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Autor Thema: Lesben besitzen Männergehirne, Schwule haben Frauengehirne ??  (Gelesen 369 mal)
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Kelte
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« am: 17. Juni 2008, 19:57:46 »

http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/mensch/6123594.html

Denkbar??

Kelte
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« Antworten #1 am: 17. Juni 2008, 22:25:33 »

Hm, ich weiß da jetzt echt nicht, was ich von dieser Studie halten soll.

Wären 90 Probanden bereits relevant?

Wenn ja, was wäre die Kernaussage dieses Berichts bzw. welche Konsequenzen müssten daraus gezogen werden?

Dass es genetisch bedingt ist oder umgekehrt - dass sich das Gehirn nach der spezifischen Neigung verändert?

Grübelnde Grüße
Spirit
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Inti
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« Antworten #2 am: 18. Juni 2008, 08:43:38 »

Nun ja man hat festgestellt, dass es da Ähnlichkeiten gibt - wie das entsteht und was das endgültig heißt, weiß noch keiner und es wird einfah festgelegt von wo man ausgeht - man könnte auch sagen heterosexuelle Männer haben Lesbengehirne etc.

LGInti
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Kelte
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« Antworten #3 am: 10. Juli 2008, 08:46:39 »

Im Endeffekt taucht sowieso wieder die Frage auf: Was ist eigentlich Homosexualität? Und was hat sie für einen Nutzen?
Natürlich ist sie nicht, jetzt ohne Wertung, sie kann aber gesellschaftlichen Zwecken dienen, wie man von der Forschung bei Affen weiß, niederrangige Männchen werden dort manchmal homosexuell und füllen dadurch auch "weibliche" Funktionen aus wie zB. Beaufsichtigung der Jungen etc.
Kelte
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« Antworten #4 am: 10. Juli 2008, 09:21:57 »

Lieber Kelte!

Die Frage, was Homosexualität überhaupt sei, kennt soviele Antworten, wie es Überzeugungen gibt.

Es gibt Gedankenansätze, dass diese durch die sexuelle Prägung entsteht in der Pubertät, sprich erste Erfahrungen eines Jungen durch einen anderen Jungen oder Mann prägen seine sexuelle Orientierung. Umgekehrt auch bei Lesben.

Dann gibts die Theorie, dass es genetisch bedingt sei, dann gibts Menschen, die meinen, das sei karmisch bedingt und käme aus dem (den) Vorleben, weiters gibts bei den Anhängern des Familienstellens die Begründung, ein Junge übernähe die Problematik eines Vorfahren und lebe dadurch stellvertretenderweise homosexuell und viele andere Erklärungsansätze.

Sieht man sich das von der Evolution her gesehen an, so ergibt sich wieder ein anderes Bild, das diese Erklärungen zwar nicht widerlegt, aber auch selbst eine Erklärung liefert: Spielarten der Natur - sowie es Links oder Rechtshänder gibt, gibt es auch Homosexuelle und Heteros. Und wie bei manchen Tierarten haben diese eine soziale Aufgabe, sie helfen mit, das Überleben der Sippe zu gewährleisten (durch Beaufsichtigung der Jungen z.B.).

Ich selbst tendiere am ehesten zur Variante 1, weil die wenigen Menschen, die ich näher gekannt hatte und die nicht hetero waren, ausnahmslos in ihrer Jugend von gleichgeschlechtlichen Erwachsenen belästigt oder auch missbraucht worden waren.

Aber ich glaube nicht, dass das für alle gelten mag - ich weiß nur, dass es eine sexuelle Prägung gibt, die im Alter der ersten Erfahrungen passiert. Wird man z.B. dabei "erwischt" (Eltern kommen zu früh heim und Lover ist da... Rotwerden) oder man wird extrem konservativ erzogen (das ist "unrein") so entstehen Schuldgefühle, die eine sexuelle Neigung zur Unterwerfung fördern - denn dann kann man ja nicht "schuld" sein und seine Gefühle ohne Bedenken ausleben, wenn man z.B. dazu gezwungen wird. Die menschliche Psyche schafft sich Situationen (wenn auch vielleicht nur gedanklich), um dennoch überleben zu können....Denn der Sexualtrieb ist ein starker Trieb, der ausgelebt werden will.

