Cal
Junior Advanced
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« Antworten #15 am: 16. November 2006, 14:04:49 » |
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Meiner Meinung nach ist hauptsaechlich der Staat zustaendig fuer Erziehung, da der Staat ja auch nette und angepasste Buerger braucht um zu existieren. Aus diesem Grund liegt die Hauptverantwortung bei den Kindergaertnern, Lehrern und Professoren, die ja im Prinzip Staatsorgane sind! CAL
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Jasmin
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« Antworten #16 am: 21. Februar 2007, 18:27:04 » |
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Meiner Meinung nach ist hauptsaechlich der Staat zustaendig fuer Erziehung, da der Staat ja auch nette und angepasste Buerger braucht um zu existieren. Aus diesem Grund liegt die Hauptverantwortung bei den Kindergaertnern, Lehrern und Professoren, die ja im Prinzip Staatsorgane sind! CAL
Das kan ich so nicht Bestetigen, dann muessten die Kinder von der erste Stunde Ihrer Geburt in einer Stadtliche einrichtunge abgegeben werden den die Erziehung eines Kindes Beginnt mit seiner geburt. Und die Elter sind aller Rechchte enndhben wer will das schon?
L.G. Jasmin
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Spirit
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« Antworten #17 am: 21. Februar 2007, 18:46:15 » |
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Sooo viele Meinungen....
Und ich glaube, genauso viel (oder mehr) Varianten gibt es, die fuer jeden passend sein muessen.
Das faengt an bei der Familie, in der die Einstellung vorherrscht, dass Mami bei den Kids bleibt. Hat sicher Vorteile fuer die Kinder, denn sie werden vollzeitbemuttert.
Dann die Familie, in denen frau vormittags jobben geht - hat auch Vorteile. Die Haushaltskasse wird ein wenig voller und frau hat Abwechslung.
Dann die Familie, in denen frau ganztags beschaeftigt ist - hat genauso Vorteile. Die Kids werden wesentlich selbstaendiger als z.B. bei einer Familie, in der Mama immer alles macht...
Ich habe mir im Laufe der letzten 20 Jahre mehrere Modelle angeguckt - auch im Bekanntenkreis ist alles vertreten. Ich wuerde nicht sagen, dass eines davon besser oder schlechter waere, sondern jedes hat Vor- und Nachteile. Und jeder entscheidet sich je nach Gusto und Geldboerse fuer eine der Varianten. Und wird sagen, dass es "die beste Form" ist.
Und - dass Kinder auf die "schiefe Bahn" kommen, muss nicht zwangslaeufig mit mangelnder Zeit der Eltern zu tun haben - der Einfluss der Schulkollegen und Freunde hat auch einen nicht zu unterschaetzenden Anteil am Schicksal der Kids.
Liebe Gruesse Spirit
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Wenn Du etwas nicht willst, gibt es Gründe, wenn Du etwas willst, gibt es Wege...
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« Antworten #18 am: 16. Mai 2007, 12:07:25 » |
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Hallo Ihr Lieben,
meine persoenliche Meinung: die Eltern...
meine Erfahrung bis jetzt: erst die Mutter, dann Vater, Grosseltern, andere Kinder, Erzieherinnen, Lehrer... und je aelter die Kinder werden, desto mehr schwindet der Einflussbereich der Familie und umso groesser wird die "Erziehung", bzw. die Wertevermittlung durch alle moeglichen Personen zu denen das Kind Kontakt hat.
Im Prinzip erziehen wir alle ein Stueck auch anderen Kindern mit. Fuer mich am Anfang eine Horrorvorstellung, weil ich ja wollte das NUR meine eigenen Werte weitergegeben werden. Spaetestens mit dem Eitnritt in den Kindergarten ist das aber vorbei. Und man muss lernen loszulassen und den Kindern helfen, ihren eigenen Weg zu gehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Erziehung wird somit eher zur Begleitung.
Kennt ihr den Text von Khalil Gibran "Von den Kindern" (aus dem Buch "Der Prophet)?
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Saehne und die Toechter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. [...] Ihr duerft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken."
Alles Gute.
