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Kelte
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« am: 03. Februar 2008, 10:47:55 » |
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Warum erkranken und sterben Kinder rund um Atomkraftwerke häufiger an Leukämie als anderswo? Über dieses Thema gabs ja wirklich schon einige Studien weltweit, die eigentlich alle die Grundaussage hatten: Ja, die Krebsrate von Kindern ist um AKW's erhöht! Aber alle durchgeführten Messungen ergaben, dass keine erhöhte Strahlenbelastung auftrat. In vielen Gegenden Deutschlands oder Österreich ist die natürliche Strahlenbelastung viel höher als die Belastung nahe von Atomkraftwerken. Hier wieder eine neue Studie: Auszüge: »Ja, wir finden in Deutschland einen Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zu einem Kernkraftwerk und der Häufigkeit, mit der Kinder vor ihrem fünften Geburtstag an Krebs und besonders an Leukämie erkranken«, sagt Peter Kaatsch. Und hier zum Vergleich natürl. Radioaktivität und Akw's: Peter Kaasch verdeutlicht dies mit Zahlen: »Eine Person, die in fünf Kilometer Entfernung von einem Kernkraftwerk wohnt, erfährt eine rechnerische Belastung durch Strahlung aus der Luft von 0,3 bis 0,002 MikroSievert, je nach Kraftwerkstyp. Die jährliche natürliche Strahlenexposition in Deutschland beträgt im Mittel etwa 1400 MikroSievert.« Die natürliche Belastung liegt somit vieltausendfach bis fast millionenfach höher als die kerntechnische. Da die natürliche Radioaktivität im Schwarzwald oder Erzgebirge jene in Norddeutschland mehrfach übersteigt, müssten dort wahre Kinderkrebs-Epidemiegebiete liegen – vorausgesetzt, Strahlendosen in dieser Größenordnung sind überhaupt relevant. Und der Link: http://www.zeit.de/2007/51/AKWIch frage mich jetzt: Wodurch entsteht denn dann die nachweisbare Häufung der Krebserkrankungen, wenns nicht die Strahlenbelastung ist?  Gibt es eine Strahlungsart, die noch nicht bekannt ist und daher nicht gemessen werden kann? Oder ist gar der Anblick der AKWs für kleine Kinder so grauslich, dass sie Krebs kriegen? Oder völlig andere, nicht angedachte Ursachen?  Kelte
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Den Wert eines Standpunktes ermittelt man durch Variationen der Perspektive......
Glaube und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage ... [Schopenhauer]
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« Antworten #1 am: 06. Februar 2008, 12:58:13 » |
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Vielleicht schlägt das folgende in die selbe Kerbe: Signifikant erhöhtes Krebsrisiko herrscht in der Nähe von Mobilfunksendern, laut folgender Studie: http://steiermark.orf.at/stories/253515/Die Wissenschaft ist sich ganz einfach nicht der Gefahren einer Dauerbelastung mit hochfrequenten Elektromagnetischen Wellen bewusst, irgendwie sind wir in der gleichen Situation wie vor 100 Jahren die ersten Forscher mit radioaktiven Substanzen... Keiner wusste um die Folgen Bescheid, und einige von ihnen starben daran (Mdme. Curie z,B. starb vermutlich daran) Blöd ist nur, dass es heute ja nicht einzelne Forscher sind, die sich einem Risiko aussetzen, sondern einige Konzerne setzen große Teile der Menschheit einem Risiko aus, das nicht abschätzbar ist und auch nicht hinreichend erforscht. Verantwortungslos.... aber es bringt Kohle  11
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 Nichts ist einfacher, als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger, als sich einfach auszudrücken.
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Spirit
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« Antworten #2 am: 06. Februar 2008, 18:21:22 » |
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Hm, ich denk mir auch, es wird Strahlungen geben, die wir ganz einfach (noch) nicht messen können. Und ich finde es fatal, dass aufgrund des heutigen Standes der Wissenschaft ein Urteil gefällt wird (das komischerweise der Wirtschaft dient, eigenartig, oder?)
Liebe Grüße Spirit
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Sojus
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« Antworten #3 am: 07. Februar 2008, 07:36:23 » |
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Im Gegenteil, diese Studien stimmen einfach nicht, es gibt ja auch anders lautende Studien. Das Wissen über Messung von Strahlen ist sicher ausgereift, es gibt keine anderen als die bekannten. Diese Studien sind vermutlich von Alternativ-Energie Lobbyisten in Auftrag gegeben worden um die Energieerzeuger zu diskreditieren. Es gibt ja heute schon sowas wie eine ESO-Lobby *grusel* S.
