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T.M.O.D. (the master of disaster)
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« am: 21. März 2008, 07:29:40 » |
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Jedermann kennt ja die Kreuzigungs- und Wiederauferstehungsgeschichte von Jesus... darum hier auch kein Wort darüber Der christliche Glaube basiert hauptsächlich auf dem Tod dieses Mannes und auf Mythen, die im Anschluss an diesen Tod entstanden bzw. künstlich erzeugt wurden. Was mich jetzt interessieren würde: Wollte Jesus wirklich eine Religion begründen, oder war er nur ein Weiser, der wie Buddha über die Erde wandelte und versuchte, den Menschen das "Verstehen" beizubringen? Kann der Moloch "Christliche Kirche", der sich letztlich nur aus diesem einen Ereignis gebildet hat, wirklich im Sinne des Philosophen Jesus gewesen sein? Würde Jesus nicht, sähe er heute diese Pharisäer und Götzenanbeter in ihren Tempeln, in die Vergangenheit zurückflüchten und hätte das Propheten- und Philosophentum sofort aufgegeben? Und weinend bekannt, dass er es so nicht gemeint hat! Hätte er diese Flut an Leid und Blut, die seine Stiftung im Lauf der Jahrtausende über diese Erde gebracht hat auch nur in Ansätzen vorausahnen können, wäre er Zimmermann geblieben und hätte seinen Mund niemals mehr zu seherischer Rede geöffnet... Ich weiß, dass diese Gedanken am Karfreitag für manche ketzerisch klingen mögen, aber verzeiht einem Atheisten wie mir...  ...der überdies Jesus die größte Hochachtung entgegenbringt und der auch glaubt, dass er einer der grössten Philosophen war, die jemals lebten. LG Admin
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Gondwana
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« Antworten #1 am: 21. März 2008, 12:44:06 » |
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Viele Mythen entstanden nicht mal im Anschluß an Jesus´ Tod, sondern waren schon älter als er (Mithras-Kult). Wurden auf ihn projeziert; weil dieser "Messias" sehnlichst erwartet wurde und er da gerade recht kam. Er, also seine Person, wurde dann quasi als politisches Mittel mißbraucht ... So sehe ich es. Daß es Jesus gab, bezweifle ich auch nicht. Aber allein die Tatsache, daß die Bibel erst 90 Jahre nach seinem Tod geschrieben wurde, - es also nicht einen einzigen Augenzeugen mehr gab, der ihn persönlich gekannt hatte, - reicht mir schon, um das ganze Christentum (und seine angeblichen Intentionen) nicht ernst nehmen zu können. Alles nur Macht-und Geldgiergehabe, das weiterhin von den Oberhäuptern dickbräsig ausgesessen wird. Tja - auch kein "netter" Text zu Karlfreitag 
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Wake up ... you´re not dreaming!
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Sturmfarbe
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« Antworten #2 am: 21. März 2008, 14:09:29 » |
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Ich denke schon, daß Jesus heute genauso auf die Priester schimpfen würde, wie er es damals schon getan hat. Daß er nie eine solche Kirche wollte, eine Institution der Macht und der Unterdrückung, wie es dann geschehen ist. Was er uns sagen wollte, war doch, daß wir alle Brüder und Schwestern sind, keiner höher oder besser als der andere, daß die Liebe die Kraft hinter allem ist, und jeder ein Kind des Universums. Das allein würde reichen, um den Menschen von seiner Gier und Getriebenheit zu befreien, wenn er es nur mal hören wollte. Ich verstehe ehrlichgesagt eh nicht, warum gerade sein Tod so verherrlicht wird, warum Kreuze in den Kirchen hängen, die an seinen Tod erinnern. Denn die Auferstehung, das Weiterleben der Seele, könnte man auch darstellen, aber das würde den Menschen ja evtl. an seine Freiheit erinnern und das ist nicht gewollt.
Liebe Grüsse, Sturmfarbe
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Je mehr wir uns erheben, um so kleiner erscheinen wir denjenigen, die nicht fliegen können (Zitat von Nietzsche)
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Yda
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« Antworten #3 am: 21. März 2008, 19:25:01 » |
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Ich habe heute im Radio gehört, dass vor einigen Jahren der vorige Papst bei einem Besuch in Holland von der Blumenpracht so übewältigt war, dass sich Holland seitdem jährlich für ca. 150.000 € (!) (kostenlos für die Kirche!!!) bemüht, Blumen in die Vatikanstadt zu bringen, um "Urbi et Orbi" auszuschmücken und - haltet Euch fest - in der Osteransprache vom Papst namentlich dankend erwähnt zu werden!!!
Das finde ich sowohl dekadent als auch fanatisch.
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Wortkombinationen, FP: Forums probleme hab ick keene. Frap pant, oder? (ok, der letzte war jetzt gemogelt.) 
