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Autor Thema: Hugh Everett - Theoretiker der multiplen Universen  (Gelesen 1332 mal)
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« am: 25. März 2008, 22:45:25 »

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Gondwana
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« Antworten #1 am: 26. März 2008, 00:03:59 »

Dankeschön! Sehr interessant zu lesen. Hatte den Namen schon mal im Zusammenhang mit Wheeler gehört, aber ihm nicht die Theorie der Paralleluniversen zuordnen können.

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Spirit
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« Antworten #2 am: 26. März 2008, 08:25:20 »

Lieber Admin!

Danke für diese Zeilen, ich finde sie sehr interessant.

Dabei muss ich gestehen, dass ich bereits beim bekannten Beispiel von Schrödingers Katze mit innerem Widerstand zu kämpfen habe.

Denn dies hier ist für mich völlig unlogisch (wahrscheinlich ist es logisch und ich habs einfach nicht verstanden  Verrückt):

Zitat
Berühmtestes Beispiel, um die die Verrücktheit der Quantenwelt zu demonstrieren, ist das Gedankenexperiment von Schrödingers Katze: In einem geschlossenen Raum - nicht sichtbar für einen Beobachter - befinden sich eine Katze, ein Geigerzähler und ein instabiler Atomkern. Innerhalb einer bestimmten Zeit zerfällt dieser mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Der Zerfall des Atomkerns wird von dem Geigerzähler registriert. Daraufhin wird ein Mechanismus in Gang gesetzt, der die Katze tötet.

Der Quantentheorie zufolge befindet sich der Atomkern nach Ablauf der Zeitspanne in einem Zwitterzustand (die Quantenphysiker nennen das Überlagerung). Er ist zerfallen und nicht zerfallen - zugleich. Beides ist gleich wahrscheinlich. Weil aber das Leben der Katze von dem Zustand des Atomkerns abhängt, befindet sich auch die Katze in einem Zwitterzustand - sie ist lebendig und tot - zugleich. Erst beim Öffnen des Raumes und der Beobachtung entscheidet sich, ob die Katze tot oder lebendig ist.
Die Konsequenz daraus: Solange ein Quantensystem nicht beobachtet wird, befindet es sich nicht in einem bestimmten Zustand, sondern in einer entsprechenden Überlagerung aller möglichen Zustände; erst bei der Beobachtung wird einer der möglichen Zustände realisiert.

Die Katze kann entweder tot oder lebendig sein - das entscheidet sich jedoch nicht durchs Öffnen der Kiste, sondern diese Entscheidung ist schon längst gefallen - nur sichtbar wird das Ergebnis erst durch das Öffnen.

Die Wahrscheinlichkeiten sind da, aber nicht zugänglich bis zu diesem Zeitpunkt - und eine Wahrscheinlichkeit IST bereits eingetreten. Dass das so ist, würde man spätestens dann zugeben müssen, wenn die Bedingungen abgeändert werden würden, Futter für die Katze und Versuch dauert ein Jahr (ist jetzt grausam, bitte nicht glauben, ich würde sowas befürworten!) Wenn dann der Fall eintreten würde, dass die Katze getötet werden würde, würde man es sicher am Geruch merken, dass diese Überlagerung der Zustände nur unsere Unwissenheit über den Zustand symbolisiert und in einen Begriff fasst, aber nicht die Realität.

Naja, vielleicht hab ich das Wesentliche an dem Versuch einfach nicht erfassen können....

Ok, Teilchen und Wellen, das versteh ich besser - aber hier auf die Theorie von Parallelwelten zu kommen, übersteigt irgendwie meine Logik - da müsste ich erst mal über die Katze vom Schrödinger steigen können, ohne zu stolpern...

Sorry für meine naiven Fragen...in der Physik bin ich nicht so dolle...

Liebe Grüße
Spirit

« Letzte Änderung: 26. März 2008, 08:27:32 von Spirit » Gespeichert

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Sturmfarbe
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« Antworten #3 am: 26. März 2008, 10:04:55 »

Na ja, Physik und Mathematik sind auch nicht so meine Fachgebiete. Ich hab mal ein Buch über Mathematik gelesen, da stand, ob es nun wirklich regnet (als Beispiel) können wir erst sagen, wenn wir rausgehen und den Regen spüren - solange wir ihn aus dem Fenster aus beobachten , ist es nicht sicher, ob es wirklich regnet .So ähnlich war das. Und einerseits kann ich es nachvollziehen, andererseits ist halt da die menschliche Erfahrung und Logik.
Doch ich denke sicher , wie schon mal gesagt, daß uns, gerade durch die menschliche Erfahrung und Logik, sehr viel entgeht, sehr viel nicht bemerkt wird.
Für mich ist die Idee mit den Mulit-Welten nicht abwegig, sonden recht logisch auf eine Art .

