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Autor Thema: Tabak und Alkohol bei Jugendlichen  (Gelesen 2721 mal)
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Spirit
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« Antworten #60 am: 23. November 2007, 20:40:21 »

Wow - so einfach geht das? Und ich zerbrech mir schon so lange den Kopf, wie ich mein Buch verlegen kann (ohne Kohle)... Hammer

lachende Grüße  Entchen
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« Antworten #61 am: 24. November 2007, 11:25:05 »

Also um nochmal auf das sogenannte Komasaufen zurückkommen, darum gehts doch hier derzeit oder,

Zu meiner Jugendzeit gab es das auch schon, nur man nannte es eben sich besaufen........ keine Spur von Koma.
Aber gab genug, die diverse Promillegrenzen überschritten haben.

Ich persönlich hatte mit 15 mal einen Vollrausch, aber war noch bei Bewusstsein und wusste was ich tu........ bei mir ist es nämlich dann immer so, dass ich mit dem Kopf über der WC Schüssel hänge, weil mir relativ schnell schlecht wurde.
Soweit ich noch weiß, setzte sich dieser Rausch auf Grund von Nuss-Schnäpschen zusammen..... die schmeckten sogar gut....... aber gingen gleich voll ins Blut.


Dem ältesten Sohn von meinem Freund ist es auch mal so gegangen, hat er mir mal im Nachhinein erzählt, das war Sylvester 2004......... aber da war der auch schon 17 Jahre alt........... von wegen mit 12 und 13......
ich kenne da keinen Fall in meinem Umfeld.

Und ich bin übrigens nach wie vor Nicht-mehr-Raucherin  Heilig
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« Antworten #62 am: 24. November 2007, 16:28:29 »

Also, ich denke auch, dass sich die Zahl nicht wirklich signifikant erhöht hat, es wird nur mehr in den Medien ausgeschlachtet.

Was nicht heißt, dass ich es nicht befürworte, dass an Jugendliche kein Alkohol ausgeschenkt wird. Ich wäre auch dafür, das Alter beim Rauchen auf 18 zu erhöhen, weil die größte Gefahr, dass man zum Raucher "herangezüchtet" wird, vor 18 ist, denke ich mal.

Liebe Grüße
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« Antworten #63 am: 24. November 2007, 20:25:29 »

Also, ich denke auch, dass sich die Zahl nicht wirklich signifikant erhöht hat, es wird nur mehr in den Medien ausgeschlachtet.

Was nicht heißt, dass ich es nicht befürworte, dass an Jugendliche kein Alkohol ausgeschenkt wird. Ich wäre auch dafür, das Alter beim Rauchen auf 18 zu erhöhen, weil die größte Gefahr, dass man zum Raucher "herangezüchtet" wird, vor 18 ist, denke ich mal.

Liebe Grüße
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Also wir hatten einen Fall an der Schule...Abschlußfahrt der 10er...da haben sich 2 ins Koma
gesoffen...Krankenhaus...etc. ..und das hatte ein gewaltiges Nachspiel, da hinterher rauskam,
daß die Mutter des einen, ihrem Söhnchen 2 Flaschen Apfelkorn mitgegeben hatte...da bleibt
einem die Spucke weg...oder?

Wie haltet ihr das mit euren Kindern? Verbietet ihr Rauchen, Alkohol oder sogar Drogen? Oder
ab welchem Alter würdet ihr es erlauben, wenn sie probieren wollen? Bringt verbieten überhaupt
was oder tun sie es dann nicht eher heimlich?

Also bei mir haben Verbote NULL gebracht....im Gegenteil...egal worum es ging...
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« Antworten #64 am: 24. November 2007, 20:47:50 »

Liebe Wölfin!

Das mit dem Alkohol...ich habe es ein paar Seiten vorher gepostet, da gibt es Zahlen, dass sich die Anzahl der komatösen Jugendlichen tatsächlich nicht erhöht hat, sondern nur mehr darüber geschrieben wird.

Hier der Link: http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S25/object_id__74870/hxcms/index.html

Also ist viel Meinungsmache von Seiten der Zeitungen, die unbedingt Schlagzeilen brauchen, auch dabei.

Aber es stimmt, Alkohol ist ein Problem unter Jugendlichen - ich hatte da auch schon damit zu tun, hier meine Geschichte, die Gottseidank noch glimpflich ausging:

http://www.argumente.biz/forum/index.php/topic,286.msg7939.html#msg7939

Das Verbieten ist so eine Sache - bei einem Kind funktioniert das, beim anderen verursacht es genau das Gegenteil. Meine Älteste hab ich auch nicht von Zigaretten abhalten können - sie hat halt heimlich geraucht. Die anderen zwei rauchen nicht bzw. graust ihnen davor. Und ich glaube, ich hab sie alle irgendwie gleich erzogen, soferne man das kann.

