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Yda
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« Antworten #60 am: 20. Juni 2008, 21:48:16 » |
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Schönen Guten Morgen!
Mal ganz blöd fragt: Was macht man dann damit?
... da könnte man doch böse schwiegermütter reinstecken... oder so... 
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« Antworten #61 am: 21. Juni 2008, 11:38:15 » |
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Auf der letzten Seite des Spiegel Artikels sind folgende Punkte angeführt: # Ist das Higgs-Teilchen eine Art kosmischer DNA, die die Eigenschaften jedes Teilchens im Universum festlegt und die Einhaltung der Naturgesetze überwacht? # Ist, pantheistisch gedacht, Gott in jedem seiner Elemente enthalten? Oder ist der Raum selbst Träger der Informationen, welche die Elemente definieren? # Ist unser vertrauter dreidimensionaler Raum nur die Oberfläche eines zusammengequetschten zehndimensionalen Superraums? # Warum ist die Antimaterie im Kosmos abwesend? Ist das wirklich nur die Konsequenz einer winzigen Materie-Antimaterie-Asymmetrie in den allerersten Momenten des Universums, der zufällig richtigen Feineinstellung bestimmter Zerfallseigenschaften? # Existiert eine supersymmetrische Spiegelwelt? # Was ist die dunkle Energie, die mysteriöseste Zutat im Kochrezept des Universums? # Warum liefern die Theorien der Vakuumenergie Voraussagen, die um viele Größenordnungen falsch sind? Das Nichts scheint viel komplizierter zu sein, als Physiker und Philosophen jemals geahnt haben.Wobei der erste Punkt ( # Ist das Higgs-Teilchen eine Art kosmischer DNA, die die Eigenschaften jedes Teilchens im Universum festlegt und die Einhaltung der Naturgesetze überwacht?) mich an die morphogenetischen Theorien vom Sheldrake erinnert. Zum Higgs Feld heisst es weiters auch: Beispielsweise muss ein Elektron hier auf der Erde exakt die gleiche Masse haben wie alle anderen Elektronen im Universum. Woher aber "weiß" das ein neuproduziertes Elementarteilchen? Die Antwort ist: vom Higgs-Feld. Und dieses Feld bestimmt auch die Masse der anderen Teilchen und die Masse der Feldquanten der schwachen Wechselwirkung.Also könnte das Higgs Feld ein formgebendes Feld sein, im Sinn von Sheldrake (wobei Sheldrake meiner Erinnerung nach nur biologische Strukturen untersuchte, korrigiert mich, wenn das nicht stimmt) Na, ich bin ja schon gespannt auf erste Ergebnisse, diesen Sommer soll endlich die Eröffnung sein! LG Admin
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Spirit
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« Antworten #62 am: 23. Juni 2008, 09:16:11 » |
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Wobei der erste Punkt (# Ist das Higgs-Teilchen eine Art kosmischer DNA, die die Eigenschaften jedes Teilchens im Universum festlegt und die Einhaltung der Naturgesetze überwacht?) mich an die morphogenetischen Theorien vom Sheldrake erinnert.
