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Autor Thema: Ötzi bestraft seine Finder und Erforscher !!  (Gelesen 649 mal)
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« am: 21. September 2007, 15:02:50 »

Hi

Ötzi, unsere bekannteste Mumie hat sich an seinen Findern gerächt: Bereits acht Menschen, die direkt mit seinem Fund oder mit seiner Erforschung zu tun hatten, sind eines mysteriösen Todes gestorben:

1.
Günter Henn, ein Gerichtsmediziner war der Erste: Er hatte 1991 den tief gefrorenen Körper mit bloßen Händen in den Leichensack gehievt. Ein Jahr später, Henn fuhr gerade zu einem Vortrag über den Eismann, krachte er frontal auf ein anderes Auto und starb.

2.
Dann stürzte der Bergführer Kurt Fritz in eine Gletscherspalte; er hatte Ötzis Gesicht aus dem Eis und damit nach einem halben Jahrzehntausend wieder ans Licht gezerrt.

3.
Rainer Hölzl: Sein Tod gilt als Beweis, dass Ötzi alle verfolgt, die ihn ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit brachten. Hölzl, der 2004 einem Gehirntumor erlag, hatte als ORF-Reporter gefilmt, wie die festgefrorene Mumie mit Skistöcken aus ihrem Gletschergrab gekratzt wurde.

4.
Helmut Simon: Dieser ist Schuld, dass Ötzis Totenruhe auf immer und ewig vorbei ist. Wäre Simon nicht damals, im Sommer 1991, gerade vorbeigekommen, als Ötzi aus einem Gletscher an der italienischen Grenze lugte, Neuschnee hätte die Steinzeitmumie bald wieder begraben. Das Leben als berühmtester Leichnam der Welt wäre ihr wohl erspart geblieben. Kein Wunder, dass der Eismann eine Mordswut im Bauch hat und sich am armen Finder gerächt hat. Dieser verirrte sich in Schnee und Eis, und kam ähnlich wie Ötzi selber um.

5.
Bergretter Dieter Warnecke koordinierte die Suche nach dem deutschen Ötzi-Entdecker in den Alpen. Wenige Stunden nach dessen Beerdigung erlag Warnecke überraschend einem Herzinfarkt.

6.
Am 7. Januar 2005 starb der Innsbrucker Professor Friedrich Tiefenbrunner bei einer Herzoperation. Der Eingriff galt als Routine. Ein Kliniksprecher: "Sein Tod kam völlig unerwartet." Tiefenbrunner gehörte zum Team von Spindler. Er war Leiter des Instituts für Mikrobiologie und Hygiene an der Universität Innsbruck. Er hatte eine Methode gefunden, Ötzis Mumie vor Bakterien und Pilzbefall zu schützen.

7.
Am 17. April 2005 starb Professor Konrad Spindler nach langer schwerer Krankheit. Er war der Mann, der Ötzi die meisten Geheimnisse entriß. Spindler wurde 1939 in Leipzig geboren. 1988 wechselte er an die Uni Innsbruck. Bis zuletzt galt er als einer der bedeutendsten Urgeschichtler und Archäologen Österreichs.

8.
Der 63-jährige Archäologe Tom Loy, der an einem Buch über "Ötzi" schrieb, wurde Mitte Oktober 2005 in seiner Wohnung in Brisbane tot aufgefunden. Loy litt seit rund zwölf Jahren an einer Blutkrankheit, die Krankheit war kurz nach Beginn seiner Forschungen zu "Ötzi" diagnostiziert worden. Die Todesursache habe durch die Autopsie nicht eindeutig geklärt werden können.


Was steckt hier dahinter, tatsächlich ein Fluch, oder ist das nur ein statistisches Phänomen? Wie denkt ihr darüber?

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« Letzte Änderung: 21. September 2007, 15:07:02 von 11 » Gespeichert


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« Antworten #1 am: 22. September 2007, 09:18:57 »

Ein paar von diesen Fällen kannte ich schon, aber dass es so viele waren, ist auffällig. Trotzdem neige ich nicht zum Glauben an einen "Fluch des Ötzi". 
Ich denke eher, dass bei Vorfällen wie diesen sehr viele Menschen damit zu tun haben, und dadurch die Wahrscheinlichkeit für einzelne Todesfälle unter diesen vielen Menschen sehr hoch ist. Und einige Todesfälle betrafen ja auch bereits ältere Menschen.

LG Admin
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« Antworten #2 am: 24. September 2007, 08:18:26 »

Hi 11!

Ich sehe das ähnlich - wieviele Menschen waren tatsächlich mit der Bergung, dem Transport der Mumie, der Aufbewahrung, der Untersuchung, der Zur-Schau-Stellung, der Dokumentierung und Veröffentlichung etc. beschäftigt? Sicher hunderte....

Obwohl - beim Lesen kriegt man ne Gänsehaut, das kann ich nicht bestreiten. Aber hier werden ein paar Fakten zusammengestellt und ergeben dadurch ein gewolltes Bild.  Roll Eyes

Liebe Grüße
Spirit
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