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Autor Thema: Wie wärs mit schmackhaftem Essen? Werbung contra Realität...  (Gelesen 293 mal)
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Spirit
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« am: 13. September 2008, 21:56:52 »

Hier ein interessanter Link:

http://www.pundo3000.com/werbunggegenrealitaet3000.htm

Es wurden Verpackungen und dann der tatsächliche Inhalt von Fertigprodukten fotografiert...bitte das erste kleine Bild anklicken und dann mit dem "weiter" die nächsten angucken....Mahlzeit....peace

Liebe Grüße
Spirit
« Letzte Änderung: 13. September 2008, 21:59:06 von Spirit » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 13. September 2008, 22:34:00 »

Mahlzeit!  Grin
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Sturmfarbe
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« Antworten #2 am: 14. September 2008, 08:56:57 »

Na ja, ich mag ehrliches Essen eh viel lieber - Brot, Käse, Apfel, da weiß ich, was drin ist. Ich hatte noch nie eine Vorliebe für Fertigprodukte. Selbst ein Süppchen ist doch im Handumdrehen selbst gekocht.

Liebe Grüsse, Sturmfarbe
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« Antworten #3 am: 14. September 2008, 09:16:34 »

Einige der Produkte schauen wirklich eklig aus, bei einigen seh ich das wiederum nicht so krass. Ob man hier rechtlich von unlauteren Werbemethoden sprechen, weiß ich nicht... Musterprozess wäre angesagt, könnte bei uns in A die Arbeiterkammer führen... Anregung!
Ansonsten bin auch ich prinzipiell kein Anhänger von Junk in der Dose und esse lieber natürlich.

LG Admin
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Yda
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« Antworten #4 am: 14. September 2008, 11:48:18 »

Das finde ich ja gut, dass mal jemand diese Unterschiede zwischen Werbefotos und dem tatsächlichen Aussehen eines Lebensmittels aufzeigt!  claphands

Teilweise ist das Aussehen wirklich so abweichend vom Verpackungsfoto, dass es schon fast unappetitlich sein kann.
Ansich ja aber logisch - etwas, was konserviert ist, kann ja nicht aussehen, wie etwas, das frisch ist.

Zu Fertigprodukten greife ich dann, wenn ich durch Schichtarbeit keine Energie mehr aufbringe, für mich allein eine richtige Mahlzeit zu kochen. Da gab es schon Momente, wo ich glücklich war, noch eine 5-Minuten-Terrine im Schrank zu finden. Aber ich vermeide es, dass das zu oft passiert, weil Frischware immer gesünder ist und ja auch besser schmeckt.

Im Volksmund heißt Fertigessen bei uns auch Junk-Food, wie bei Euch in Ö.

LG, Yda

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akire
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« Antworten #5 am: 14. September 2008, 16:40:41 »

    Hallo Ihr Lieben.  Blinzeln

   Als ich noch berufstätig war habe ich auch mal ein Fertigprodukt gekauft.
   Mit kleinen Abwandlungen hat es uns auch gut geschmeckt.  twinkle
   Heute,als Rentnerin,habe ich Zeit alles frisch zumachen,es schmeckt uns natürlich besser.  Cheesy
   Doch wie alles im Leben kommt es auf die Situation an,wenn die Zeit knapp ist muss es auch mal ein Fertigprodukt sein.
   Was bei mir noch dazu kommt,ich koche gerne,es macht mir viel Freude wenn meine Gerichte gut ankommen.
   Nun werde ich einige Tage essen was mir vorgesetzt wird,ist auch nicht schlecht.

   Liebe Grüsse

   Akire  Winken  Winken
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Spirit
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« Antworten #6 am: 14. September 2008, 17:13:11 »

Ich denke, Fertiggerichte haben Vor- und Nachteile. Sie sind praktisch, wenn man berufstätig ist und keine Zeit fürs Kochen hat (oder auch keine Energie mehr, kann ja auch sein...). Aber ich finde, dass Selbstgekochtes besser schmeckt.

Als ich noch keine Kids hatte, hab ich mir mittags im Büro manchmal so Fertiggerichte gemacht, damals hatte mir das gut geschmeckt. Später, als ich zuhause bei den Kids war, war ich Vollbluthausfrau, Mehl wurde täglich frisch gemahlen, alles selbst gemacht und bio war eh klar...