Ich glaube, es gibt einfach kein Patentrezept. Wobei bei uns der Alkohol auch nicht zum täglichen Leben gehört - zu Silvester ein Glas Sekt, das wars. Ich reiss mich überhaupt nicht darum, vielleicht mal im Sommer ein Baileys mit Eis am Abend - aber das sind Ausnahmen.

Ich glaube, wenn Kinder schon zuhause sehen, wie der Papa jeden Abend zwei Bier und seinen Rotwein trinkt, dann ist der Schritt zum Alkohol noch leichter. Was umgekehrt nicht heißt, dass komasaufende Jugendliche auch Eltern haben müssen, die Alkohol zuhause haben.

Wahrscheinlich gibts wirklich kein allgemein gültiges Mittel dagegen. Gespräche, Gespräche, Gespräche...kann auch sein, dass sie dann nicht mehr zuhören. Wie Du es machst, es kann verkehrt sein.... doof

Wie alt sind denn Deine Kids?

Liebe Grüße
Spirit
« Letzte Änderung: 24. November 2007, 20:49:41 von Spirit » Gespeichert

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« Antworten #65 am: 24. November 2007, 21:32:03 »

Liebe Spirit...

Meine Große ist 13, kommt grad ins "Zickenalter"... Grin
Meine Kleine ist 13 Monate...hehe...die ist auch grad im Bock-alter....aber anders...

Also da ich selber eine nicht grad solide Vergangenheit habe...und meine Große leider
auch vieles mitbekam...habe ich natürlich arge Bedenken, ob das nicht Auswirkungen
haben wird, obwohl ich heut auch viel mit ihr rede darüber...und auch ihre Therapeutin.

Ich bin mit ihr so verblieben, daß ich ihr NICHTS davon verbieten werde, wenn sie es
unbedingt will, daß ich es aber gerne wissen möchte, wenn...egal was...und daß es
auch kein erlauben ist, sondern ein dulden und nicht gut finden...
Besonders was Drogen angeht, die ich garnicht alle kenne, dieses neumodische chemische
Zeugs mit Goofys oder Asterix oder was weiß ich drauf...habe ich ihr sehr eindringlich
erklärt, daß dieses Zeugs blöd machen kann, egal was andere ihr erzählen, wie harmlos das
angeblich sein soll...wenn sie aber meint das unbedingt probieren zu müssen, soll sie mir
das sagen, damit ich im Notfall weiß was Sache ist und ihr schnell helfen kann...das ist mir
wichtiger als ein Verbot, an das sie sich im Zweifelsfall sowieso nicht halten würde...

Lieber soll sie wissen, daß sie jederzeit mit allem zu mir kommen kann...

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« Antworten #66 am: 25. November 2007, 15:41:32 »

Liebe Wölfin!

Ja, ich denke auch, dass Aufklärung noch der beste Schutz vor Drogen sein kann.

Ich zeig meinen Kids auch immer wieder Links, wo Nebenwirkungen beschrieben werden, z.B. hier:

http://www.methmadness.com/addictfacesofmethL.jpg - Das sind Bilder von Menschen (vorher/nachher) die die Droge Crystal genommen haben.

Die Gefahr, hässlich zu werden, ist schon mal sehr effektiv abschreckend für die Mädels.

Bei meiner Ältesten hatte ich das Glück, dass sie einen Freund hatte, der durch Freunde immer wieder verschleppt wurde und dadurch für sie keine Zeit hatte. Diese Freunde waren in Drogenkreisen --> verursachte bei ihr einen grenzenlosen Hass auf alles, was mit dem Thema Drogen zu tun hatte. Hier hat die Eifersucht das Thema erledigt. Das hat auch Gott sei Dank gehalten. Sie ist jetzt 19 und aus dem "gefährlichsten Alter" raus.

Die zweite ist generell an diesen Dingen nicht interessiert, sie raucht auch nicht, die dritte und Jüngste muss ich halt noch immer wieder beobachten und beschützen...mir ihren Freundeskreis gut angucken, und immer wieder erklären, was Drogen anrichten. Ja, und hoffen, dass es fruchtet.

Also ich hab eigentlich immer auf Aufklärung gesetzt, obs wirklich gut war, kann ich Dir auch erst in ein paar Jahren sagen.  Traurig1

Liebe Grüße
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« Antworten #67 am: 25. November 2007, 15:58:26 »


http://www.methmadness.com/addictfacesofmethL.jpg - Das sind Bilder von Menschen (vorher/nachher) die die Droge Crystal genommen haben.

