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Autor Thema: Ist der Mann eine aussterbende Spezies?  (Gelesen 290 mal)
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Kelte
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« am: 14. September 2008, 20:53:33 »

Der Mann ist ein Irrtum der Natur, behauptet der britische Professor für Genetik, Steve Jones. Und wie kommt er auf diese "Weisheit"?

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/51027/index.html

Was hält das werte Forum von dieser Idee?

Interessant dabei auch : " Dabei habe sich herausgestellt, dass die Lebenserwartung eines Mannes ohne Hoden 13 Jahre länger sei als die eines normalen Mannes. "Ein riesiger Unterschied", meint der Genetiker. "Mann zu sein ist drei bis viermal gefährlicher als 60 Zigaretten am Tag zu rauchen."

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« Antworten #1 am: 14. September 2008, 22:04:53 »

Lieber Kelte!

Das ist ja ein Hammer, dieser Artikel!

13 Jahre länger leben ohne Hoden...wenn man sich die Todesursachen ansieht, dann sieht man (gerade in der ersten Lebenshälfte) oft, wie "gefährlich" Männer leben. Ich denk mir das oft, wenn mich so junge Bürscherln, die grade mal den Schein gemacht haben, mit vollem Karacho überholen. Völlig testosterongesteuert, lieber sterben als ein Warmduscher sein....DAS ist gefährlich, lebensgefährlich.

Das Testosteron wird auch veranwortlich sein für Herzinfarkte (von der Organsprache her die Folge von "Revierkämpfen") und für viele andere lebensverkürzende Situationen, in die man(n) leichter hineinrutscht als eine Frau.

Was mich allerdings ein wenig stutzig macht, ist die Annahme, dass das männliche Y-Chromoson in 10 Mio Jahren nicht mehr existent sein wird. --> Aussterben der Menschheit?

Liebe Grüße
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Yda
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« Antworten #2 am: 14. September 2008, 23:04:40 »

Sehr interessanter link, lieber Kelte, danke schön!

Mein erster Gedanke zum Aussterben der männlichen Spezie war der,
dass eventuell der Grund dafür doch sein könnte, dass so viele Frauen Hormone nehmen,
die dem Kreislauf der Natur zurück zugeführt werden über Urinausscheidungen, Regelblut usw.
Und das bekommt der Mann ja mit dem Leitungswasser auch wieder. So sauber getrennt werden kann das doch sicher nicht, oder doch?

Dazu die Hormonbehandlungen des zum Verzehr gezüchteten Tierfleisches, was auch in unsere Nahrungskette gelangt.

Testosteron und immer kampfbereit...
Stimmt, die eher weichen, nichtkämpfenden Herren haben meist nicht so einen ausgeprägten Haarwuchs, weichere Stimmlagen usw.
Sehr interessanter Zusammenhang.
Damit kann ein Ölscheich mit Harem mit seinem Eunuchen ganz sicher gehen - der wird 13 Jahre älter als er und überlebt wahrscheinlich noch die letzte lebende Haremsdame, wenn ihr Besitzer schon das Zeitliche gesegnet hat.

Wegen der neuen Erkenntnisse nun aber den Mann gänzlich als Irrtum der Natur zu bezeichnen, das finde ich nun übertrieben. Wird die menschliche Vermehrung denn auf die wonnehafte Vereinigung der Geschlechter zum Zwecke der Vermehrung verzichten müssen?
Nur noch Weiber... oh Gott o Gott...
Geht dann die weibliche Form auch zurück? Werden wir dann Neutren haben, die sich durch Ableger wie die Erdbeeren vervielfältigen?

LG, Yda
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« Antworten #3 am: 15. September 2008, 08:25:49 »

Schönen guten Morgen!

Irgendwie erinnert mich das Schrumpfen des Y-Chromosoms an die Aussagekraft von Farben.

Heute ist rosa die Farbe von weiblichen Babies, hellblau die Farbe für männliche Babies.

Das war nicht immer so - da gibts auch einen einfachen Grund dafür.

Früher wurde z.B. die Maria Muttergottes mit hellblauem Umhang dargstellt - wenn man sich alte Gemälde ansieht - hellblau war: Die Frauenfarbe.

Jungen wurden rosa gekleidet...

Rot ist von der psychologischen Wirkung die Farbe für Kraft, Energie, Aggressivität (Testosteron) und Kampf. Blau war der passive Gegenpart, ist ruhig, kühler, geht nach innen, während Rot angriffslustig nach außen geht.

Die Farbe der Männer, der Kämpfer, der Starken. Damals war Stärke ein Symbol für Macht und wichtig fürs Überleben und Beschützen: Also eine eindeutig männliche Farbe.

Nun hat Blau allerdings auch noch eine Eigenschaft: Sie ist DIE Farbe der Intelligenz. Für ein Vorstellungsgespräch zieht man sich vorzugsweise blau an - man wird instinktiv intelligenter eingeschätzt.

(Da gibts übrigens interessante Bücher zu dem Thema mit detaillierten Statistiken, wie Menschen - nun auf unseren Kulturkreis bezogen - auf welche Farben reagieren).