Also könnte das Higgs Feld ein formgebendes Feld sein, im Sinn von Sheldrake (wobei Sheldrake meiner Erinnerung nach nur biologische Strukturen untersuchte, korrigiert mich, wenn das nicht stimmt)
Obwohl ich da nicht sehr viel davon verstanden habe  - das Morphische Feld schoss mir auch durch den Sinn beim Lesen....bin auch schon gespannt, was da weiter rauskommt! Liebe Grüße Spirit
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« Antworten #63 am: 29. August 2008, 19:20:17 » |
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Jetzt ist es wirklich soweit, mit einer Verspätung von ca. einem Jahr geht der LHC in Cern am 10. September in den Probebetrieb. Es gab übrigens Klagen gegen die Inbetriebnahme von Cern, die die Angst vor den möglicherweise entstehenden schwarzen Miniaturlöchern zum Anlass nahm, um eine Inbetriebnahme zu verhindern. Es gelang nicht, seht hier: http://science.orf.at/science/news/152403 oder hier: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/127890Ein paar Infos von orf 1: Nach zwölf Jahren Vorbereitungs- und Bauzeit ist es nun endlich fast so weit. Wenn alles nach Plan läuft, wird in etwas weniger als zwei Wochen am Kernforschungszentrum CERN in Genf der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt seinen Betrieb aufnehmen: Der "Large Hadron Collider", kurz LHC genannt. Es ist das größte und komplizierteste wissenschaftliche Experiment, das die Menschheit bis dato entwickelt hat. Kostenpunkt: ca. 3 Milliarden Euro. 2.500 CERN-Angestellte, 7.500 Gastwissenschaftler, mehr als 150 Universitätsinstitute und 85 Länder waren am Bau des LHC beteiligt. Mit dem neuen Teilchenbeschleuniger wollen die Forscher in den kommenden zehn Jahren neue Einblicke in das Universum und den Bau der Materie gewinnen. Im ersten Beitrag seiner vierteiligen Serie stellt Armin Stadler die imposante Kollisionsmaschine vor, die am 10. September zu den Klängen von Beethovens 9. Symphonie pompös angeworfen werden soll. Den Startknopf des LHC wird ein durch Los bestimmter CERN-Wissenschaftler drücken. LG Admin
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« Antworten #64 am: 30. August 2008, 09:38:38 » |
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Wer hat hier noch Angst vor den schwarzen Löchern.... Sammelklage wäre am besten  11
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 Nichts ist einfacher, als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger, als sich einfach auszudrücken.
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Yda
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« Antworten #65 am: 01. September 2008, 17:44:53 » |
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Lieber Ady, danke für den Beitrag. Bei den Zahlen wird mir wirklich übel. Ob das alles nötig ist...
Ja, genau, 11, Sammelklage. Das wäre sicher gut. Nur wer fängt damit an? Dummerweise kosten Klagen ja auch Geld.
LG, Yda
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« Antworten #66 am: 02. September 2008, 13:39:07 » |
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Liebe Yda, Ich bin sehr wohl der Meinung, dass Cern und die hohen Investitionskosten dafür nötig & nützlich sind und bezüglich der möglicherweise entstehenden schwarzen Miniaturlöcher habe ich folgendes zu schreiben: - die Kollisionsenergie der in unsere Atmosphäre eindringenden kosmischen Strahlung ist sehr viel größer, als sie im LHC Cern je erzeugt werden kann, d.h. wenn in Cern schwarze Löcher erzeugt werden müssten noch viel mehr in der Atmosphäre erzeugt werden - Selbst wenn diese mikroskopischen Schwarzen Löcher entstehen würden und selbst wenn sie nicht, wie von der Quantenphysik vorhergesagt, über die Hawkingstrahlung sofort wieder zerfallen würden, so stellen sie dennoch keinerlei Gefahr dar: Warum? Auch ein Schwarzes Loch hat ein Gravitationsfeld, das seiner Masse entspricht!!! Ein Schwarzes Loch, das aus der Kollision von zwei Bleikernen hervorgeht, hat die Anziehungskraft von - eben - zwei Bleikernen. @11: Bei der Sammelklage hast du Spaß gemacht, oder?  LG Admin
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Yda
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« Antworten #67 am: 02. September 2008, 16:53:46 » |
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Ok, Ady, danke für die Info... Ich bin nun beruhigt, was die Anziehungskraft der experimentell erzeugten schwarzen Löcher betrifft.
