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Spirit
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« am: 13. Juni 2008, 07:48:16 » |
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Der Smart wird elektrisch - der Zweisitzer wird komplett auf einen elektrischen Antrieb umgerüstet, so der Hersteller. Möglich machen sollen das Lithium-Batterien, wie sie auch in Handies verwendet werden. Hier der Link: http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/167318.phpbzw. der Hauptartikel: http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/167315.phpIch zitiere daraus: Wir wollen den Smart noch in der aktuellen Generation als Batteriefahrzeug mit Lithium-Ionen-Technik bringen", sagt der Chef der Daimler-Antriebsforschung, Herbert Kohler. Der Kleinwagen Smart soll demnach künftig in "nennenswerten Stückzahlen" mit rein elektrischem Antrieb durch Städte rollen. Was meint Ihr dazu? Wäre das eine sinnvolle Alternative? Generell könnte ich mir einen Zweisitzer gut vorstellen, wenn meine Kids mal draußen sind. Und wenn dieser mit Strom fährt, noch besser. Allerdings glaube ich nicht, dass dieses Auto in Summe tatsächlich wirtschaftlicher oder umweltfreundlicher fährt als der herkömmliche Smart. Diese Lithium-Ionen-Akkus, sind das nicht diese Dinger, die immer wieder zu schweren Verletzungen oder Todesfällen führen, weil die Handies explodieren? Oder bring ich da was durcheinander in meinen grauen Zellen.... Die Beantwortung der Frage steht auch aus, woher der Strom dann kommen soll für den Tank der Autos. Da würde der Ruf nach der "sauberen" Atomkraft sicher wieder ganz laut werden. *grübel* Vielleicht bin ich einfach nur zuwenig informiert und steck voller Vorurteile, kann sein....  Liebe Grüße Spirit
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« Antworten #1 am: 13. Juni 2008, 11:28:36 » |
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Prinzipiell OK, aber eine echt sinnvolle Alternative wird die ganze Idee erst, wenn ich auch Strom zum größten Teil nicht aus Kohlenwasserstoffen erzeuge, denn sonst ist das ja nur ein anderer Weg, nicht erneuerbare Ressourcen zu verheizen.
LG Admin
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« Antworten #2 am: 18. Juli 2008, 16:58:57 » |
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Hab da was zum Thema gefunden: http://www.twike.de/home.2.htmlWunderbare Sache für den Normalgebrauch... nur hab ich dann auch gelesen, was das Prachtding denn kostet ....   Das müsste in Großserie natürlich wesentlich billiger gehen, dazu müssten halt Autokonzerne auf den Gedanken aufspringen! LG Admin
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Spirit
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« Antworten #3 am: 18. Juli 2008, 21:42:30 » |
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Ja, das klingt gut - ich hab geguckt, 4-8 kWh auf 100 km, das ist wenig - zum Vergleich hatte ich Daten von einem anderen Elektroauto, da warens 10 kWh auf 100 km.
Ich hoffe nur, dass die Zukunft tatsächlich in diese Richtung geht! Ja, wenn das ein großer Autokonzern produzieren würde, wäre es sicher viel günstiger...
Liebe Grüße Spirit
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« Antworten #4 am: 18. Juli 2008, 23:04:11 » |
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Genauer geschaut: 100 km mit dem Flitzer brauchen das Equivalent von ungefähr 0,6 l Benzin auf 100 km! Das ist sehr bemerkenswertwert, allerdings: Die Karre kostet mehr als 30.000 Euro!!!! (mit einigermaßen brauchbarer Ausstattung), und das ist ganz einfach zuviel (für ein Fahrrad mit Motor  ) LG Admin
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Spirit
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« Antworten #5 am: 19. Juli 2008, 21:19:32 » |
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30.000 Euro?  Da kann ich mein Leben lang mit nem Taxi fahren....  Nein, das muss preiswerter gehen, sonst setzt sich sowas niemals durch. Könnte man nicht so ein kleines Auto umrüsten? Ich kenn mich da nicht so aus, aber was ist da jetzt so völlig anders an einem E-Auto? Getriebe und solche Sachen, müssten die nicht gleich sein? Liebe Grüße Spirit
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« Antworten #6 am: 03. August 2008, 10:49:20 » |
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Hier ein eher skeptischer Artikel in der Zeit über Elektroautos, der aber trotzdem lesenswert ist: http://images.zeit.de/text/2008/28/ElektroautoLG Admin
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Yda
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« Antworten #7 am: 03. August 2008, 16:48:26 » |
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Ich hab eben erst hierhergefunden.
Das Twike ist ja ein fesches Teil! Danke für den link, Ady! Auf dieser hp unter dem Punkt "Feeling" sind ja tolle Fotos! Das lädt zum Träumen ein. Schade, dass sie soooo teuer sind...
