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Autor Thema: Diskussion mit Schopenhauers "Kunstgriffen"? Part 1  (Gelesen 540 mal)
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T.M.O.D. (the master of disaster)


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« am: 01. April 2007, 12:43:04 »

Hallo Leute,

kennt ihr die sogenannten Kunstgriffe von Arthur Schopenhauer? Das sind Mittel und Wege, wie man den Diskussionspartner bezwingt, auch wenn die eigenen Argumente nicht besonders schlagkraeftig sind.

Wie oft benuetzen wir in unserem "Real Life" als auch virtuell diese Kunstgriffe. Ich hab mal alle 38 in Kurzfassung hier reingestellt, wohlwissend, dass die Informationsmenge noch immer sehr gross ist.

Persoenlich habe ich festgestellt, dass der Reiz, den einen oder anderen dieser Kunstgriffe anzuwenden sehr gross ist, obwohl jeder einzelne von ihnen als zumindest unfair zu gelten hat.

Die Kunst, in einer Diskussion recht zu behalten, nennt man uebrigens Eristik.

Liebe Gruesse

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Kunstgriff 1 (Erweiterung)

*Kurz: Behauptung des Gegners uebermaessig weit interpretieren, eigene Behauptung eng. Gegenmittel: Genaue Aufstellung des Streitpunktes. -

Kunstgriff 2 (Homonymie)

*Kurz: Die vom Gegner aufgestellte Behauptung uebermaessig auf das ausdehnen, was ausser dem Wort nichts mit der Sache gemein hat; dies dann widerlegen und sich selbst den Anschein geben, als habe man die Sache widerlegt. -

Kunstgriff 3 (Behauptung als absolut nehmen)

*Kurz: Relative Behauptung absolut oder in sonst einem anderen Sinne nehmen und dann widerlegen; wahre Praemissen nicht zugeben, weil man die Konsequenz vorhersieht. -

Kunstgriff 4 (Spiel verdecken)

*Kurz: Sein Verfahren tarnen: Praemissen unsystematisch einstreuen, Prosyllogismen machen, bis alles zugestanden ist, dann erst die Konsequenz ziehen. -

Kunstgriff 5 (falsche Vordersaetze gebrauchen)

*Kurz: Unbekuemmert auch falsche Vordersaetze nehmen, wenn der Gegner die wahren nicht einsieht, die falschen aber akzeptiert (d.h. wenn diese ad hominem wahr sind). Denn das Wahre kann auch aus falschen Praemissen folgen. -

Kunstgriff 6 (Hypothese mit einer weiteren Hypothese zu begruenden)

*Kurz: Versteckte petitio principii machen, indem man das, was man zu beweisen haette, bewusst anders bezeichnet und vom Gegner anfordert. -

Kunstgriff 7 (viel auf einmal fragen)

*Kurz: Viel auf ein Mal und weitlaeufig fragen, um das, was man eigentlich zugestanden haben will, zu verbergen. Dagegen seine eigene Argumentation aus dem Zugestandenen moeglichst schnell vortragen: denn die langsam von Verstaendnis sind, koennen nicht genau folgen und uebersehen die etwaigen Fehler oder Luecken in der Beweisfuehrung. -

Kunstgriff 8 (den Gegner zum Zorn reizen)

- Den Gegner zum Zorn reizen, denn dann kann er nicht mehr richtig urteilen und seinen Vorteil wahrnehmen. Man bringt ihn in Zorn, indem man ihm unverhohlen Unrecht tut, ihn schikaniert und ueberhaupt unverschaemt ist. - -

*Merke: Denke schnell, rede langsam, zuerne nie -

Kunstgriff 9 (durch kunterbunte Fragen verwirren)

*Kurz: Fragen nicht in der Ordnung sondern kunterbunt stellen und damit durch Redeschwall den Gegner verwirren (haengt allerdings von der Qualitaet des Gegners ab) -

Kunstgriff 10 (das Gegenteil des Satzes fragen)

*Kurz: Tarnen, welchen Satz man bejaht haben will, z.B. indem man suggeriert, man wolle etwas anderes bejaht haben. -