Liebe Grüsse, Sturmfarbe
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Spirit
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« Antworten #4 am: 26. März 2008, 11:31:04 »

Na ja, Physik und Mathematik sind auch nicht so meine Fachgebiete. Ich hab mal ein Buch über Mathematik gelesen, da stand, ob es nun wirklich regnet (als Beispiel) können wir erst sagen, wenn wir rausgehen und den Regen spüren - solange wir ihn aus dem Fenster aus beobachten , ist es nicht sicher, ob es wirklich regnet .So ähnlich war das. Und einerseits kann ich es nachvollziehen, andererseits ist halt da die menschliche Erfahrung und Logik.

Ja, das wäre ein ähnliches Beispiel.

Doch die ganzen Überlegungen resultieren aus der Beobachtung des Beobachters - nicht des Geschehens an sich, das beobachtet wird.

Ich meine damit, ich kann nicht "wissen", obs regnet, weil ich nicht im Regen stehe - aber der Regen existiert unabhängig von meinem Wissen darüber, was ich z.B. aus den Konsequenzen (Wasserbäche auf der Straße) ableiten kann.

Das heißt, diese Sache mit der Katze orientiert sich ausschließlich an dem Wissen-Können bzw. Nicht-Wissen-Können des Beobachters. In seinen Augen muss es so aussehen, als wären zwei Welten gleichzeitig existent. Und es ist damit eine Beschreibung unserer Logik, aber nicht des Zustandes der Katze.

Um eine tatsächliche Meinung über die "Realität" zu bekommen, müsste man einfach sagen: Die Realität ist nicht sichtbar, solange die Kiste zu ist. Aber wahrscheinlich seh ich das einfach zu einfach.  lach

Man sieht schon, bei mir müsste man mit der Stunde Null beginnen...

Liebe Grüße
Spirit
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Sturmfarbe
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« Antworten #5 am: 26. März 2008, 14:22:43 »

Genau das wollte ich eigentlich sagen, was du jetzt schreibst, Spirit. Da sieht man, wie schwer das manchmal ist, das zu schreiben, was man meint (also für mich schon manchmal). Na ja, umsolänger ich drüber nachdenke, umso verwirrter!

Liebe Grüsse, Sturmfarbe
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Inti
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« Antworten #6 am: 26. März 2008, 18:58:22 »

Danke Admin diesen Physiker kannte ich noch nicht - find ich aber sehr interessant - und den Begriff der Parralelluniversen kannte ich aus esoterischen Zusammenhängen - dass das ein Physiker in die Welt brachte war mir neu.  Mir erscheint das gar nicht als so abwegig dass es parallelle Universen geben sollte. Denn warum sollte es nur das geben was wir wahrnehmen können? LGInti
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« Antworten #7 am: 28. März 2008, 07:17:02 »

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« Antworten #8 am: 28. März 2008, 08:55:23 »

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« Letzte Änderung: 28. März 2008, 08:57:02 von Spirit » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 29. März 2008, 20:40:04 »

Alle Möglichkeiten werden realisiert, nur in verschiedenen Universen.
Also gibt es kein Uni- sondern das Multiversum.
Das klingt hochinteressant für mich!

Das hieße ja, dass ALLES möglich ist.
Was ist der Auslöser? Atomspaltung? Wenn es an der Betrachtung liegt, muss dieser ja eine Energie zugrunde liegen...

Das Beispiel mit dem Einsturz der Twintower, die möglicherweise in einem Paralleluniversum noch bestehen, ließ mich zu der Überlegung kommen, dass auch andere/alle Ereignisse ebenso betroffen sind.
Mir ist da sofort die Wiedervereinigung Deutschlands eingefallen.
Und irgendwie ist mir auch so komisch zumute, wie sich wohl Alice im Wunderland fühlte,
als sie den Ausweg suchte und immer irritierter durch dieses fremde Land lief...

Bin ich also geschieden - lebe aber in einer Parallelwelt verheiratet weiter?

Mich macht diese Denkerei ganz kirre...  peace

Lieber Admin, ich danke dir für diesen thread!

Vielleicht erfahren wir irgendwann mehr durch das Weiterforschen der Quantenphysiker...

LG, Yda

« Letzte Änderung: 29. März 2008, 20:41:20 von Yda » Gespeichert

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