder geschlagen werden, hört der Spaß sowieso auf...da ist Schluß mit lustig...wer das duldet, egal mit welchen Ausreden man da argumentiert, der ist genauso schuldig...Du sagst, er ist dageblieben, weil sie sonst die Kinder bekommen hätte? Und hat nichts dagegen unternehmen können, daß seine Kinder angeschrien und verprügelt wurden? Hm... entschuldige, das kaufe ich ihm nicht ab...Es gibt immer Möglickeiten was zu unternehmen. Eine Frau, die ihre Kinder anschreit und verprügelt, bekam auch früher schon nicht das Sorgerecht...er hätte sich die Kinder einfach nehmen können und erstmal verschwinden...bis es zu einer Sorgerechtsentscheidung vor Gericht kommt, vergeht endlos Zeit und meistens bleiben die Kinder dann bei dem Elternteil, bei dem sie bis zur Verhandlung lebten...da kenne ich zig Fälle...aber wirklich zig...wo das genau so ablief...auch früher schon, nicht erst seit neuestem...Schläge an Kindern wurden schon früher nicht geduldet...
Außerdem frage ich mich wie es sein kann, daß ein Mann nichts dagegen tun kann, daß seine Frau die Kinder verprügelt...und das bis in die Pübertät...? Neee, sorry, ich will dir nichts, aber an der Story ist irgendwas nicht ganz stimmig für mich...was ja nicht heißen muß, daß du was falsches geschildert hast, vielleicht war es nur das was du von dieser Frau und seiner Ehe mit ihr erzählt bekamst, vermutlich auch von den Söhnen und nicht nur von ihm, aber für mich ist das definitiv nur die halbe Geschichte....
Sei mir nicht böse, daß ich das so sage, aber da ich selber schonmal den "bösen" Part innehatte, wo mich jeder als den bösen Drachen sah, weiß ich, daß eine solche Konstellation immer 2 Seiten hat...IMMER!
Es freut mich, daß es den Kindern, die ja wohl heute erwachsen sind, gut geht...was mich interessieren würde: Wie geht es seiner Ex und wie ist das Verhältnis der Söhne heute zu ihr? Meine Tochter ist heute 13 und wir haben ein super Verhältnis, weil wir beide in Therapie waren und es geschafft haben, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Ich habe mich sehr verändert...sie weiß mittlerweile, daß ich nicht die allein Schuldige war...
Ich hoffe, du nimmst mir meine offenen Worte nicht übel, sie sind nicht böse gemeint...
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Es gibt nichts, was es nicht gibt.  
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forumstroll
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« Antworten #14 am: 01. Dezember 2007, 20:44:59 » |
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Hallo Wölfin, du hast geschrieben ...wurde sie vermutlich von Geburt an bis zum 5 Lj. mißbraucht... Wurde das nicht polizeilich und gerichtlich untersucht?? Das muss doch die Hölle sein, wenn hier keine Klarheit herrscht? Wenn das stimmt, muss es Gerechtigkeit geben, anders ist mir das nicht vorstellbar... LG Troll 
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Schnöselgeier leben länger
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