Darum erscheint es mir auch plausibel, dass diese Neigungen mit kindlichen bzw. pubertären Erfahrungen zu tun haben könnten.

Ob nun dahinter z.B. Karma steht oder ein verstorbener Ahne, kann natürlich auch noch sein.  Roll Eyes

Liebe Grüße
Spirit

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Yda
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« Antworten #5 am: 10. Juli 2008, 15:01:53 »

Sieht man sich das von der Evolution her gesehen an, so ergibt sich wieder ein anderes Bild, das diese Erklärungen zwar nicht widerlegt, aber auch selbst eine Erklärung liefert: Spielarten der Natur - sowie es Links oder Rechtshänder gibt, gibt es auch Homosexuelle und Heteros. Und wie bei manchen Tierarten haben diese eine soziale Aufgabe, sie helfen mit, das Überleben der Sippe zu gewährleisten (durch Beaufsichtigung der Jungen z.B.).

Liebe Spirit,
dein Beitrag ist wunderbar gehaltvoll!  claphands

Ich hab mir mal was rausgepickt.

Ich habe beobachtet, dass es bei den weiblichen Lesbenpaaren oft so ist, dass eine Frau sehr männlich wirkt und auch den gesellschaftlich als männlich definierten Aufgaben nachgeht.

Ist das bei Schwulen auch so?
Die wenigen Schwulen, die ich persönlich kenne, haben alle diesen absolut weiblichen touch. Da ist keiner dabei, der sehr krass männliches Gebaren zeigt. Also es sieht für mich so aus, als wären da zwei Weiber in Männerverkleidung zusammen. Sind Schwule so absolut weiblich, oder ist das nur mein beschränkter Eindruck?

"Beaufsichtigung der Jungen" - das verstehe ich nicht ganz.
Das impliziert mir, dass die unverpaarten Sippenmitglieder zwangsläufig homosexuell sind?
Und weil sie keinen adäquaten Partner gefunden haben, sind sie allein und haben das Bedürfnis,
Kinder zu hüten???

Bitte knote mal meine Gedankenverwirrung auf, liebe Spirit!

Liebe Grüße von Yda
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Spirit
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« Antworten #6 am: 10. Juli 2008, 19:34:29 »

LIebe Yda!

Ich denke, es läuft umgekehrt: Wenn ein homosexuelles Tier in der Sippe lebt, wird die Situation auch genützt von der Gesellschaft, weil es weibliche Verhaltensweisen aufweist, also bemuttern könnte.

Mir ist das aber auch bei homosexuellen Männern aufgefallen, die zusammen auftraten, da gabs schon einen, der zwar weiblich, aber doch "eher" maskulin reagierte und der andere extrem weiblich.

Ich glaube, es war Paul Watzlawick, der den Spruch tätigte (meines Wissens in dem Buch Anleitung zum Unglücklichsein): Was wünscht sich ein Homosexueller? Einen richtigen Mann...und was kriegt er? Einen Homosexuellen....

Ich kenn nun nicht wirklich viele - Lesben weiche ich aus, weil sie mir (ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren) eher zu aggressiv bzw. zu männlich reagieren. Abgesehen davon hatte ich früher (ich war extrem untergewichtig, also eher dürr-androgyn als Mädchen und damit interessant für sie) eher sehr unangenehme Erfahrungen mit Lesben.

Homosexuelle Männer hingegen mag ich sehr.

Liebe Grüße
Spirit

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« Antworten #7 am: 11. Juli 2008, 13:21:39 »

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