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Spirit
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« Antworten #15 am: 18. Mai 2008, 20:43:17 » |
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Ja, das muss dort schrecklich gewesen sein bzw. jetzt noch schrecklich sein...ich frage mich auch, wann wirtschaftliche Interessen endlich hinter menschliche treten werden....
In meinem Verwandtenkreis wurden zwei Kinder von zwei verschiedenen Müttern fast zum selben Zeitpunkt geboren. Beide waren demnach im selben Monat schwanger, als Tschernobyl passierte (im dritten Monat) - und beide Kinder waren von Klein auf krank. Mit sehr ungewöhnlichen Krankheiten....sie sind heute erwachsen, aber haben schon ziemlich viel mitgemacht.
Liebe Grüße Spirit
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Yda
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« Antworten #16 am: 19. Mai 2008, 07:18:01 » |
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Ich war im 2. Monat schwanger zu dem Zeitpunkt. Ich habe jahrelang meinen Sohn besonders beobachtet, ob irgendetwas auffällig sei. Zum Glück habe ich nichts feststellen können.
LG, Yda
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Spirit
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« Antworten #17 am: 19. Mai 2008, 09:24:44 » |
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Yda
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« Antworten #18 am: 19. Mai 2008, 18:14:24 » |
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« Letzte Änderung: 19. Mai 2008, 18:15:38 von Yda »
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Spirit
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« Antworten #19 am: 20. Mai 2008, 09:46:20 » |
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Weisst Du, was mich eigentlich so rasend macht bei diesem Thema?
Die tausenden Verstrahlten, die Geschädigten, die Toten, die Folgeschäden - die sind alle nichts wert, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht.
Ein Super-Gau wie Tschernobyl hätte eigentlich zur Schließung sämtlicher AKWs führen müssen - und der Erkenntnis, dass man dieses Zeugs nie wieder anrührt.
Und was passierte? Gar nix. Das ist eine Arroganz gegenüber den Opfern, wie sie seinesgleichen sucht.
Da werd ich echt wütend, wenn ich lese, dass das "eh alles sicher ist" und irgendeine Lobby behauptet, man wäre hysterisch. Wo ist diese Lobby, wenn was passiert?
Liebe Grüße Spirit
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« Letzte Änderung: 20. Mai 2008, 09:46:55 von Spirit »
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Kelte
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« Antworten #20 am: 20. Mai 2008, 11:13:11 » |
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Beim Supergau von Tschernobyl war es so, dass es mal prinzipielle Nachrichtensperre gab, sodass genauere Informationen praktisch nicht zugänglich waren und noch immer nicht sind. Diese Art von Politik verhindert nun mal ziemlich effektiv, dass eine Gefahr durch den Druck der Öffentlichkeit entstehen könnte. Im Mauern von Information sind doch alle Politiker und Atomlobbyisten Vollprofis. Solange sich nichts beweisen lässt, geben sie nichts zu! Und dann gibts noch den Faktor Zeit, der alle Wogen irgendwann mal glättet....  Kelte
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Spirit
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« Antworten #21 am: 20. Mai 2008, 11:28:05 » |
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Im Mauern von Information sind doch alle Politiker und Atomlobbyisten Vollprofis. Solange sich nichts beweisen lässt, geben sie nichts zu! Und dann gibts noch den Faktor Zeit, der alle Wogen irgendwann mal glättet....  Kelte .....und dann gibts monatelang bzw. jahrelang in den Medien nur das Thema Klimawandel, für den sich logischerweise nur eine einzige Lösung anbietet: Atomkraft....*sowasaberauch*  So kann man Tschernobyl statt als Mörder als Heilsbringer verkaufen. Liebe Grüße Spirit
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Yda
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« Antworten #22 am: 20. Mai 2008, 16:38:22 » |
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Spirit
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« Antworten #23 am: 20. Mai 2008, 21:21:24 » |
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Darin zeigt sich die Politik der früheren UdSSR und jetzigen GUS, die es geschafft hat, die Bevölkerung unwissend zu halten. Empörend.
