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Autor Thema: Dattel keimt nach 2000 Jahren  (Gelesen 185 mal)
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Spirit
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« am: 13. Juni 2008, 21:25:39 »

Es ist gelungen einen Dattelsamen, der nach der Radiocarbonmethode auf 2000 Jahre (mit einer Ungenauigkeit von 50 Jahren) bestimmt wurde, zum Keimen zu bringen.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,559449,00.html

Ich zitiere daraus:
Zitat
Ob der 2005 gepflanzte und mittlerweile 1,20 Meter große Palmsprössling einmal Datteln tragen wird, hängt von seinem Geschlecht ab.

Zitat
Archäologen hatten die Dattelsamen bereits in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei Ausgrabungen der jüdischen Festung Masada gefunden. Diese Festung auf einem Felsplateau mitten in der Wüste am Toten Meer hatte Herodes I. im Jahr 40 vor Christus angelegt.

Das, was ich so faszinierend an dieser Gesichte finde, ist die Tatsache, dass Leben offensichtlich in einem Kern erhalten bleibt.

Wo ist dieses Leben?

Ich habe auch schon gehört, dass man trockene Weizenkörner auch nach Jahrhunderten noch zum Keimen bringen kann.

Wo ist das, was das Leben ausmacht - wo ist diese Kraft, die den Weizen zum Keimen beginnt - schläft sie Jahrhunderte?

Das ist total spannend, finde ich.

Liebe Grüße
Spirit
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Gondwana
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« Antworten #1 am: 13. Juni 2008, 23:02:46 »

Finde ich auch faszinierend! Ich hatte im Frühjahr auch Samen, die schon ein paar Jahre alt waren, in die Kästen gesäät - aber die meisten davon sind nicht aufgegangen!  schmoll

Pflanzen können so vielfältig sein - werfen ihre Nachkömmlinge ab - und die können dann nach 2.000 Jahren wieder anfangen mit dem Leben.  Shocked  sun1  yeah1 WOW!


LG,
Gondwana
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Sturmfarbe
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« Antworten #2 am: 14. Juni 2008, 08:43:11 »

Letztens kam ein Bericht über eine Burgruine in der Nähe, wo rundrum aufgegraben wurde, metertief. Im Jahr darauf wuchs und wächste seither Bilsenkraut rund um die Ruine. Jahrhundertealter Samen wurde hochgegraben und keimte. Da möchte ich hinfahren, mir das ansehen, denn ich habe noch nie Bilsenkraut gefunden in der Natur (ich interessiere mich sehr für Pflanzen).
Ich glaube, der Same wartet auf Impulse - Licht, Sonne, Regen - und das sehr lange wenn es sein muß. Alles in ihm ist darauf angelegt, die Pflanze zu entwickeln, wenn die Umstände dann passen. Faszinierend, würde Mr. Spock sagen!

Liebe Grüsse, Sturmfarbe
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« Antworten #3 am: 14. Juni 2008, 14:06:21 »

Beeindruckend... wie sich das Leben in jeder Situation bei Bedarf durchsetzt... und das nach 2000 Jahren. Eines sieht man auch, dass pflanzliches Leben in dieser Hinsicht sehr viel flexibler als tierisches Leben ist.

LG Admin
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Spirit
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« Antworten #4 am: 14. Juni 2008, 22:18:09 »

Ja, ich teile Eure Meinungen - nur dass pflanzliches Leben viel flexibler ist, das denke ich nicht zwingend.

Denn es ist ja auch schon gelungen, einen toten Hund zu klonen. Also das, was wir als Leben bezeichnen, muss demnach auch noch in der toten Zelle irgendwie drin sein... Roll Eyes

Das mit dem Bilsenkraut finde ich extrem gut - ich denke, dass diese "Urpflanze" wahrscheinlich noch mehr Kraft hat als eine heutige.

Liebe Grüße
Spirit
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