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Autor Thema: Suizid  (Gelesen 1003 mal)
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Jasmin
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Und dann weis man nicht was man sagen soll


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« am: 29. August 2006, 19:37:51 »

Suizid

Habe heute in einem Philosophische Forum ueber Suizid einiges gelesen, was auch mir neu war obwohl ich schon eine Menge darueber weis weil ich mich schon laenger damit befasse. Das der Suizid von der Geistigen wellt abgelehnt wird ist klar weil, jeder seinen Lebensplan mitbringt den er zu Erfuellen hat.

Geht er durch den Suizid aus dem Leben beendet er seinen Lebensplan nicht, und muss sofort wieder Inkarnieren meistens geschieht das durch ein
WALK-IN. Dan wechselt die Seelen in einen anderen Koerper nach vorheriger Absprache, meisten geschieht es wen jemand einen Unfall hatte und eine Todeserfahrung durchlaeuft.

So weit so gut heute las ich in dem Forum folgendes, ist man tot verlaesst die Seele den Koerper und trennt sich praktisch von ihrem Haus in dem sie jetzt wie lange auch immer gelebt hatte. Aber sie nimmt die Emotionen und damit ihre Probleme mit, dann hatte

sie nicht nur keinen Koeper, sonder traegt auch noch die Probleme also die Ursache ihres Selbstmordes mit sich herum. Jeder der im Suizid die Loesung seiner Probleme Sucht sollte wissen das Suizid keine Loesung seiner Problemen ist.

L.G. Jasmin

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« Antworten #1 am: 27. April 2007, 14:07:03 »

Selbstmord is feige.
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« Antworten #2 am: 27. April 2007, 14:30:30 »

Hallo Darkzero (& welcome Smiley)

Pauschal ueber die Beweggruende von Selbstmoerdern zu urteilen, ist vielleicht nicht der richtige Weg. Wenn jemand in einer Depression steckt, gibt es meist viele Gruende fuer Suizid und kaum welche fuer das weiterleben. Natuerlich sind diese Gruende subjektiv, doch das ist jeweils die Welt, in der wir leben, unsere subjektive Wahrnehmungskapsel. Und die ist bei Depressionen fast voellig dicht nach aussen geschlossen.

Liebe Gruesse

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« Antworten #3 am: 27. April 2007, 15:50:23 »

Kein Zweifel an den Gruenden, nur find ichs (ueberspitzt formuliert) feige, sich nicht mehr den Problemen zu stellen bzw die Situation vllt zu akzeptieren.
Ich kenne einige, die lapidar von Selbstmord reden...aber auch einige, die das schon paar mal versucht haben bzw ich kam (tlw durch Probleme bei mir) auch in Kontakt mit Leuten, von denen berichtet wurde, dass sie sich umgebracht haben, ich hatte sie die Zeit davor erlebt.
Die Bewertung von Suizid is wie immer subjektiv, aus meiner subjektiven Sicht heraus ist das Leben ein Geschenk, was man im Falle von Suizid nicht schaetzen gelernt hat.
Wenn einem aus der eigenen Familie das Leben genommen wurde, denkt man vllt anders ueber das Leben an sich.
Selbstmordgedanken kommen da natuerlich auch auf....und keiner haette es mir uebel genommen.
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« Antworten #4 am: 27. April 2007, 15:52:42 »

das klingt interessant...

was mir spontan dazu einfaellt....es gibt Menschen, die haben nicht mehr lange zu leben und sehr viele Schmerzen. Also die Menschen, von denen z.B. im Zusammenhang mit dem Thema "aktive Sterbehilfe" auch gesprochen wird.

Ich glaube nicht, dass diese ihre Aufgaben erfuellen muessen...in dem Sinne, alle Schmerzen noch einige Tage aushalten, bis....sie trotz medizinischer Unterstuetzung schaffen, zu gehen.

Zitat
Selbstmord is feige.

....findest du das in solchen Situationen auch ?