Liebe Grüße
Spirit

Ach du Schande...

Was ist das denn für eine Droge? Hab ich ja noch nie von gehört...
Ich frage deshalb, weil ich jemanden kenne, der sich auch innerhalb vom letzten
halben Jahr so extrem verändert hat...abgenommen, dunkle Ringe, unreine Haut und
aber auch totale Wesensveränderung...
kannst du mir sagen, wie das genommen wird und was es im Wesen bewirkt?
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« Antworten #68 am: 25. November 2007, 16:07:45 »

Hier mal ein Link, es ist die Droge "Crystal", die derzeit auch in Deutschland im Kommen ist...*grusel*

http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/erfahrun/erfahrung33.htm

Liebe Grüße
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« Antworten #69 am: 25. November 2007, 16:45:04 »

OmG...... das sieht ja krass aus, auf dem Link, Spirit.

Ich hab von dieser Droge auch noch nie was gehört Shocked

Dass ich noch niemals Drogen probiert habe, das ist dem Buch wir Kinder vom Bahnhof Zoo zu verdanken.
hier ein paar Links zum Nachlesen....
http://deutsches-filminstitut.de/sozialgeschichte/mov/f060.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Wir_Kinder_vom_Bahnhof_Zoo

http://www.myvideo.de/watch/1435536

Ich las das Buch mit 13 Jahren und hab mir geschworen, das will ich nie haben.
ich erinnere mich sogar, wie ich damals das mit Tränen in den Augen in meinem Tagebuch festgehalten habe.

Verbieten denke ich bringt nix.
Besser vernünftige Gespräche und auch Erfahrungsberichte zeigen, lesen lassen, was Drogen so anrichten.

Obwohl Rauchen auch sehr schädlich ist......... halte ich Drogen für gefährlicher, ganz einfach, weil der Konsum von Drogen eine Bewusstseinsveränderung hervorruft und weil der Suchtfaktor, meiner Meinung nach, einen anderen Ursprung hat........... nämlich genau diese Bewusstseinsveränderung wieder und wieder hervorzurufen.

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« Antworten #70 am: 25. November 2007, 17:25:11 »

Die Kinder vom Bahnhof Zoo....das war bei meinen Kids so in der 3. oder 4.Klasse Gym Pflichtlektüre (von der Schule aus). Fand ich gut, es gab auch Diskussionsrunden danach in der Schule.

Ich glaube, das Hauptproblem ist dabei eines, das uns seit vielen Generationen begleitet: Das, was die Eltern sagen, ist auf alle Fälle falsch.

Ich hab mal wohl irgendwo den Spruch gelesen: "Erwachsen Sein bedeutet, eine Meinung gutzuheißen, auch wenn sie die der Eltern ist."

Und wenn ich überlege, was um Gottes Willen mir meine Eltern alles erzählt hatten, was überhaupt nicht gestimmt hatte, speziell über Drogen - Schauermärchen... dann hab ich das das erste Mal probiert und meine Eltern waren unten durch, weil ich bemerkte, dass das alles nicht gestimmt hatte. Ab da hatten sie "verloren". Was meine Freunde sagten, war "richtig" - weil es genauso war, wie sie es mir prophezeiht hatten. Und das war, rückblickend gesehen, ein ziemlicher Fehler.... Traurig1

Nun, so denke ich mir, dass es vielleicht für Kids total wichtig ist, dass die Eltern nicht einfach nur übertreiben, sondern das Bild vermitteln, dass man sich auf ihre Aussagen auch verlassen kann.

Wie schon gesagt, obs funktioniert hat, weiß ich frühestens in paar Jahren... Hilfe

Liebe Grüße
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« Antworten #71 am: 25. November 2007, 18:27:27 »

Spirit, du hattest wirklich Erfahrungen mit Drugs....... also so damals als du Jugendliche warst.
Das hätt ich nun echt nicht so wirklich gedacht...... sorry, das ist nun eine neutrale Aussage.

Kanntest du damals eigentlich das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"??
Als ich 13 Jahre war, war Christiane F. 15 oder so.......... im Prinzip jedenfalls nicht viel älter, das machte es für mich authentischer........... ich habs mir damals sofort freiwillig gekauft und meine Freunde hatten auch alle Erfahrungen mit Drogen......... H natürlich nicht, aber mit Haschisch.

Selbst das kenn ich nicht im geringsten.