Jepp - das finde ich auch. Das ist aber überall so, wo AKWs stehen - nirgendwo wird dermaßen viel verschleiert und vertuscht/verschwiegen wie auf diesem Gebiet, finde ich. Liebe Grüße Spirit
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Spirit
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« Antworten #24 am: 23. Mai 2008, 10:15:05 » |
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.....und dann gibts monatelang bzw. jahrelang in den Medien nur das Thema Klimawandel, für den sich logischerweise nur eine einzige Lösung anbietet: Atomkraft....*sowasaberauch*  So kann man Tschernobyl statt als Mörder als Heilsbringer verkaufen. Liebe Grüße Spirit Na, wer sagts denn: http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S28/object_id__101809/hxcms/index.htmlItalien will nach der Volksabstimmung nach Tschernobyl, wo alle AKS verboten wurden, mit der Atomkraft wieder beginnen, weils so "umweltschützend" ist....allerdings steht da nix von Volksabstimmung diesesmal.... Lg Spirit
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Kelte
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« Antworten #25 am: 27. Mai 2008, 21:29:01 » |
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Es gäbe noch die alternative Kernfusion, auch sie fällt unter Atomkraft. Noch ist die Forschung noch nicht soweit, aber das wird noch. Und das könnte vielleicht eine wirkliche Alternative zur Kernspaltung der herkömmlichen Atomkraftwerke sein. Es sollte kein radioaktiver Müll entstehen, und es gibt auch keinen Kernschmelzvorgang (wie in Tschernobyl), da diese Reaktion selbstlöschend ist. Dauern wird es noch vermutlich Jahrzehnte, bis das spruchreif ist, aber das ist vllt. eine Alternative.... genaue Prüfung vorausgesetzt.
Kelte
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« Antworten #26 am: 28. Mai 2008, 10:35:00 » |
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Bitte um Bedacht dass es auch die Wasserstoffbombe gibt... schon vergessen?? -- die basiert immerhin auf der Kernfusion! Ist es wirklich unmöglich, dass ein Fusionsprozess außer Kontrolle gerät? Wer kann das zu diesem Zeitpunkt schon wissen, bis jetzt hat man nur die Bombe erfolgreich gebaut, und das ist ja eigentlich ein gewollter, außer Kontrolle geratener Fusionsprozess! Versteh mich nicht falsch, ich bin nicht prinzipiell gegen diese Forschung... nur ist die Informationspolitik der Atomlobbys meist eine sehr eigenartige wie ihr weiter oben schon bemerkt habt, also steht vielleicht nicht zu erwarten, dass die Öffentlichkeit zutreffend über die Gefahren der Fusion informiert werden wird. Hier müssen also streng reglementierte öffentlich aufliegende Kontrollmechanismen einsetzen (die es jetzt ja kaum gibt), um die Forschungsergebnisse über die angebliche Ungefährlichkeit der Kernfusion zu verifizieren. Erst danach kann es zu einer Freigabe (oder eben Sperre) der Kernfusion als Energielieferant kommen. Aber ist alles Zukunftsmusik, mal sehen ob wir das überhaupt erleben...
LG Admin
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Kelte
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« Antworten #27 am: 29. Mai 2008, 16:40:44 » |
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« Antworten #28 am: 01. Juni 2008, 14:47:31 » |
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In dem Artikel kommt auch folgende Passage vor: Im Fusionskraftwerk muss Tritium deshalb erst aus Lithium, einem der häufigsten Leichtmetalle der Erdkruste, „erbrütet“ werden. Bei diesem Prozess wird die Reaktorwand allerdings radioaktiv verstrahlt. Sie muss deshalb regelmäßig ausgetauscht werden und verursacht daher - wie auch ein konventionelles Kernkraftwerk - radioaktiv verstrahlte Abfälle. Also wieder radioaktiver Abfall  LG Admin
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Yda
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« Antworten #29 am: 05. Juni 2008, 05:07:26 » |
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Dieses Mal in Slowenien... Laut momentaner Wetterlage bestehe selbst bei Austritt von radioaktiver Strahlung für uns in Nordeuropa die nächsten drei Tage keine Gefahr... http://de.news.yahoo.com/afp/20080604/tts-eu-slowenien-atom-umwelt-zf-4286055.htmlUnser Umweltminister hat sich wieder schön gewunden... Ich glaube diesbezüglich gar nichts Gutes mehr. Wenn schon 27 EU-Staaten gewarnt wurden! Zitat aus o.g. link: "Greenpeace Deutschland stufte eine europaweite Warnung auf Anfrage als "sehr ungewöhnlich" ein." Zitat Ende. Besorgte Grüße, Yda
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« Letzte Änderung: 05. Juni 2008, 05:10:45 von Yda »
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