Kunstgriff 11 (Schlussfolgerung nicht abfragen)

*Kurz: Wenn der Gegner Einzelfaelle zugesteht, nicht ausdruecklich nachfragen, ob er damit auch den Schluss daraus zugibt, sondern so tun, als sei der Schluss damit zugegeben, dann wird es ihm und den Zuhoerern so vorkommen, als habe er tatsaechlich allem zugestimmt. -

Kunstgriff 12 (Benennungen gehaessig umkehren)

*Kurz: Andere Metaphern, bildhafte Ausdruecke, Etikettierungen verwenden, die die Benennung (oft gehaessig) umkehren und die (als feine petitio principii) schon das suggerieren, was erst bewiesen werden soll. Schon instinktmaessig am haeufigsten gebraucht! -

Kunstgriff 13 (Gegenteil grell darstellen)

*Kurz: Das Gegenteil recht grell darstellen, um den Gegner zu zwingen, auf unseren Satz einzugehen: Aufspaltung eines Kontinuums in eine Dichotomie, die das Gegenteil des von uns gewuenschten Satzes recht zugespitzt und grell erscheinen laesst. -

Kunstgriff 14 (triumphierend aufschreien)

*Kurz: Triumphierend aufschreien, als ob der Schluss bewiesen waere, selbst wenn er nicht bewiesen wurde. Wenn der Gegner schuechtern oder dumm ist und man selbst viel Unverschaemtheit und eine gute Stimme hat, so kann das recht gut gelingen. -

Kunstgriff 15 (einen nicht ganz handgreiflichen Satz vorlegen)

*Kurz: Merkt man, dass man fuer eine Behauptung keinen Beweis hat, so legt man dem Gegner irgend einen richtigen, aber doch nicht ganz handgreiflichen Satz vor. Lehnt er ihn ab, so fuehren wir ihn ad absurdum und triumphieren. Nimmt er ihn aber an, so kann das als Beweis fuer den anfangs formulierten Satz ausgelegt werden. -

Kunstgriff 16 (Schikane herausklauben)

*Kurz: Pruefen, ob die Behauptung des Gegners mit etwas im Widerspruch steht, was er frueher gesagt oder zugegeben hat oder mit den Satzungen einer von ihm vertretenen Schule oder Sekte usw. zu tun hat. Es wird sich doch irgend eine Schikane herausklauben lassen. -

Kunstgriff 17 (feine Unterscheidung)

- Wenn der Gegner uns durch einen Gegenbeweis bedraengt, so werden wir uns oft retten koennen durch eine feine Unterscheidung, an die wir frueher freilich nicht gedacht hatten, wenn die Sache irgend eine doppelte Bedeutung oder einen doppelten Fall zulaesst. - -

*Beispiel: Die Begriffe des Gegners von Anfang an schnell notieren und spaeter differenzieren und wieder aufgreifen, um dann damit zur rechten Zeit anzugreifen (Nur der Dumme sagt zu jeder Zeit Dinge, die andere nur zur rechten Zeit sagen). -

Kunstgriff 18 (Disputation unterbrechen)

*Kurz: Wenn wir merken, dass der Gegner uns schlagen wird, die Disputation unterbrechen, abspringen, ablenken, auf andere Saetze fuehren. -

Kunstgriff 19 (Argumente ins Allgemeine spielen)

- Fordert der Gegner uns ausdruecklich auf, gegen irgendeinen bestimmten Punkt seiner Behauptung etwas vorzubringen, wir haben aber nichts rechtes, so muessen wir die Sache recht ins Allgemeine spielen und dann gegen dieses reden. Sollten wir z.B. zugestehen, warum einer bestimmten physikalischen Hypothese nicht zu trauen ist, so reden wir über die «Trüglichkeit des menschlichen Wissens» und erläutern sie anhand von allen möglichen Behauptungen des sogenannten allgemeinen Wissens. -
*braucht keine weitere Erläuterung -


Ergänzung am 29.02.2008 durch Admin -----
« Letzte Änderung: 29. Februar 2008, 13:07:27 von Administrator » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 01. April 2007, 12:44:11 »

So und hier der Rest!