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forumstroll
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« Antworten #4 am: 21. März 2008, 21:17:09 » |
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Ich habe heute im Radio gehört, dass vor einigen Jahren der vorige Papst bei einem Besuch in Holland von der Blumenpracht so übewältigt war, dass sich Holland seitdem jährlich für ca. 150.000 € (!) (kostenlos für die Kirche!!!) bemüht, Blumen in die Vatikanstadt zu bringen, um "Urbi et Orbi" auszuschmücken und - haltet Euch fest - in der Osteransprache vom Papst namentlich dankend erwähnt zu werden!!!
Das finde ich sowohl dekadent als auch fanatisch.
Unglaublich... Schleichwerbung auf höchster Ebene!! 
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Schnöselgeier leben länger
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T.M.O.D. (the master of disaster)
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« Antworten #5 am: 22. März 2008, 11:10:27 » |
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Ausflug zum (ungerechtfertigtem) Papsttum gefällig? Das Papsttum in seiner ganzen Machtfülle hat sich zu einem Gutteil erst aufgrund einer Fälschung entwickelt, nämlich die sogenannte konstantinische Schenkung. Diese Fälschung wurde ungefähr im 8. Jahrhundert angefertigt und hatte, kurz zusammengefasst, folgendes zum Inhalt: (Auszüge aus WIKI) ... Darin wird Papst Silvester I. und seinen sämtlichen Nachfolgern eine auf das Geistliche hingeordnete, aber auch politisch wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs geschenkt... Wohlgemerkt: Das Papier war eine Fälschung, und das wurde im 14. Jahrhundert erstmals nachgewiesen, aber die kath. Kirche und die Päpste beriefen sich darauf, wann immer sie einen Machtanspruch durchsetzen mussten, und mit Erfolg!! Ohne diese Fälschung hätte es vermutlich niemals ein derart mächtiges Papsttum gegeben... Erst im 19. Jahrhundert!! hat die Kirche eingestanden, dass das Papier eine Fälschung ist, sie hatte es über 1000 Jahre verwendet, um ihre Interessen durchzusetzen. Und natürlich niemals auch nur ein Jota ihrer betrügerisch erworbenen Macht wieder abgegeben! Genaueres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Schenkung Im Gegenteil: Im selben Jahrhundert, im Jahr 1870 wurde die Unfehlbarkeit des Papstes zum Dogma erhoben, unter Papst Pius IX, hier der Text: Wenn der Römische Papst in höchster Lehrgewalt (= ex cathedra) spricht, das heißt: wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten, so besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren ausgerüstet haben wollte. Diese endgültigen Entscheidungen des Römischen Papstes sind daher aus sich und nicht aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich. Wenn man da kein komisches Gefühl bekommt  LG Admin
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11e
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« Antworten #6 am: 22. März 2008, 11:25:58 » |
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Im Gegenteil: Im selben Jahrhundert, im Jahr 1870 wurde die Unfehlbarkeit des Papstes zum Dogma erhoben, unter Papst Pius IX, hier der Text:
Auch der Papst ist und bleibt ein Mensch - kein Mensch ist unfehlbar 
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Spirit
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« Antworten #7 am: 22. März 2008, 12:47:10 » |
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Also, mir wird irgendwie schlecht beim Lesen...  Die Kirche ist für mich kein würdiger Vertreter einer Religion, sondern eine machtbesessene Institution, die den Glauben bzw. die Glaubenswilligkeit der Menschen für eigennützige Zwecke missbraucht/e. Kirche und Gott (in der Interpretation von Liebe) - das sind Begriffe, die konträrer nicht sein können. Liebe Grüße Spirit
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Gondwana
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« Antworten #8 am: 22. März 2008, 15:37:27 » |
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11e
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« Antworten #9 am: 22. März 2008, 16:28:16 » |
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UNFASSBAR!!! *kopfschüttel* 
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Spirit
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« Antworten #10 am: 22. März 2008, 16:31:46 » |
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Ich bin völlig geschockt!  Dass sowas überhaupt möglich ist....sagenhaft. Ich würde an seiner/ihrer Stelle denke ich den größtmöglichen Wirbel schlagen...Zeitung, Fernsehen, Internet....das ist wirklich unfassbar. Leben wir im 14. Jahrhundert? Das gibts doch nicht... Lg Spirit
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Yda
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« Antworten #11 am: 15. Mai 2008, 00:48:42 » |
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Ich habe es eben erst gelesen, den link... Unglaublich!!! Das ist ja Ruf schädigend! Und dann nicht mal eine Entschuldigung... Da fragt man sich wirklich, wo wir leben... 
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Spirit
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« Antworten #12 am: 15. Mai 2008, 17:59:26 » |
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Ist ja schon länger her, deshalb hab ich gegoogelt um zu sehen, obs jetzt nach diesem Polizeieinsatz noch ein Nachspiel gab...nüschds. Gar nüschds. DAS ist ein Land der freien Meinungsäußerung, mit Rechten, die der Bürger hat... 
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