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Autor Thema: Umweltbewusstsein und materieller Wohlstand  (Gelesen 161 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Administrator
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T.M.O.D. (the master of disaster)


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« am: 18. August 2008, 09:04:51 »

Hallo meine Lieben, Zeit mal wieder für ein neues Thema hier.

Inwieweit glaubt ihr, sind Umweltbewusstsein und dementsprechendes Handeln und materieller Wohlstand miteinander verknüpft? Sind "arme" Leute oder Staaten nicht dazu in der Lage, willens oder haben "Wichtigeres" zu tun?
Und wie sieht das im privaten Bereich aus: Wie schon woanders hier geschrieben, kosten z.B. Elektroautos sehr viel Geld und bieten wenig Komfort. Oder auch Solarzellen auf dem Dach sind eine große Investition. Oder der Gedanke (den die österr. Grünen umsetzen wollen), dass die sowieso schon hoch steuerbelasteten Treibstoffe auch noch mit zusätzlichen Umweltsteuern bedacht werden sollen!
Kann sowas für weniger Begüterte überhaupt Sinn machen? Wer, glaubt ihr ist eher bereit, Geld für den Umweltschutz auszugeben, Reich oder Arm? Und wie denkt ihr im eigenen privaten Bereich darüber?

LG Admin
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T.M.O.D. (the master of disaster)


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« Antworten #1 am: 22. August 2008, 09:10:06 »

Muss ich mal nach oben schieben  Rotwerden

LG Admin
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Spirit
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« Antworten #2 am: 23. August 2008, 22:11:53 »

Lieber Admin!

Ich denke, das kann man nun so generell nicht beantworten.

Da muss man konkretisieren, welche Personengruppen gemeint sind.

Denn wenn man davon ausgeht, dass Wohlstand die Umwelt verschmutzt (in Relation zu früheren Zeiten, also vor mehr als 100 Jahren, als das Brot noch selbst gebacken wurde, es keine chemischen Düngemittel gab etc.), so ist der Mensch, der heute im Luxus lebt, naturgemäß derjenige, der die Umwelt mehr schädigt als der damalige Mensch ohne Wohlstand.

Und auch heute wird in ländlichen Gegenden (ich sprech jetzt mal vom Ösiland und meinem Bekannten- und Verwandtenkreis) unter den weniger Begüterten mehr gespart, indem Obst und Gemüse selbst angebaut wird. Weil das Gekaufte ja bezahlt werden muss. Und dieser Spargedanke zieht automatisch Umweltschutz nach. Selbst Angebautes ist z.B. nicht verpackt. Selbstgepresster Saft wird nicht in Plastikpaketen sondern Flaschen abgefüllt, die jedes Jahr wieder verwendet werden.

Andererseits: In Städten ist es wieder umgekehrt - Fast Food und Wegwerfprodukte sind scheinbar leistbarer. In vielen Familien wird nicht mehr gekocht, sondern im besten Fall aufgewärmt, was Firmen gekocht haben.

Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass das Börserl ein Indikator ist für Umweltschutz. Ein weniger begüteter Städter wird wahrscheinlich eher zum umweltschädigenden, billigeren Produkt greifen als jemand, der Kohle hat und dafür auch Qualität haben möchte. Und damit wird automatisch wieder die Umwelt mehr geschont als beim Billigprodukt.

Liebe Grüße
Spirit
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Wenn Du etwas nicht willst, gibt es Gründe, wenn Du etwas willst, gibt es Wege...
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