Das Selbstmachen ist mir geblieben (ich mahle auch schnell das Mehl selbst, dauert ja nur ein paar Minuten und macht praktisch keine Mehrarbeit), es ist Gewohnheitssache und ich hab die Zeit dazu, weil ich ja nur halbtags arbeite.

Aber ich kann mir vorstellen, dass ich später, wenn ich wieder ganztags arbeiten gehe, auch mal zum Päckchen greifen könnte, wenns schneller gehen soll.

Als wir den Zubau machten, hatten wir drei Wochen keine Küche - es gab einzig und allein entweder kaltes Essen oder Mikrowellenfutter. Und die Kids, die vorher Fans von Fertiggerichten waren (eh klar, was man nie kriegt, muss ja besser sein  Verrückt), weigerten sich die letzte Woche schon, das zu essen.

Naja, und teuer ist das Zeugs auch ganz schön. Ich stand letztens an der Kasse, weil ich Specklinsen mit Semmelknödel kochen wollte und die Zutaten einkaufte. Und wie es der Zufall will, stand genau vor mir ein Mann, der eine fertige Dose Specklinsen und ein Päckchen mit fertigen Semmelknödeln auf das Förderband legte. Er zahlte knappe 5 Euro. Für eine Portion.

Ich zahlte 3,40 Euro - für 6 Portionen.

Es war übrigens lustig, wie mich der ansah, war eine komische Situation, auf dem Förderband standen: 1 Dose Specklinsen, eine Packung Semmelknödel, dann der Trennbalken, dann kamen eine Dose Linsen, Speck und Semmelwürfel, sonst hatten wir beide nichts anderes. Cheesy

Liebe Grüße
Spirit

« Letzte Änderung: 14. September 2008, 17:17:06 von Spirit » Gespeichert

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Yda
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« Antworten #7 am: 14. September 2008, 19:28:27 »

 Lachen
Das war jetzt ein richtig anschauliches Beispiel, liebe Spirit.
Und ein amüsantes noch dazu.  claphands lach

Mir ist mal ganz komisch geworden, als eine Schulfreundin meiner Tochter
bei uns über Mittag war, da beide zusammen lernen wollten.
Ich stampfte Kartoffeln.
Sie staunte, dass das auch so geht.
Ihre Mutter nähme immer nur das Pulver aus der Packung.

Später mal sah sie sehr interessiert zu, als ich einen ganzen Rotkohl zerschnitt,
um ihn zu kochen.
Sie kannte auch hier nur das Fertigprodukt aus der Tiefkühltruhe.
Das hat mich ziemlich erschüttert.
So weit von der Wirklichkeit haben sich die Familien teilweise schon entfernt!
Erschreckend.

LG, Yda
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« Antworten #8 am: 14. September 2008, 20:29:51 »

Liebe Yda!

Ja, das Kochen ist so eine Sache...ich muss gestehen, ich hatte zuhause nicht kochen gelernt. Überhaupt nicht, obwohl mein Vater gelernter Koch (und Zuckerbäcker) war. Rotwerden

Erst später, als ich schon lange ausgezogen war, rief ich immer bei ihm an, wenn ich ein Rezept brauchte. Und ich weiß noch, als ich meine erste Wohnung hatte (und kein Geld für die Telefonrechnung  Verrückt), lebte ich wochenlang von gekochtem Reis. Noch dazu ohne Deckel gekocht, das war also ein richtiger klebriger Pampf.cool1

Ich hab das aber auch überlebt. Genauso wie man Fertiggerichte überleben kann, da bin ich überzeugt davon. Und meine Mädels werden, wenn sie ausziehen, auch nicht viel kochen können. Aber sie wissen, wie es schmecken soll und vielleicht rufen sie später auch mal hie und da bei mir an wegen einem Rezept.Cheesy

Rotkraut mag ich auch nicht aus der Tiefkühltruhe, hab ich einmal probiert, da hat es mir die Zehennägel aufgerollt. Rotkraut mit Apfel und Speck! Na das war vielleicht grauslig...*grusel*

Dabei gibts nix Herrlicheres, als Rotkraut (mit Apfel) und dazu Kartoffellaibchen...*schwelg*

Liebe Grüße
Spirit

« Letzte Änderung: 14. September 2008, 20:30:33 von Spirit » Gespeichert

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