Kunstgriff 20 (den Schluss selber ziehen)

- Wenn wir dem Gegner die Vordersaetze abgefragt haben und er sie zugegeben hat, so sollten wir den Schluss daraus nicht etwa auch noch abfragen, sondern geradezu selbst ziehen. Ja sogar wenn von den Vordersaetzen noch der eine oder der andere fehlt, so nehmen wir ihn doch als gleichfalls eingeraeumt an und ziehen selber den Schluss daraus (welches dann eine Anwendung der fallacia non causae ut causae ist). -
*braucht keine weitere Erklaerung -

Kunstgriff 21 (immer ein Argumentum ad hominem zurueckgeben)

*Kurz: Sophismen mit Sophismen beantworten, Argumentum ad hominem immer mit Gegenargumenten ad hominem beantworten, ueberhaupt ist es besser, immer mit einem argumentum ad hominem zu antworten: das spart meist argumentativen Aufwand. -

Kunstgriff 22 (Argument als Satz vom zureichenden Grund ausgeben)

- Fordert der Gegner, dass wir etwas zugeben, woraus das in Streit stehende Problem unmittelbar folgen wuerde, so lehnen wir es ab, indem wir es fuer eine petitio principii (hier: Satz vom zureichenden Grund) ausgeben (meint: Die Begruendung ist voellig ausreichend), denn er und die Zuhoerer werden einen dem Problem nahe verwandten Satz leicht als mit dem Problem identisch ansehen: und so entziehen wir ihm sein bestes Argument. -
*braucht keine weitere Erklaerung -

Kunstgriff 23 (den Gegner zur Uebertreibung reizen)

*Kurz: Den Gegner durch Widerspruch und Streit zur Uebertreibung reizen und dann die Uebertreibung widerlegen.

Will uns der Gegner jedoch zur Übertreibung reizen, dann sage: Soviel habe ich gesagt und nicht mehr. -

Kunstgriff 24 (verfängliche Konsequenzmacherei erzwingen)

*Kurz: Aus dem Satz des Gegners durch falsche Folgerungen und Verdrehung der Begriffe Sätze erzwingen, die nicht darin liegen und gar nicht die Meinung des Gegners sind: verfängliche Konsequenzmacherei erzwingen -

Kunstgriff 25 (Apagoge durch eine Instanz)

*Kurz: Falsche Instanz, falsches exemplum in contrarium. Bei Instanzen, die der Gegner macht, beachten: - #Ist das Beispiel wirklich wahr? - #gehört es wirklich unter den Begriff der aufgestellten Wahrheit? - #steht das Beispiel wirklich im Widerspruch mit der aufgestellten Wahrheit? - #All dies ist oft nur scheinbar. -

Kunstgriff 26 (Spieß umdrehen zu einem Gerade-Weil-Argument)

- Ein brillianter Streich ist die retorsio argumenti: wenn das Argument, das der Gegner für sich gebrauchen will, besser gegen ihn gebraucht werden kann und wenn er z.B. sagt: «es ist ein Kind, man muss ihm was zu gute halten» dann benutze man die retorsio (salopp gesagt: Retourkutsche): eben weil es ein Kind ist, muss man es züchtigen, damit es nicht verhärte in seinen bösen Angewohnheiten. - -

*Kurz: Mit einem Retorsio argumenti (Retourkutsche): antworten: mit besseren Gründen den argumentativen Spieß umdrehen zu einem Gerade-Weil-Argument. -

Kunstgriff 27 (wenn der Gegner böse wird hat man eine schwache Stelle entdeckt)

- Wird bei einem Argument der Gegner unerwartet böse, so muss man dieses Argument eifrig urgieren: nicht bloß weil es gut ist, ihn in Zorn zu versetzen, sondern weil zu vermuten ist, dass man die schwache Seite seines Gedankenganges berührt hat und ihm an dieser Stelle wohl noch mehr anzuhaben ist, als man vor der Hand selber sieht. -
*braucht keine weitere Erklärung -