LG, Yda
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« Antworten #68 am: 03. September 2008, 13:38:57 » |
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- die Kollisionsenergie der in unsere Atmosphäre eindringenden kosmischen Strahlung ist sehr viel größer, als sie im LHC Cern je erzeugt werden kann, d.h. wenn in Cern schwarze Löcher erzeugt werden müssten noch viel mehr in der Atmosphäre erzeugt werden - Selbst wenn diese mikroskopischen Schwarzen Löcher entstehen würden und selbst wenn sie nicht, wie von der Quantenphysik vorhergesagt, über die Hawkingstrahlung sofort wieder zerfallen würden, so stellen sie dennoch keinerlei Gefahr dar: Warum? Auch ein Schwarzes Loch hat ein Gravitationsfeld, das seiner Masse entspricht!!! Ein Schwarzes Loch, das aus der Kollision von zwei Bleikernen hervorgeht, hat die Anziehungskraft von - eben - zwei Bleikernen. @11: Bei der Sammelklage hast du Spaß gemacht, oder?  Danke Admin, die Erklärung war für mich lichtvoll  und ja, die Sammelklage war ein Spaß 
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« Antworten #69 am: 04. September 2008, 10:40:17 » |
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Dazu im Wiki ein Artikel über Risikoethik, der entsprechende Gedankengänge verfolgt: .... Für die Risikoethik ist von besonderer Bedeutung, dass die Handlungsfolgen zum Zeitpunkt des Handlungsentscheides nicht sicher vorhergesehen werden können. Typischerweise sind bei einem risikoethischen Praxisproblem Entscheider und Risikoträger nicht identisch. Außerdem sind erwarteter Nutzen und erwartete Risiken vielfach zwischen Anspruchsgruppen asymmetrisch verteilt und/oder umstritten....Und mögliche Entscheidungskriterien: Das Bayes-Prinzip fordert, den gesellschaftlichen Gesamtnutzen zu maximieren, und entspricht dabei einer utilitaristischen Forderung. Wem Schaden und Nutzen zukommt, ist nicht von Belang: Der Schaden, der einer Person zugefügt wird, kann durch den Nutzen einer anderen Person aufgewogen werden. Technisch fordert das Bayes-Prinzip folgendes Vorgehen:
1. Die Handlungsoptionen werden aufgelistet. 2. Die möglichen Folgen (positive wie negative) jeder Handlung werden aufgelistet und bewertet. 3. Zusätzlich wird für jede Handlung bestimmt, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Folge eintritt. 4. Wahrscheinlichkeit und Bewertung der Folge werden jeweils multipliziert und die Produkte aufsummiert. 5. Die Handlungsoption, welche die höchste Summe erzielt, ist moralisch geboten.Link: http://de.wikipedia.org/wiki/RisikoethikLG Admin
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« Antworten #70 am: 04. September 2008, 22:27:13 » |
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Sogar der ORF berichtet jetzt schon über die Möglichkeit, dass die möglichen schwarzen Minilöcher eine Gefahr für die Erde sein könnten... Mann, wie sauer muss die saure Gurkenzeit sein  LG Admin
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Spirit
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« Antworten #72 am: 11. September 2008, 09:46:31 » |
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Ein 16-jähriges Kind beging aus Angst vor dem vermeintlichen Weltuntergang in Indien Selbstmord (auf schreckliche Weise..Schädlingsbekämpfungsmittel verursachen einen ganz grausligen, schmerzhaften Tod): http://diepresse.com/home/panorama/welt/413196/index.do?direct=412936&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=158Zitat daraus: Wegen der Berichte über das Cern-Experiment schluckte eine 16-Jährige ein Schädlings-Bekämpfungsmittel. Beruhigungsversuche seitens der Familie wären vergeblich gewesen, meinte der Vater des Mädchens.
Traurige Grüße Spirit
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« Letzte Änderung: 11. September 2008, 09:47:22 von Spirit »
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« Antworten #73 am: 11. September 2008, 10:05:50 » |
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Hallo Spirit! Das ist zwar traurig, aber die Wahl deiner Überschrift ist mMn. nicht korrekt, eigentlich tragen nämlich die Verantwortung an solchen bedauerlichen Zwischenfällen die Boulevardmedien, die derartigen Unsinn über den Weltuntergang und Urknall in die Welt setzen, dass sich in nicht genauer informierten Kreisen (und das sind fast alle) Angst und Schrecken verbreiten können, ich habe ja weiter oben schon beschrieben, warum manche dieser Aussagen wirklich grundlagenlos und Unsinn sind! Da sieht man eigentlich wieder ganz gut, welche Verantwortung eigentlich die Massenmedien tragen.... sie aber oft nicht wahrnehmen, um einfach Auflage zu machen  LG Admin
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Spirit
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« Antworten #74 am: 11. September 2008, 10:15:07 » |
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Ja, Du hast recht - es sollte nicht "durch" sondern "wegen" heißen, dann passt es.
Die Pressemeldung erinnerte mich an die Massenpanik durch eine Radiosendung, in der 1938 von einem Angriff gesprochen wurde - es war ein simples Hörspiel von Orson Welles.
Liebe Grüße Spirit
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