Und als die Zeiten sich gewandelt hatten und Muskeln nicht mehr so wichtig waren für Machterwerb und stattdessen Intelligenz DIE Eigenschaft war, um an Macht zu gelangen, wurde diese Farben kurzerhand umgedreht: Männlich kriegt blau, Weiblich kriegt rot. cool1 Seitdem kriegen die männlichen Babies keine rosa Schleifchen mehr, sondern blaue.

Und ich denk mir, diese Theorie vom Aussterben der Y-Chromosome ist nur eine überzogene Hochrechnung aufgrund einer Anpassung, einer Wandlung, die sich derzeit in der Gesellschaft vollzieht. Die Männer müssen nicht mehr mit Aggressivität das Überleben der Familie sichern, sondern haben weit bessere Chancen mit dem gegenteiligen Verhalten: Ruhe, Gelassenheit, Hirn.

Und DESHALB wird das Y-Chromosom kleiner: Es wird nicht mehr benötigt.

Nicht dass wir keine Männer mehr benötigen, sondern DIE MÄNNER benötigen dieses Chromosom nicht mehr. Ich sehe das als Fortschritt, als Anpassung. Die Schrumpfung wird aufhören, sobald sich diese Verhaltensweisen eingespielt haben.

Liebe Grüße
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Inti
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« Antworten #4 am: 15. September 2008, 12:28:41 »

Tja mein Y-Chromosom muss schon einen ziemlichen Schrumpfkopf haben, da ich weder Golf spiele, noch freeclimbing betreibe oder gewaltbereit bin.

spirit
Zitat
Heute ist rosa die Farbe von weiblichen Babies, hellblau die Farbe für männliche Babies.
vllt ist sie ja nicht Symbol sondern Therapie - das Männchen soll etwas gedämpft werden, das Weibchen etwas stimuliert? Smiley
LGInti
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« Antworten #5 am: 15. September 2008, 22:51:17 »

Du bist lustig Inti  Cheesy Cheesy

Das ganze Thema ist lustig! Ich sehe den Mann naturgemäß nicht als Irrtum der Natur sondern als vollkommen passende Ergänzung des weiblichen Prinzips. Dass die Männer sich manchmal auf dem Holzweg befinden kann schon sein, aber notwendig und brauchbar sind sie allemal  Grin

LG Admin
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« Antworten #6 am: 16. September 2008, 09:19:09 »

Ich finde das ja voll genial, wenn Männleins eben NICHT diese typischen Y-Auswirkungen haben. Ist doch viel harmonischer, wenn alles ruhig abläuft, oder? Blinzeln

Lg
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« Antworten #7 am: 16. September 2008, 15:03:43 »

Dass die Männer sich manchmal auf dem Holzweg befinden kann schon sein, aber notwendig und brauchbar sind sie allemal  Grin

Nicht immer, aber immer öfter  yeah1  Lachen

Ich liiiiiebe Männer  Blinzeln
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Kelte
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« Antworten #8 am: 17. September 2008, 14:13:49 »


Wegen der neuen Erkenntnisse nun aber den Mann gänzlich als Irrtum der Natur zu bezeichnen, das finde ich nun übertrieben. Wird die menschliche Vermehrung denn auf die wonnehafte Vereinigung der Geschlechter zum Zwecke der Vermehrung verzichten müssen?
Nur noch Weiber... oh Gott o Gott...
Geht dann die weibliche Form auch zurück? Werden wir dann Neutren haben, die sich durch Ableger wie die Erdbeeren vervielfältigen?

LG, Yda

Freut mich Yda, dass du uns zumindest nicht als gänzlichen Irrtum der Natur siehst. Nur einen kleineren Irrtum, was  Lachen

Zitat von: 11e
Ich liiiiiebe Männer   Blinzeln

Das hört Mann gern  Ja

Kelte
« Letzte Änderung: 17. September 2008, 14:14:42 von Kelte » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 19. September 2008, 10:43:45 »

Freut mich Yda, dass du uns zumindest nicht als gänzlichen Irrtum der Natur siehst. Nur einen kleineren Irrtum, was  Lachen

Nichts da, lieber Kelte - das mit dem Irrtum kam ja nicht von mir, ich hab es nur aufgegriffen und entkräften wollen. Kam wohl  nicht so eindeutig rüber.  Undecided

Ich finde es wunderbar, dass es beiderlei Geschlecht gibt.
Nicht nur hinsichtlich der Zweisamkeit privat, sondern auch im ganz normalen Alltag.
Momentan finde ich es im Dienst sehr angenehm, da bei uns einige Männer angestellt sind.
Das wirkt ausgleichend und inspirierend zugleich. So ein Hand-in-Hand-Arbeiten macht richtig Freude.
Da läuft der Laden sozusagen rund, ganz ohne Zickenterror, mit klaren Ansagen, einfach konkret.

Also um es noch unmissverständlicher zu sagen:
Eine Welt ohne Männer wäre für mich sehr trostlos.

LG, Yda
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« Antworten #10 am: 22. September 2008, 20:56:28 »

*BeruhigtBin*  Wink
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