Kunstgriff 28 (unsachkundige Argumente vorbringen)

*Kurz: Unsachkundige Argumente nur im Blick der Hörer vorbringen: ein ungültiger Einwurf, dessen Ungültigkeit aber nur der Sachkundige einsieht, der Hörer aber nicht, wird so in ihren Augen geschlagen. Besonders wirksam, wenn der Einwurf die Behauptung des Gegners lächerlich macht. -

Kunstgriff 29 (Diversion)

*Kurz: Merkt man, dass man geschlagen wird so macht man eine Diversion; d.h. man fängt mit einem Male von etwas ganz anderem an und tue so, als gehöre es zur Sache und wäre ein Argument gegen den Gegner. Oder man werde gar persönlich, zänkisch, beleidigend. Im Disputieren ist derlei üblerweise allgemein gebräuchlich auch ohne Kenntnis der Eristischen Kunstgriffe. -

Kunstgriff 30 (Autoritäten statt Gründe angeben)

*Kurz: Argumentum ad verecundiam (ein an die Ehrfurcht gerichtetes Argument). Statt der Gründe gebe man Autoritäten nach Maßgabe der Kenntnisse des Gegners. Es wird für ihn (den Gegner) desto mehr gültige Autoritäten geben, je beschränkter seine Kenntnisse und Fähigkeiten sind. Mögliche Autoritäten sind: Berühmte Personen, Fachleute, Experten, Titelträger, allgemeine Vorurteile, griechische und lateinische Floskeln und die allgemeine Meinung. -

Kunstgriff 31 (sich mit feiner Ironie für inkompetent erklären)

*Kurz: Wo man gegen die dargelegten Gründe des Gegners nichts vorzubringen weiß, erkläre man sich selbst mit feiner Ironie für inkompetent. Dadurch erweckt man bei den Zuhörern, bei denen man in Ansehen steht, den Eindruck, dass es Unsinn ist. - Der Gegenstreich ist: „Erlauben Sie, bei Ihrer großen Penetration muss es Ihnen ein leichtes sein es zu verstehen, und so kann nur meine schlechte Darstellung Schuld daran sein. -

Kunstgriff 32 (Gegenargument verdächtig machen)

*Kurz: Subsumtion unter eine verhasste Kategorie: z.B.: „Das ist Idealismus, Rationalismus, Spiritualismus, Mystizismus, Esoterik etc.“ Wir nehmen dabei zweierlei an: - :# dass jene Behauptung wirklich identisch oder wenigstens enthalten sei in jener Kategorie, rufen also aus: oh, das kennen wir schon! – und - :# dass diese Kategorie schon ganz widerlegt sei und kein wahres Wort enthalten könne. -

Kunstgriff 33 (Konsequenz leugnen)

- Sagen Sie: Das mag in der Theorie richtig sein, in der Praxis ist es jedoch falsch. - Durch dieses Sophisma gibt man die Gründe zu und leugnet doch die Folgen. - - Wenn die Theorie wirklich richtig ist, muss es nämlich auch in der Praxis zutreffen. - -
*braucht keine weitere Erklärung -

Kunstgriff 34 (nachhaken bei vermutlich faulen Punkten)

- Wenn der Gegner Gegenfragen stellt, keine direkten Antworten gibt, ausweicht, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass wir auf einen faulen Punkt getroffen haben. Der von uns angeregte Punkt ist also zu urgieren und den Gegner nicht vom Fleck zu lassen, selbst wenn wir noch nicht genau wissen, worin eigentlich die Schwäche besteht, die wir getroffen haben. - -
*braucht keine weitere Erklärung -

Kunstgriff 35 (Dein Argument widerspricht Deinem Interesse)

*Kurz: Argumentum ab utili. Kann man dem Gegner fühlbar machen, dass seine Meinung, wenn sie gültig würde, seinem Interesse – oder dem Interesse seiner Sekte, seinem Club, seiner Partei etc. - merklich Abbruch täte, so wird er sie so schnell fahren lassen wie ein heißes Eisen, das er unvorsichtigerweise ergriffen hatte. -