 Smiley Jo
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« Antworten #5 am: 27. April 2007, 16:34:22 »

Ich sprech von dem Selbstmord aus ner Depression heraus...vom dem Suizid, der in der Form mit genau der Thematik weit verbreitet und dennoch Tabuthema is.
In dem Fall is die Frage, ob aktive Sterbehilfe nicht vllt doch helfen wuerde.
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« Antworten #6 am: 27. April 2007, 20:51:55 »

Ich glaube, dass in der richtigen tiefen Depression ein Suizid gar nicht moeglich ist - die Kraft und Energie fehlt dazu.

Erst wenn die Depression beginnt, abzuschwaechen, wenn es eigentlich "bergauf" gehen wuerde, wird der erste Energieschub, den man wieder hat, dazu benutzt, ihn gegen sich selbst zu richten.

Ich habe die Theorie gehoert (ich kann nun nicht beurteilen, ob was dran ist), dass der Unterschied zwischen Depression und Suizidgefaehrdung in der Depression das Vorhandensein von Schuldgefuehlen ist. Wenn massive Schuldgefuehle vorhanden sind, wird die erste aufkeimende Energie zum Suizid verwendet. Wie gesagt, obs stimmt, weiss ich nicht.

Ich weiss nur, dass jeder Suizid (jetzt nicht Sterbehilfe) unendlich traurig und fuerchterlich ist. Und wenn es irgendwie geht, sollte alles daran gesetzt werden, dass er vermieden wird - und wenn man den Betreffenden ans Bett binden muss  Roll Eyes

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« Antworten #7 am: 27. April 2007, 21:44:54 »

Depression und Manie wechselt sich meist ab. Und in der manischen Phase hat man dann die Kraft, sich umzubringen. Keine Chance waehrend der Depression, richtig Spirit.
Aber du kannst keinen ans Bett binden, wenn er sich umbringen will. Jeder ist seines Ungluecks Schmied!
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« Antworten #8 am: 28. April 2007, 12:17:27 »

Kein Zweifel an den Gruenden, nur find ichs (ueberspitzt formuliert) feige, sich nicht mehr den Problemen zu stellen bzw die Situation vllt zu akzeptieren.
Ich kenne einige, die lapidar von Selbstmord reden...aber auch einige, die das schon paar mal versucht haben bzw ich kam (tlw durch Probleme bei mir) auch in Kontakt mit Leuten, von denen berichtet wurde, dass sie sich umgebracht haben, ich hatte sie die Zeit davor erlebt.
Die Bewertung von Suizid is wie immer subjektiv, aus meiner subjektiven Sicht heraus ist das Leben ein Geschenk, was man im Falle von Suizid nicht schaetzen gelernt hat.
Wenn einem aus der eigenen Familie das Leben genommen wurde, denkt man vllt anders ueber das Leben an sich.
Selbstmordgedanken kommen da natuerlich auch auf....und keiner haette es mir uebel genommen.
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Hi Darkzero

Depression ist eine schwere Krankheit, dass solltest du wissen. Man kann sich in sich dieser Situation keinen Problemen mehr stellen, man ist schlicht unfaehig dazu. Ich wuerde davon absehen, das als feige zu bezeichnen.
Die Gesellschaft  betrachtet derzeit die Depression noch mit argwoehnischen Augen, es wird nicht als Krankheit akzeptiert, und wenn als Krankheit, dann als Geisteskrankheit "Verruecktheit". Damit ist den Betroffenen natuerlich nicht geholfen, sie versuchen oft, ihre Krankheit geheimzuhalten und bekommen so auch keine Hilfe.

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Jasmin
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« Antworten #9 am: 24. Mai 2007, 09:19:17 »


Hallo Darkzero

Da muss ich unserem Admin Recht geben, beurteilen oder verurteilen ist diese Situation
nicht moeglich. Da diese Menschen garnicht in der Lage sind klar zu denken sie sehen ihre einzige Loesung im Suizit. Nur die Sache ist die, das es in der Tat keine Loesung ist,
Oft geschehen in dieser Situation auch nach Absprache der Seelen ein Walk - In, der Austausch der Seelen. In dem die andere Seele die Aufgaben uebernimmt, das sind die Faelle wo der Mensch nach einen fast Tot durch Unfall oder Schwere Krankheit.