Ich muss aber dazu sagen, eigentlich war Drogen nie ein Thema bei uns daheim....... vll kam ich gar nicht darauf, da irgendwas zu erwähnen, eben weil ich das Buch regelrecht verschlungen hab damals.

Es durchfuhr mich siedendheiß, als ich das alles gelesen hatte,...... das vom Babystrich, dem kalten Entzug, der Persönlichkeitsveränderung und dem Tod von Babsi, die ja die Freundin von Christiane F. war.
Noch jetzt seh ich dieses kindlich unschuldige Engelsgesicht vor mir, denn in dem Buch das ich hatte........ da waren alle Freunde von Christiane F. abgebildet, nur sie selbst nicht.

Hmm wenn ich mir so diese deine Aussage durch den Kopf gehen lasse

Zitat
Und wenn ich überlege, was um Gottes Willen mir meine Eltern alles erzählt hatten, was überhaupt nicht gestimmt hatte, speziell über Drogen - Schauermärchen... dann hab ich das das erste Mal probiert und meine Eltern waren unten durch, weil ich bemerkte, dass das alles nicht gestimmt hatte. Ab da hatten sie "verloren". Was meine Freunde sagten, war "richtig" - weil es genauso war, wie sie es mir prophezeiht hatten. Und das war, rückblickend gesehen, ein ziemlicher Fehler..

so haben dir deine Eltern wohl nur die langfristigen Auswirkungen von Drogen geschildert........ und die traten natürlich nicht ein, als du es erstmalig probiertest.
Im Gegenteil, ich kann mir gut vorstellen, dass es anfangs ja ein gutes Gefühl hervorruft........... und natürlich tritt auch die Sucht erst später auf.

Sorry, ich kann das im Prinzip ja nur auf Grund des Lesens von Büchern und Berichten, beurteilen,
Ich will es auch nicht beurteilen, sondern........ ja was will ich eigentlich.

Wie soll ich sagen, ein minimales Quentchen Neugier ist noch vorhanden, wie und was wäre....... wenn.
Dennoch wird mich dieses Quentchen Neugier nicht dazu verführen, es nun selbst zu probieren.
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« Antworten #72 am: 25. November 2007, 19:09:24 »

Spirit, du hattest wirklich Erfahrungen mit Drugs....... also so damals als du Jugendliche warst.
Das hätt ich nun echt nicht so wirklich gedacht...... sorry, das ist nun eine neutrale Aussage.

Hm, ich hab da kein Problem damit. Ich habe Drogen genommen und stehe dazu - ein Erlebnis ist nur dann ein Fehler, wenn man nix draus gelernt hat.

Zitat
Kanntest du damals eigentlich das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"??
Als ich 13 Jahre war, war Christiane F. 15 oder so.......... im Prinzip jedenfalls nicht viel älter, das machte es für mich authentischer........... ich habs mir damals sofort freiwillig gekauft und meine Freunde hatten auch alle Erfahrungen mit Drogen......... H natürlich nicht, aber mit Haschisch.

Selbst das kenn ich nicht im geringsten.

Ich muss aber dazu sagen, eigentlich war Drogen nie ein Thema bei uns daheim....... vll kam ich gar nicht darauf, da irgendwas zu erwähnen, eben weil ich das Buch regelrecht verschlungen hab damals.

Naja, ich bin in Wien aufgewachsen - bei uns gabs das Zeugs ja an jeder Ecke und in der Pubertät ist man halt neugierig. Dann kamen noch ein paar Probleme zuhause dazu und fertig war die Geschichte. Aber ich bin da wieder rausgekommen...irgendwie hab ich da niemals dazugehört. Oder sagen wir so, die Freunde/Freundinnen von mir, die da echt in der Szene hängengeblieben sind, hatten grundsätzlich eine andere Einstellung als ich.

Die waren sozialkritisch, hinterfragten viel mehr die Gesellschaft und die Normen als ich - ich war da ein richtges Schwammerl, das von diesen Dingen ja gar keine Ahnung hatte. So gesehen war ich immer ein Aussenseiter in der Drogenszene, weil auch die anderen spürten, dass ich da nicht wirklich dazupasse. Ich war zu "bieder" dafür.

Zitat
Es durchfuhr mich siedendheiß, als ich das alles gelesen hatte,...... das vom Babystrich, dem kalten Entzug, der Persönlichkeitsveränderung und dem Tod von Babsi, die ja die Freundin von Christiane F. war.
Noch jetzt seh ich dieses kindlich unschuldige Engelsgesicht vor mir, denn in dem Buch das ich hatte........ da waren alle Freunde von Christiane F. abgebildet, nur sie selbst nicht.