Kunstgriff 36 (Gegner durch hochgestochenen Wortschwall verdutzen)

*Kurz: Den Gegner durch sinnlosen, hochgestochenen Wortschwall verdutzen, verblüffen, außer Gefecht setzen. -

Kunstgriff 37 (sachlich richtig: Beweisführung falsch anführen)

*Kurz: Wenn der Gegner in der Sache recht hat, aber einen schlechten Beweis wählt, dann den Beweis widerlegen und dies für die Widerlegung der Sache ausgeben. (Hier wird ein argumentum ad hominem für ein argumentum ad rem ausgegeben.) -

Kunstgriff 38 (persönlich beleidigend werden)

*Kurz: Wenn man merkt, dass der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird: persönlich, beleidigend, grob werden (Argumentum ad personam, im Unterschied zum Argumentum ad hominem). - -


Ergänzt am 29.02.2008 durch Admin ----
« Letzte Änderung: 29. Februar 2008, 13:09:26 von Administrator » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 06. April 2007, 08:25:21 »

Hi Administrator,

sollen das die neuen Forumsregeln sein?  Evil

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« Antworten #3 am: 06. April 2007, 08:32:20 »

Oh, lieber Troll, ich denke das ist die Realitaet in den meisten Foren.....ueberhaupt Punkt 29.....

Gibt es eigentlich ein "Gegengift-Rezept"? Wuerde mich interessieren, wie man es schafft, das eigentliche Thema in einem Thread zu isolieren und "dabeizubleiben". Muesste es doch auch eine gute Anleitung dazu geben?

Was mich naemlich oft nervt, ist das Ausweichen und Ablenken, um das eigentliche Thema nicht mehr behandeln zu muessen - die Diskussion ist entweder ins Persoenliche oder zu einem anderen Thema abgerutscht. Und das ist dann meistens das Ende...grmpf

Liebe Gruesse
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« Antworten #4 am: 06. April 2007, 10:46:48 »

Hi Administrator,

sollen das die neuen Forumsregeln sein?  Evil

LG Troll  Afro

Hallo Troll,

natuerlich nicht, das genaue Gegenteil ist der Fall Cheesy

Gibt es eigentlich ein "Gegengift-Rezept"? Wuerde mich interessieren, wie man es schafft, das eigentliche Thema in einem Thread zu isolieren und "dabeizubleiben". Muesste es doch auch eine gute Anleitung dazu geben?

Was mich naemlich oft nervt, ist das Ausweichen und Ablenken, um das eigentliche Thema nicht mehr behandeln zu muessen - die Diskussion ist entweder ins Persoenliche oder zu einem anderen Thema abgerutscht. Und das ist dann meistens das Ende...grmpf

Hallo Spirit,

interessant und leider wahr. Duerfte ein Teil der menschlichen Natur sein, und das hat Schopenhauer nur in Worte gegossen  Smiley
Muss mal schauen, ob hier darueber schon oeffentlich nachgedacht wurde.

Liebe Gruesse

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« Antworten #5 am: 29. Februar 2008, 17:17:29 »

Hi Ady,
ich bin beeindruckt, was Schopenhauer da zusammenfasste!
Vieles war mir instinktiv klar,
aber ich bekenne, dass da noch so viele Fremdwörter für mich drin enthalten sind,
dass ich den Sinn einer Punkte leider noch nicht entschlüsseln konnte. Das wird noch eine Aufgabe für mich werden,
da mich der Inhalt interessiert.

Trotzdem gebe ich zu, dass mir davon auch schwindelig wird.
Ich findes es einfach UNGEHEUERLICH, mit wieviel Taktik so mancher in eine Diskussion geht!
Ok, wer Anwalt oder Verteidiger ist, muss wohl mit diesen "Wassern gewaschen" sein, um bestehen zu können...
Aber zum Glück steht ja eingangs gesagt, dass das alles UNFAIRE Mittel in der Kommunikation sind.
Ich staune einfach mal wieder...

Danke für den link und das Bekanntmachen!
Yda
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