Ein voellig veraendertes Leben fuehrt ist er verheiratet dan kommt es oft nach ungefaehr drei Jahren sogar zur Scheidung. Die vorherigen Kontakte werden meisten reduziert oder auch ganz aufgeloest, den Logischerweise sind sie Fremde fuer die neue Seele.
Diese schildern auch oft die Nahtoterlebnisse. Also ich bin auch der Meinenun von unserem Admin, das ein Mensch der Suizit gefaehrdet ist. Ueberhaupt  nicht in der Lage sein kann darueber nachzudenken ob er Feige ist.

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« Antworten #10 am: 24. Mai 2007, 09:29:08 »

Ja, so sehe ich es auch - er ist nicht nur nicht in der Lage, darueber nachzudenken, ob es feige ist oder nicht - es ist ihm schlichtweg egal, weil alles egal ist.

Er ist "unberuehrbar" in dieser Zeit.

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« Antworten #11 am: 28. Mai 2007, 21:17:08 »

Ich kann nicht beurteilen, wie das aus der Sicht der Selbstmoerders aussieht und werde es auch nicht tun, ich hab mich nicht umgebracht und habe es nicht vor. Es sieht nur aus meiner bescheidenen, sehr beschraenkten, subjektiven Sicht auf den Punkt gebracht "feige" aus, das als Moeglichkeit zu sehen, egal auf welches Problem bezogen, egal in welchem Zustand. Fuer mich kommen psychische Probleme wie Depression nicht direkt von Aussen, man muss so einer Sache schon die Tuer oeffnen ( mir wurde 2001 von verschiedenen Aerzten "Depression" bescheinigt, Reaktion auf familiaere Probleme (die es im uebrigen wert waeren, mich umzubringen)). ich muss nicht weiter darauf rumreiten, ich hab zumindest in der Zeit Personen kennengelernt, die mit aehnlichen Problemen unfaehig waren, weiterzuleben. Ich sag nicht, dass es falsch ist, sich umzubringen, nur in meinen Augen hat man sich genau dann dem Leben nicht mehr gestellt( das nicht nur Hoellenqualen bereithaelt). Muss keiner meine Meinung teilen, ich waer vor meiner "Phase" ebenfalls nicht meiner Meinung ^^
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« Antworten #12 am: 28. Mai 2007, 21:36:50 »

Ich denke, die Diskrepanz entsteht durch verschiede Zeiten, von denen hier ausgegangen wird.

Ausserhalb einer Depression kann man natuerlich sagen: Es ist ein sich Nicht-Stellen - ich denke, dafuer ist eine Depression auch da.

Innerhalb einer Depression ist man nicht dazu faehig.

BEIDE Aussagen sind wahrscheinlich richtig.

Ich denke, Depressionen sind eine "Hilfe", sich einer krankmachenden Situation, die ein Weiterexistieren in dieser Form nicht moeglich machen wuerde, zu entziehen - sie erfuellt einen Zweck. Wenn man zu lange in einer Situation gesteckt ist, die fuer den Menschen "toedlich" ist, kommt die Depression, zum Schutz des Menschen.

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« Antworten #13 am: 29. Mai 2007, 00:09:54 »

Jap, die Depression erschafft ne realitaetsferne Blase um die Person, Handlungsunfaehig, verzerrtes Weltbild, Unempfindlichkeit etc
Vllt ne ziemlich eindeutige Sache, dass zu unserer Zeit Depression und Suizid so stark wie nie vertreten is...der Naehrboden war selten besser bestellt, damit mein ich auch die Wandlung zur Wissenschaft, weg vom (tlw blinden) religioesen(was wieder nich heisst, dass das richtig waer, bitte nich gleich schwarz/weiss denken).
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« Antworten #14 am: 29. Mai 2007, 17:54:49 »

Ja, so sehe ich es auch - er ist nicht nur nicht in der Lage, darueber nachzudenken, ob es feige ist oder nicht - es ist ihm schlichtweg egal, weil alles egal ist.

Er ist "unberuehrbar" in dieser Zeit.

LIebe Gruesse
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Das ist eine ziemlich genaue Beschreibung, genauso ist es, wenn man depressiv ist. Da ist einem aber auch alles egal. Und spaeter kann man sich gar nicht vorstellen, wie man so war, es ist eigenartig. Man kriegt sogar einen richtigen Zorn auf sich selbst, weil man ja was verpasst hat in dieser Zeit.

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