Schönen Guten Morgen!
Beim Durchstöbern der Wiki nach Gemälden von alten Meistern stieß ich auf eine Malerin namens
Lavinia Fontana.
Sie lebte
1552 bis 1614 in Rom - und da war das Malen für eine Frau etwas, was sicher nicht alltäglich war.
Mehr noch - sie machte sich einen Namen, bekam Papst Gregor XIIX als Gönner und malte viele (schöne) Gemälde und Portraits.
Sie war eine der besten Maler ihrer Zeit. Sogar an die Aktmalerei wagte sie sich mit Erfolg heran, was für die damalige Zeit sogar für männliche Maler eine Gratwanderung war.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lavinia_FontanaIch zitiere daraus:
Lavinia war die Tochter des Malers Prospero Fontana (1512?1597) und wurde auch von ihm ausgebildet. Vor allem ihre Porträts und historische Darstellungen wurden allgemein bekannt.
Lavinia heiratete 1577 Paolo Zappi (oder: Paolo Fappi).
Sie brachte elf Kinder zur Welt, von denen nur drei überlebten.
Ihr Mann, ebenfalls künstlerisch ausgebildet, unterstützte seine Frau, indem er Hausarbeit übernahm, und soll auch kleine Arbeiten an ihren Gemälden, unter anderem an Gewändern ausgeführt haben.
Lavinia zog 1603 mit ihrer Familie auf Einladung des Papstes Gregor XIII. nach Rom. Zu ihren besten Werken zählt das Bildnis ihres Gönners. Lavinia Fontana malte Portraits von Mitgliedern der einflussreichen Gesellschaft von Bologna, Gruppenportraits, aber auch religiöse Motive und großformatige Altarbilder.
Ungewöhnlich für eine Frau der damaligen Zeit wagte sie sich auch an Aktmalerei. Ihr Bild „Minerva kleidet sich an“ von 1613 ist zugleich ihr letztes bekanntes Gemälde. Lavinia war sehr erfolgreich, gewählt in die Akademie Roms, und zählte zu den besten Malern ihrer Zeit.
Es gibt mehr als 100 Werke, die von frühen Quellen dokumentiert werden, aber nur 32 sind signiert. Weitere 25 erhaltene Werke werden ihr zugeschrieben, was ihr Oevre zum umfangreichsten einer Malerin vor dem 17. Jahrhundert macht.
Hier einige ihrer Bilder:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lavinia_Fontana?uselang=deInteressant ist in diesem Zusammenhang auch, dass ihr Mann die Hausarbeit übernahm, damit sie malen konnte. Und das vor 1600....das ist schon sehr innovativ und außergewöhnlich, denke ich. Und berührend.

Liebe Grüße
Spirit