LG, Yda
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Wortkombinationen, FP: Forums probleme hab ick keene. Frap pant, oder? (ok, der letzte war jetzt gemogelt.) 
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Spirit
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« Antworten #8 am: 04. August 2008, 09:21:26 » |
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Dankeschön für den Artikel!
Ein sehr objektiv gehaltener Bericht, finde ich. Das Problem der Batterien wird sich lösen lassen müssen. Ich bin überzeugt davon, dass in den nächsten Jahren da einiges bewegt werden wird, wenn bereits auch China auf den Zug der Forschung und Produktion aufgesprungen ist.
DAs, was ich allerdings vermeiden möchte ist, dass für die Autos auf Atomstrom gesetzt werden würde. Solaranlagen sind da die einzige vernünftige Alternative - auch für Privathaushalte.
Und das Problem, dass Elektroautos keine besondere Reichweite haben, wird sich irgendwann auch mal erledigt haben. Da bin ich Optimist.
Allerding steht hinter dem E-Auto meiner Meinung nach (so empfinde ich das) eine andere Denkweise: Möglichst viel mit den umweltschonenderen Öffentlichen zu fahren, mit dem E-Auto grade zum Bahnhof und zurück. Da fallen dann keine großen Strecken an - ob sich das allerdings bei vielen Autofahrern so bewerkstelligen lassen wird können, bezweifle ich...
Liebe Grüße Spirit
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« Antworten #9 am: 04. August 2008, 21:00:24 » |
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DAs, was ich allerdings vermeiden möchte ist, dass für die Autos auf Atomstrom gesetzt werden würde. Solaranlagen sind da die einzige vernünftige Alternative - auch für Privathaushalte.
Dein Wort in Gottes Ohr. Aber in Staaten wie Frankreich, USA und ich fürchte auch Deutschland ist Atomstrom einfach die günstigste Energieart (natürlich ohne die Folgekosten und Schäden für eine ungelöste Endlagerung einzurechnen) Solarstrom kostet derzeit noch je nach Berechnung das 10-20 fache von Atomstrom, und das ist ein sehr starkes Argument für alle kaufmännisch denkenden Kapitäne dieser Welt. Gut, kommt Zeit kommt billigerer Solarstrom, aber das wird vielleicht noch Jahrzehnte dauern.... und die Atomlobby wird ja in der Zwischenzeit nicht schlafen, sondern am öffentlichen Meinungsrad in ihrem Sinne drehen.  LG Admin
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Niclas
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« Antworten #10 am: 05. August 2008, 00:00:04 » |
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und die Atomlobby wird ja in der Zwischenzeit nicht schlafen, sondern am öffentlichen Meinungsrad in ihrem Sinne drehen.  Sie tut es (in D) bereits! Hier wird sie doch mittlerweile allen Ernstes als "grüne Energie" versucht zu verkaufen. Die Betonung liegt allerdings auf "versucht", denn obwohl die Medien nicht müde werden zu behaupten, daß angeblich 70% aller Deutschen wieder für die Atomenergie wäre ... und deren weiteren Ausbau ... kommt das vielen Menschen sehr seltsam vor. Denn im jeweils eigenen Bekanntenkreis kommen meist drastisch andere "Umfrageergebnisse" heraus. Gruß Niclas
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Spirit
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« Antworten #11 am: 05. August 2008, 08:16:26 » |
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Ich bin da echt gespannt, wie das weitergehen wird. Die Ösiländer waren ja die Helden...damals gingen wir ja ins Buch der Rekorde ein (der Schildbürger-Rekorde  ).... ZUERST wurde das Atomkraftwerk Zwentendorf gebaut, DANACH wurden die Menschen per Volksabstimmung gefragt, ob es in Betrieb gehen soll.  Das NEIN war ein politischer Skandal, der letztendlich zum Zurückzug ins Privatleben unseres damaligen "Kaisers" Dr. Bruno Kreisky führte. Aber stur wie die Ösis nunmal sind, wir sind beim NEIN geblieben. Bleibt nur zu hoffen, dass die neue Generation ähnlich denkt wie wir (ich war noch feste mit beim Protestmarsch gegen das AKW - ob das die Jugendlichen heute noch machen würden?). Liebe Grüße Spirit
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Kelte
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« Antworten #12 am: 05. August 2008, 12:57:07 » |
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Bleibt nur zu hoffen, dass die neue Generation ähnlich denkt wie wir (ich war noch feste mit beim Protestmarsch gegen das AKW - ob das die Jugendlichen heute noch machen würden?).
Nein, würden sie nicht, die Interessenslage hat sich sehr stark in Richtung Egomanie verschoben 
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Den Wert eines Standpunktes ermittelt man durch Variationen der Perspektive......
Glaube und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage ... [Schopenhauer]
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