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Esoteriker sind Menschen, die sogar da ein Haar finden, wo keine Suppe ist 
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« Antworten #4 am: 08. Februar 2008, 08:17:59 » |
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Im Gegenteil, diese Studien stimmen einfach nicht, es gibt ja auch anders lautende Studien. Das Wissen über Messung von Strahlen ist sicher ausgereift, es gibt keine anderen als die bekannten. Diese Studien sind vermutlich von Alternativ-Energie Lobbyisten in Auftrag gegeben worden um die Energieerzeuger zu diskreditieren. Es gibt ja heute schon sowas wie eine ESO-Lobby *grusel* S.
Du plädierst doch immer für die Präsentation von faktischen Beweisen.... wo sind denn deine ?? 11
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forumstroll
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« Antworten #5 am: 06. März 2008, 19:42:34 » |
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Ich fürchte, in einer Hinsicht muss ich Sojus zustimmen  , es gibt keine Strahlung, die nicht schon erforscht ist. Es gibt die verschiedensten Elektromagnetischen Strahlungen, die Intensität wird bestimmt von der Wellenlänge, je kürzer diese ist, desto hochenergetischer sind die. Gammastrahlen sind da ganz stark, am stärksten ist die kosmische Strahlung (Höhenstrahlung), die vermutlich aufgrund von Supernovae im Weltall entsteht. Hat übrigens ein Österreicher entdeckt  Bei der Kernspaltung von AKW's entsteht hauptsächlich Gammastrahlung und die ist mess- und nachweisbar. Eine Idee hab ich aber schon für die Ursache der Krankheiten: Es könnten die Neutrinos sein, die auch bei diesem Prozess entstehen, dies sind kleinste Teilchen, bei denen nicht mal sicher ist, ob sie Masse haben. Und die können eigentlich fast gar nicht nachgewiesen werden! LG Troll 
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Spirit
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« Antworten #6 am: 08. März 2008, 11:23:42 » |
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Ich fürchte, in einer Hinsicht muss ich Sojus zustimmen  , es gibt keine Strahlung, die nicht schon erforscht ist. Das glaube ich nicht.... Es könnten die Neutrinos sein, die auch bei diesem Prozess entstehen, dies sind kleinste Teilchen, bei denen nicht mal sicher ist, ob sie Masse haben. Und die können eigentlich fast gar nicht nachgewiesen werden!
 - wenn es diese Teilchen gibt, die nicht nachgewiesen werden können, könnten diese ja auch strahlen, was dann auch nicht nachgewiesen werden kann....  Lg Spirit
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Yda
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« Antworten #7 am: 08. März 2008, 12:21:54 » |
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Neutrinos... klingt so neutraaaal, also nicht nach ungesund. Und "inos" wie eine Verkleinerungsform, so verniedlichend. Spanisch? Bambinos? Sehr merkwürdig.
LG, Yda, Hobby-Sprachforscherin
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Wortkombinationen, FP: Forums probleme hab ick keene. Frap pant, oder? (ok, der letzte war jetzt gemogelt.) 
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forumstroll
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« Antworten #8 am: 10. März 2008, 00:00:57 » |
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Neutrinos... klingt so neutraaaal, also nicht nach ungesund. Und "inos" wie eine Verkleinerungsform, so verniedlichend. Spanisch? Bambinos? Sehr merkwürdig.
LG, Yda, Hobby-Sprachforscherin
Liebe Yda! Neutrinos sind kleine Elementarteilchen (der Name wird vom Neutron abgeleitet und bedeutet soviel wie kleines Neutron), von denen man nicht allzu viel weiß. Es gibt ein paar verschiedene Arten von ihnen und man ist sich nicht ganz sicher, ob sie überhaupt eine Masse besitzen. Sie können praktisch jedes Material durchdringen, sie fliegen sogar durch die Erde praktisch ohne Widerstand durch. Daher ist auch (meine) KKW Hypothese fraglich ob sie Schaden in Gewebe anrichten könnten, da sie faktisch zu klein sind um mit Materie zu wechselwirken aber es ist immerhin mal eine Idee für diesen Problemkreis, nachdem es ja sonst kaum welche gibt.  LG Troll 
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Spirit
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« Antworten #9 am: 10. März 2008, 08:15:16 » |
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Hm. Kann ich nicht davon ausgehen, dass auch Gewebe und damit Materie in erster Linie aus Zwischenraum besteht mit unendlich vielen kleinen Teilen? Wenn nun diese Neutrinos auch so kleine Teile sind, warum sollen sie nichts bewirken können?