Das Buch hatte ich damals nicht gelesen, erst viele, viele Jahre später. Ich weiß auch nicht, obs damals gewirkt hätte. Möglicherweise hätte es mich davon abgehalten. Aber da hätte das Umfeld halt auch passen müssen. Aber es ist, wie es ist.

Zitat
Hmm wenn ich mir so diese deine Aussage durch den Kopf gehen lasse

Zitat
Und wenn ich überlege, was um Gottes Willen mir meine Eltern alles erzählt hatten, was überhaupt nicht gestimmt hatte, speziell über Drogen - Schauermärchen... dann hab ich das das erste Mal probiert und meine Eltern waren unten durch, weil ich bemerkte, dass das alles nicht gestimmt hatte. Ab da hatten sie "verloren". Was meine Freunde sagten, war "richtig" - weil es genauso war, wie sie es mir prophezeiht hatten. Und das war, rückblickend gesehen, ein ziemlicher Fehler..

so haben dir deine Eltern wohl nur die langfristigen Auswirkungen von Drogen geschildert........ und die traten natürlich nicht ein, als du es erstmalig probiertest.
Im Gegenteil, ich kann mir gut vorstellen, dass es anfangs ja ein gutes Gefühl hervorruft........... und natürlich tritt auch die Sucht erst später auf.

Nein, nein, soweit gings gar nicht. Meine Ma erzählte mir z.B. beim Mariuhana-Rauchen würde ich Halluzinationen haben und so Zeugs, was natürlich nicht eintrat. Und wenn Du als Kind mitkriegst, dass Deine unfehlbaren Eltern da keine Ahnung davon haben, hat das zur Folge, dass Du ihnen gleich gar nix mehr glaubst.  Roll Eyes

Zitat
Sorry, ich kann das im Prinzip ja nur auf Grund des Lesens von Büchern und Berichten, beurteilen,
Ich will es auch nicht beurteilen, sondern........ ja was will ich eigentlich.

Wie soll ich sagen, ein minimales Quentchen Neugier ist noch vorhanden, wie und was wäre....... wenn.
Dennoch wird mich dieses Quentchen Neugier nicht dazu verführen, es nun selbst zu probieren.

Du Sabine, ich hab da überhaupt kein Problem damit. Jeder macht andere Erfahrungen und dazu ist Kommunikation ja da, sich auszutauschen. Und ich denke, ich hab in meinem Leben manches erlebt, was man als "Fehler" bezeichnen könnte. Ist schlecht aber auch gut - ich wäre nicht die, die ich heute bin, hätte ich das nicht erlebt.   Umarmung Ich möchte nur manches davon meinen Kids ersparen - aber ich glaube, das möchte jede Mutter (und jeder Vater). Obs dann funktioniert, zeigt sich ja erst später. Es gibt Kinder, die wollen alles selbst erfahren, lassen nix aus. Da wirds dann schwierig...

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« Antworten #73 am: 25. November 2007, 19:34:52 »

Puhh da bin ich aber froh, dass du mit meinen Fragen kein Problem hast.

Es scheint als ob es manchmal doch gut ist, wenn man nicht so richtig dazugehört.
Was wurde eigentlich aus deiner Clique, die drauf hängengeblieben sind?
Sorry, schon wieder eine neugierige Frage.

In meinem Fall wäre es im Prinzip nie so gewesen, dass ich nicht dazugehört hätte, obwohl ich keine Drugs anrührte.
Drum war das wohl alles anders.

Darf ich noch eine Frage diesbezüglich stellen?
Mit welcher Art von Drogen hast du Erfahrungen gemacht?.

Ich weiß auch nicht warum mich das interessiert, aber es ist ganz einfach so.
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« Antworten #74 am: 25. November 2007, 19:49:48 »

Liebe Meilin & Spirit!

Ich wollte euch nur darauf hinweisen, das persönliche Drogenthemen und sonstige nicht wirklich gesellschaftsfähige Details, auch wenn sie nur die Vergangenheit der User betreffen vielleicht nicht in der Öffentlichkeit besprochen werden sollten.

In diesem Thread kann jeder Gast lesen! Also theoretisch -zig Millionen Menschen.

Vielleicht wäre es besser, solche Details über PM's auszutauschen.....
Oder ich könnte mir auch vorstellen, ein Board nur für User für persönliche, nicht für die Öffentlichkeit=Gäste bestimmten Themen einzurichten!? Dies wäre dann aber noch immer halb öffentlich, da sich ja jeder theoretisch hier anmelden kann.....
Was meint ihr?

Liebe Grüße

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PS: Persönlich habe ich kein Problem mit dem Thema, nur mit dem Schutz von persönlichen Daten!
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