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Jo
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« Antworten #19 am: 16. Mai 2007, 12:22:37 » |
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was ist Er-ziehung ? jemanden angepasst und bequem machen wollen ? jemandem alles mit geben wollen, was er/sie brauchen kann, um sein/ihr Leben gut verwirklichen zu koennen ? "Ruestzeug" so zu sagen ? Wobei....teamfaehigkeit und ein soziales Gespuer gehoert fuer mich sehr wohl auch dazu, zu diesem Ruestzeug. Nicht zu verwechseln mit sinnloser Konformitaet. und wie passiert Erziehung ? mit dem Aufstellen von vielen Regeln, mit dem Vorleben von Werten.....? und....was ist damit, dass sich Menschen ihre jeweiligen Beziehungen sehr wohl auch "richten" muessen ? Mit der Mama kann ein Kind ganz andere Spielregeln haben und leben als mit der Oma oder der Lehrerin. Dem Papa, dem Opa, dem Lehrer. Bezugspersonen "wirken" sowieso. Durch ihr Vorbildverhalten, durch ihre Reaktionen. ich liebe meine Kinder, deshalb ist es mein Interesse, ihnen soweit es mir moeglich ist gut brauchbares Ruestzeug mit geben zu koennen.  Jo
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« Antworten #20 am: 17. Mai 2007, 18:16:05 » |
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Hallo Ihr Lieben, jemandem alles mit geben wollen, was er/sie brauchen kann, um sein/ihr Leben gut verwirklichen zu koennen ? "Ruestzeug" so zu sagen ? Wobei....teamfaehigkeit und ein soziales Gespuer gehoert fuer mich sehr wohl auch dazu, zu diesem Ruestzeug. Nicht zu verwechseln mit sinnloser Konformitaet. Wobei das hier auch Definitionssache sein kann. Fuer den einen mag ein wichtiges Ruestzeug die Ordnung und Sauberkeit sein, dem anderen sind es Werte wie Teamfaehigkeit und das soziale Gespuehr. Je nachdem, was einem selbst wichtig ist und wo man selbst so seine Schwaechen sieht... Fuer mich persoenlich ist es auch wichtig, genuegend Raum fuer eigene philosophische Gedanken zu lassen, bzw. generell genuegend Raum zu lassen, zur freien Entfaltung und nicht zur Formung. Aber ich beginne auch zu merken wie schwer das wirklich ist. Faengt ja schon mit den Einladungen zum Spielen an, passt mir der Spielpartner oder die dazugehoerige Mutter? Greife ich ein oder nicht... Auch das ist fuer mich "Erziehung"
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Jo
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« Antworten #21 am: 17. Mai 2007, 18:23:48 » |
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hallo Suchende ! Fuer mich persoenlich ist es auch wichtig, genuegend Raum fuer eigene philosophische Gedanken zu lassen, bzw. generell genuegend Raum zu lassen, zur freien Entfaltung und nicht zur Formung.
ja, das empfinde ich auch so. Darum mag ich mich mehr als "Modell" sehen, das in Frage gestellt werden kann. Zwischen meiner Tochter und mir laeuft das insofern auch ganz offen...was du findest Mama macht das gut, machst du wahrscheinlich nach...was du nicht gut findest, wirst du anders machen. damit ist klar, dass ich nicht "all recht habend " bin. Und sie sieht ja auch...der Papa zum Beispiel hat ganz andere Wertigkeiten als ich....zum Teil. deshalb ist er weder schlechter noch besser als ich...nur eben anders. Auf diese Art finden auch viel mehr Gespraeche statt...der Eine braucht mehr Ruhe, der Andere mehr Abwechslung...Menschen sind da verschieden. Und auch darueber, was wozu gut und wichtig sein kann....und wo vielleicht nicht mehr.... liebe Gruesse !  Jo
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east of the sun
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« Antworten #22 am: 06. Juli 2007, 21:29:02 » |
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Ist schon etwas länger her, aber ich will auch was dazu schreiben.
Kinder orientieren sich an Vorbildern und ahmen nach. Deswegen bin ich der Meinung, dass Kinder von ihrer Umwelt (wer auch immer das ist) erzogen werden und nicht nur von einzelnen Personen.
In den ersten 3 Jahren wird der Grundstein, die Basis gelegt. Allerdings war ich da schon in der Kindertagseinrichtung den ganzen Tag, aber trotz Beruftätigkeit habe ich meine Oma als sehr liebevoll empfunden. Mein Fazit: nicht auf die Quantität kommt es an sondern auf die Qualität. Ich kann den ganzen Tag um meine Kinder rumwuseln und putzen, kochen und Händchenhalten, das muss nicht unbedingt gut für das Kind sein. Aber wenn ich mich nur eine Stunde am Tag intensiv mit ihnen beschäftige, sie ansehe beim Reden, auf ihre Gefühle und Sorgen eingehe, mit ihnen singe und lache dann ist das mehr.
Kinder wiederholen auch immer das Verhalten das Aufmerksamkeit erzeugt. Das sollte man wissen bevor man von unerzogenen Kindern spricht.
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Ich suche mich in dir und finde uns.
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Die Suchende
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« Antworten #23 am: 07. Juli 2007, 20:20:00 » |
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Hallo Ihr Lieben, Mein Fazit: nicht auf die Quantität kommt es an sondern auf die Qualität. Ich kann den ganzen Tag um meine Kinder rumwuseln und putzen, kochen und Händchenhalten, das muss nicht unbedingt gut für das Kind sein. Aber wenn ich mich nur eine Stunde am Tag intensiv mit ihnen beschäftige, sie ansehe beim Reden, auf ihre Gefühle und Sorgen eingehe, mit ihnen singe und lache dann ist das mehr.
Viel Zeit zu Hause verbringen heißt nicht gleichzeitig viel Zeit mit den Kindern verbringen. Ich finde es auch schade, wenn Mütter zu Hause sind, aber nur damit beschäftigt sind den Haushalt auf Vordermann zu bringen, da kommen die Kinder auch eindeutig zu kurz. Ich finde auch, das es nicht das "richtige Modell" gibt, jede Familie muss das finden, was zu ihr selbst passt. Und zu uns hat es halt gepasst, dass ich mich in den ersten drei Jahren fast ausschließlich um sie gekümmert habe. Das war mir selbst auch sehr wichtig und ich bin froh darüber, dass ich diese Möglichkeit auch hatte. Aber wie du schön geschrieben hast, liebe East of Sun: Es kommt eindeutig auf die Qualität an, ob man wirklich mit all seiner Aufmerksamkeit bei seinem Kind ist. Kinder brauchen eindeutig unsere Aufmerksamkeit und unsere Zeit. Alles Gute.
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