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Autor Thema: Was stellt ihr euch unter dem Tod vor?  (Gelesen 714 mal)
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sechs Schwerter
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« Antworten #15 am: 25. Oktober 2008, 21:50:54 »

Zitat
Von einer Welt in eine andere zu gehen unter namenlosen Schmerzen, das klingt für mich wie ein Hohn und nimmt dem ganzen Vorgang seine Würde.


Würde, Würde ist etwas für die Zurückgebliebenen. (im Sinne von Hinterbliebenen)
Ich glaube das jemand der starke und stärkste Schmerzen hat, dem ist seine "Würde" so ziemlich egal.

Mein Hinterwandinfarkt hat mir solche Schmerzen bereitet das ich mir auf der Intensiv in den Kittel gesch.... habe.
Da habe ich keinen Moment an meine Würde gedacht, sondern nur daran das es endlich vorbei ist.
So oder so.

welche andere Welt.

Wenn es ein "Leben" nach dem Tod geben sollte, was niemand verlässlich zu beweisen vermag, wer sagt uns dann
in welchem Abschnitt unseres Daseins wir uns JETZT befinden?
Ist es vielleicht möglich, das wir uns bereits im "Leben nach dem Tode" befinden?
Gibt es vielleicht ein Leben nach dem Leben nachdem Tod?
Ist unser Leben vielleich sogar unendlich?
Müssen wir uns die Zeit nehmen über einen unabwendbaren Abschnitt unseres Daseins nachzudenken?
Und wenn ja warum?

Zitat
Ich bin immer da - und immer schon da gewesen. In welcher Form - keine Ahnung! Nur DASS es so ist, da bin ich mir ziemlich sicher.

Ja Gondwana,
das ist auch meine Meinung.
Solange ich mich zurückerinnern kann, war ich da.

Zitat
Ich denke, es sollte ein gesetzlich verankerte Grundrecht der Menschen sein, möglichst schmerzfrei sterben zu dürfen.

Auch ja Spirit.
Aber, wer soll das entscheiden?
Der Mensch mit den Schmerzen?
Der derzeitige Behandler?
Ein Gremium?
Aus welchen Menschen soll solch ein Gremium bestehen?

Ich möchte mir schon selber aussuchen können wer über mein Leben oder mein Leben danach entscheidet.
z.B. möchte ich keinen Vertreter irgend einer Kirche, Glaubensrichtung oder sonstigen voreingenommenen Orgaisationen
darüber entscheiden lassen.
Das Problem ist, man kann diesen Schritt nicht wieder rückgängig machen.

So, dieses Thema interessiert mich, ich werde diesen Thread weiter verfolgen.
Hab die Texte erst einmal schnell überflogen und werde sie nun noch einmal aufmerksam lesen.


Liebe Grüße

sechs Schwerter
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2008, 21:52:09 von sechs Schwerter » Gespeichert

Ich habe eiserne Prinzipien.
Wenn sie euch nicht gefallen,
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« Antworten #16 am: 26. Oktober 2008, 16:56:09 »



Auch ja Spirit.
Aber, wer soll das entscheiden?
Der Mensch mit den Schmerzen?
Der derzeitige Behandler?
Ein Gremium?
Aus welchen Menschen soll solch ein Gremium bestehen?

Ich möchte mir schon selber aussuchen können wer über mein Leben oder mein Leben danach entscheidet.
z.B. möchte ich keinen Vertreter irgend einer Kirche, Glaubensrichtung oder sonstigen voreingenommenen Orgaisationen
darüber entscheiden lassen.
Das Problem ist, man kann diesen Schritt nicht wieder rückgängig machen.

So, dieses Thema interessiert mich, ich werde diesen Thread weiter verfolgen.
Hab die Texte erst einmal schnell überflogen und werde sie nun noch einmal aufmerksam lesen.


Liebe Grüße

sechs Schwerter


Ich denke, es müssten die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. In den Hospiz-Spitälern wird das ja bereits praktiziert. Das hat nichts mt Religion zu tun, sondern sollte eben ein gesetzliches Grundrecht sein. Und entscheiden sollte es der Patient selbst dürfen, soferne er dazu in der Lage ist.

Natürlich wird es Unklarheiten und Grenzfälle geben, aber zuerst braucht es eine Basis, ein Grundgesetz, das derzeit nicht vorhanden ist.

Die Frage ist ja auch, wo Schmerzbekämpfung endet und Mord beginnt. Stichwort: Atemlähmung bei höheren Dosen von Morphium. Trotzdem - solange dieses Thema in der Gesetzgebung umgangen wird, kann sich auch nichts ändern.

