Es ist gelungen einen Dattelsamen, der nach der Radiocarbonmethode auf 2000 Jahre (mit einer Ungenauigkeit von 50 Jahren) bestimmt wurde, zum Keimen zu bringen.
Quelle:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,559449,00.htmlIch zitiere daraus:
Ob der 2005 gepflanzte und mittlerweile 1,20 Meter große Palmsprössling einmal Datteln tragen wird, hängt von seinem Geschlecht ab.
Archäologen hatten die Dattelsamen bereits in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei Ausgrabungen der jüdischen Festung Masada gefunden. Diese Festung auf einem Felsplateau mitten in der Wüste am Toten Meer hatte Herodes I. im Jahr 40 vor Christus angelegt.
Das, was ich so faszinierend an dieser Gesichte finde, ist die Tatsache, dass Leben offensichtlich in einem Kern erhalten bleibt.
Wo ist dieses Leben?
Ich habe auch schon gehört, dass man trockene Weizenkörner auch nach Jahrhunderten noch zum Keimen bringen kann.
Wo ist das, was das Leben ausmacht - wo ist diese Kraft, die den Weizen zum Keimen beginnt - schläft sie Jahrhunderte?
Das ist total spannend, finde ich.
Liebe Grüße
Spirit