Oft bewirkt schon ein bloßer Gedanke, dass sich vieles ändert (auch im Körper), und ein Gedanke wäre in Teilchen nicht messbar....
Liebe Grüße Spirit
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« Antworten #10 am: 10. März 2008, 09:11:56 » |
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Spirit, die Zwischenräume enthalten buchstäblich Nichts.. da kann nichts getroffen werden. Stell dir das ungefähr so vor wie beim Fußball, der Ball ist ein Neutrino und der Tormann ist ein Teilchen.... und das Tor ist 10 km breit. Wie oft wird der den Ball erwischen?  Die Sonne selbst bildet die ganze Zeit Unmengen von Neutrinos. Laut Wiki bewegen sich etwa 70 Milliarden solare Neutrinos pro Sekunde im Mittel durch einen Quadratzentimeter der Erdoberfläche und natürlich auch durch uns durch... Es gibt überdies auch noch drei Arten von Neutrinos: Elektron-Neutrinos, Myon-Neutrinos und Tauon-Neutrinos. LG Troll 
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Spirit
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« Antworten #11 am: 11. März 2008, 07:54:59 » |
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LIeber Troll! Danke für Deine Erklärungen! Ich stell mir das so vor, jetzt mal bildlich gesehen: Die Neutrinos bilden zusammen ein Feld, die Materie bildet ein Feld, das eine Feld lässt das andere durch. Aber die Felder könnten interagieren. Das Phänomen der Telepathie z.B. stell ich mir so ähnlich vor. Ok, ich bin da wieder auf der esoterischen Welle....  Liebe Grüße Spirit
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Kelte
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« Antworten #12 am: 10. Mai 2008, 14:12:33 » |
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Neues von der Newsfront zum Thema: Atomkraftwerke begünstigen Krebs bei Kindern : http://www.volksblatt.at/index.php?id=35353&MP=61-157
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Yda
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« Antworten #13 am: 10. Mai 2008, 17:20:26 » |
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Danke schön für den link, lieber Kelte!
Selbst wenn es nur ein Verdacht wäre, sollte doch dringend etwas unternommen werden, um Menschenleben zu schützen! Wo bleibt er da, der gepriesene § 1 "Die Würde des Menschen ist unantastbar"?
Was ich mich frage, ist, wieviele km müssen Menschen von AKW's entfernt wohnen, um nicht geschädigt zu werden?
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11e
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« Antworten #14 am: 11. Mai 2008, 07:11:13 » |
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Wenn ich darüber lese, kommt kalte Wut in mir hoch. Schon über Jahre geht diese Debatte und immer wieder reden die Betreiber schwerste gesundheitliche Schäden schön. Allein zum Kernkraftwerk Krümmel (bitte Google bemühen) fand ich folgendes:
„Leukämiehäufung Seit Frühjahr 1986 gab es in der unmittelbaren Umgebung des Kraftwerks eine signifikante Häufung von Leukämieerkrankungen: In den Jahren 1990 bis Dezember 2005 sind 16 Leukämie-Neuerkrankungen bei Kindern aufgetreten, das Dreifache dessen, was statistisch zu erwarten gewesen wäre. Das Kraftwerk wurde als eine der möglichen Ursachen für diesen so genannten Leukämiecluster Elbmarsch in Betracht gezogen. Ein wissenschaftlich schlüssiger Nachweis konnte dafür bisher nicht erbracht werden. Im Rahmen der Überwachung nach dem Atomgesetz durch Behörden und Gutachter sind keine Ereignisse ermittelt worden, die einen entsprechenden Unfall begründen würden. Im weiteren Verlauf wurde auch das nahegelegene GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht in Betracht gezogen. Allerdings kommt auch die jüngere Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz zum Ergebnis, dass die Zahl der Krebserkrankungen bei Kindern mit abnehmendem Abstand des Wohnortes zu AKW messbar zunimmt.[4]“
Was muß noch passieren, damit der Mensch hinter den Zahlen Beachtung findet???
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