Zitat
Wenn es ein "Leben" nach dem Tod geben sollte, was niemand verlässlich zu beweisen vermag, wer sagt uns dann
in welchem Abschnitt unseres Daseins wir uns JETZT befinden?
Ist es vielleicht möglich, das wir uns bereits im "Leben nach dem Tode" befinden?
Gibt es vielleicht ein Leben nach dem Leben nachdem Tod?

Das habe ich nun nicht verstanden... Rotwerden Könntest Du das nochmal erklären? Bitte... Ja

Liebe Grüße
Spirit
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« Antworten #17 am: 26. Oktober 2008, 17:29:47 »

Hi Spirit,

Zitat
Ich denke, es müssten die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden.
Da habe ich dir recht gegeben. Da gebe ich dir immer noch recht.

Nur, wenn der Patient nicht mehr dazu in der Lage ist selber zu entscheiden, was dann?
Der Patient müste so etwas ähnliches wie einen Organspendeausweis bei sich haben, auf dem
Personen genannt sind die nach Klärung der Sachlage mit den Behandlern entscheiden.
Ich hätte damals nicht entscheiden können ob ich leben oder sterben will.

Zitat
Das habe ich nun nicht verstanden...  Könntest Du das nochmal erklären? Bitte...

Sagen wir mal, wir teilen die verschiedenen Leben in "hm", 3 Abschnitte. In welchem befinden wir uns?
Im ersten, das Leben.
Im zweiten, das Leben nach dem Tod.
Oder in einem dritten oder vierten Abschnitt?

Kennst du vielleicht auch die Geschichte mit dem Schmetterling, der träumt ein Mensch zu sein.
Möglicherweise ist unser Leben nur ein Traum.
Wer weckt den Träumer? Darf irgendetwas den Träumer wecken?

Können wir die Frage nach einem Leben nach dem Tod beantworten, wenn wir nicht einmal als sicher annehmen können das wir Leben?

(Ich hoffe die Frage war philosophisch gemeint.)

Die Frage nach Sterbehilfe wird ja in einem anderen Thread gestellt.
(Ich geh mal rüber)


LG
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« Letzte Änderung: 26. Oktober 2008, 17:46:48 von sechs Schwerter » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 26. Oktober 2008, 19:42:36 »

Ah, jetzt versteh ich was Du meinst.

Danke für die Erklärung.

Ich hab in einem anderen Forum (das war ein Jenseits-Forum) mal eine Diskussion zu diesem Thema gehabt, war ähnlich mein Gedankengang.

Da ging man davon aus, dass sich nach dem Tod im Prinzip nichts ändert, wir spüren uns nach wie vor, das "Leben" geht weiter. Und es gibt Menschen, die nicht gleich bemerken, dass sie tot sind (siehe "the sixth sense"). Und ich stellte die Frage, woran man das eigentlich merken könne.

Denn rein theoretisch könnte der Poster tot sein und ich eine virtuelle Einbildung, die ihn vorsichtig darauf vorbereiten möchte, dass er in Wahrheit schon tot ist... Er hätte eigentlich keine Garantie dafür, dass er NICHT tot ist.

Oder ich tot und mein Posting hier findet nur in meiner Vorstellung statt.

Who knows? Verrückt

Die Frage, WER entscheiden soll im Falle der Unfähigkeit, selbst Entscheidungen zu treffen, das meinte ich mit
Zitat
Natürlich wird es Unklarheiten und Grenzfälle geben, aber zuerst braucht es eine Basis, ein Grundgesetz, das derzeit nicht vorhanden ist.

Zu Deinem Fall: Hier gehts meiner Meinung nach um Schmerzbekämpfung, und die sollte IMMER stattfinden dürfen. Wenn ein Patient bewusstlos ist, gehe ich davon aus, dass er auch keine Schmerzen spürt. Ist er bei Bewusstsein, so kann er sich für ein Schmerzmittel entscheiden.

Natürlich gibts Grenzfälle, z.B. wenn ein Mensch sich nicht verständigen kann. Aber ich denke, zuerst ein Gesetz, dann darauf weiter aufbauen.

Also wahrscheinlich meinen wir dasselbe, nur drücken wir es anders aus.

Liebe Grüße
Spirit

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« Antworten #19 am: 26. Oktober 2008, 20:05:33 »

genau


LG
6S

huch wie kürze ich mich denn ab?
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« Antworten #20 am: 26. Oktober 2008, 20:28:53 »


huch wie kürze ich mich denn ab?
sixth sense

 Cheesy Cheesy Cheesy
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