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Spirit
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« Antworten #2 am: 23. August 2008, 22:11:53 » |
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Lieber Admin!
Ich denke, das kann man nun so generell nicht beantworten.
Da muss man konkretisieren, welche Personengruppen gemeint sind.
Denn wenn man davon ausgeht, dass Wohlstand die Umwelt verschmutzt (in Relation zu früheren Zeiten, also vor mehr als 100 Jahren, als das Brot noch selbst gebacken wurde, es keine chemischen Düngemittel gab etc.), so ist der Mensch, der heute im Luxus lebt, naturgemäß derjenige, der die Umwelt mehr schädigt als der damalige Mensch ohne Wohlstand.
Und auch heute wird in ländlichen Gegenden (ich sprech jetzt mal vom Ösiland und meinem Bekannten- und Verwandtenkreis) unter den weniger Begüterten mehr gespart, indem Obst und Gemüse selbst angebaut wird. Weil das Gekaufte ja bezahlt werden muss. Und dieser Spargedanke zieht automatisch Umweltschutz nach. Selbst Angebautes ist z.B. nicht verpackt. Selbstgepresster Saft wird nicht in Plastikpaketen sondern Flaschen abgefüllt, die jedes Jahr wieder verwendet werden.
Andererseits: In Städten ist es wieder umgekehrt - Fast Food und Wegwerfprodukte sind scheinbar leistbarer. In vielen Familien wird nicht mehr gekocht, sondern im besten Fall aufgewärmt, was Firmen gekocht haben.
Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass das Börserl ein Indikator ist für Umweltschutz. Ein weniger begüteter Städter wird wahrscheinlich eher zum umweltschädigenden, billigeren Produkt greifen als jemand, der Kohle hat und dafür auch Qualität haben möchte. Und damit wird automatisch wieder die Umwelt mehr geschont als beim Billigprodukt.
Liebe Grüße Spirit
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