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Autor Thema: Die Zukunft des Universums ?  (Gelesen 1991 mal)
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Gondwana
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« Antworten #30 am: 23. April 2007, 19:49:36 »

Hi Ad,

vielleicht ist die Zukunft des Universums, dass wir alle zu einem riesigen Plasmaball werden..... Huh? ... man hat naemlich eine riesige Plasmastruktur gefunden, die 600 Millionen Lichtjahre!! gross sein soll.


Ist das schlimm?? Ich habe keine Vorstellung davon, was das bedeutet (bedeuten wuerde). Im Wikipedia steht, dass sich 99 % der sichtbaren Materie des Universums im Plasma-Zustand befindet.



ahnungslose Gruesse,
Gondwana
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« Antworten #31 am: 23. April 2007, 21:50:26 »

Hallo Gondwana  Smiley

Hi Ad,

vielleicht ist die Zukunft des Universums, dass wir alle zu einem riesigen Plasmaball werden..... Huh? ... man hat naemlich eine riesige Plasmastruktur gefunden, die 600 Millionen Lichtjahre!! gross sein soll.


Ist das schlimm?? Ich habe keine Vorstellung davon, was das bedeutet (bedeuten wuerde). Im Wikipedia steht, dass sich 99 % der sichtbaren Materie des Universums im Plasma-Zustand befindet.



ahnungslose Gruesse,
Gondwana

Ja, ich wuerde sagen, es ist schlimm.

Mit den 99% ist die Materie in allen Sternen gemeint. Sterne bestehen aus Plasma, auch unsere Sonne. Plasma ist Gas, dass sehr stark erhitzt wird und ionisiert ist. Das passiert in Sternen durch die Kernfusion, die dort stattfindet und das Gas (hauptsaechl. Wasserstoff) so stark erhitzt, dass Plasma entsteht.

Wikipedia sagt zum Thema Plasma:
Dieser Zustand kann bei hohen Temperaturen (thermischer Zerfall) erreicht werden, aber zum Beispiel auch durch starke elektrische Felder (Blitz, Gasentladungslampe). Bei hohen Temperaturen (≈ 5000 K) zerfallen Gase nahezu komplett in ein Plasma, aber auch bei niederen Temperaturen kommen freie Elektronen und ionisierte Atome (auch in Festkoerpern oder Fluessigkeiten) nachweislich vor.

Aber eine Struktur mit der beschriebenen riesigen Ausdehnung ist schlichtweg ... mir fehlen die Worte... unbegreiflich.
 
Vielleicht hat der Troll recht, oder vielleicht sollten wir sogar hoffen, dass es Messfehler oder aehnliches sind  Roll Eyes

Liebe Gruesse

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Gondwana
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« Antworten #32 am: 23. April 2007, 22:08:59 »

OH!  Shocked

... wie weit ist denn der Coma-Galaxienhaufen entfernt? (und wieso eigentlich die Bezeichnung Coma??).
Und ist die Entfernung, falls diese Entdeckung richtig ist, ueberhaupt relevant?
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« Antworten #33 am: 23. April 2007, 22:17:12 »

OH!  Shocked

... wie weit ist denn der Coma-Galaxienhaufen entfernt? (und wieso eigentlich die Bezeichnung Coma??).
Und ist die Entfernung, falls diese Entdeckung richtig ist, ueberhaupt relevant?

Liebe Gondwana, erlaube mir mal wieder, Wikipedia zu bemuehen:

...Der Grossteil des Coma-Superhaufens besteht aus den zwei Galaxienhaufen Abell 1656 und Abell 1367 (nach dem Astronomen George Ogden Abell vom Mount Palomar und seinem Spezial-Katalog). Sie werden in der Astronomie aber meist als Coma- bzw. Leo-Galaxienhaufen bezeichnet und stehen etwa 310 und 290 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Die beiden "Cluster" (engl.) von Coma und Leo sind durch eine "Bruecke" von Galaxien miteinander verbunden, und moeglicherweise auch in unsere Richtung....

Also ungefaehr 300 Millionen Lichtjahre. Dies entspricht etwa der Haelfte des Durchmessers der Plasmawolke.

Die Entfernung ist tatsaechlich nicht relevant (zumindest als Bedrohungspotenzial), denn alles was dort passiert, wuerde, selbst wenn es lichtschnell ist, erst in 300 Millionen Jahren bei uns Auswirkungen zeigen. Zeit genug, die eine oder andere Tasse Kaffee zu trinken.  Smiley

Mir gehts aber nicht um das Gefahrenpotenzial, sondern um die pure Groesse, die mich staunen laesst... Es gibt bei weitem nichts im Universum, was so gross ist.

Liebe Gruesse

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Gondwana
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« Antworten #34 am: 23. April 2007, 22:36:10 »

Also ungefaehr 300 Millionen Lichtjahre. Dies entspricht etwa der Haelfte des Durchmessers der Plasmawolke.


... bisher kenne ich nur den Galaxienhaufen Abell 400, in dem vor noch gar nicht so langer Zeit zwei riesige schwarze Loecher entdeckt worden sind, die umeinander kreisen. Das hat mir doch schon zu denken gegeben, weil die auch "nur" 325 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Ob die wohl da in der Naehe des Coma-Galaxienhaufens sind?


Zitat
Die Entfernung ist tatsaechlich nicht relevant (zumindest als Bedrohungspotenzial), denn alles was dort passiert, wuerde, selbst wenn es lichtschnell ist, erst in 300 Millionen Jahren bei uns Auswirkungen zeigen. Zeit genug, die eine oder andere Tasse Kaffee zu trinken.  Smiley


*ggg* - oder drei  Grin


lieben Gruss an Dich,
G.
« Letzte Änderung: 23. April 2007, 22:37:46 von Gondwana » Gespeichert

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« Antworten #35 am: 25. April 2007, 17:31:51 »

Hallo Spider,

duerfte ich dich um Quellen fragen fuer dein Posting?

Ich such beim Thema dunkel Energie / Materie schon laenger nach vernuenftigen Erklaerungen, bin aber eher nicht auf Profundes gestossen!

THX

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Hi Admin,

das habe ich aus einem Spectrum der Wissenschaft Heft, das ich momentan nicht finde  Roll Eyes
Ich suche und geb dir dann die genaue Referenz an, OK?

Lg CS
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« Antworten #36 am: 25. April 2007, 23:22:51 »

OK

Danke
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« Antworten #37 am: 26. April 2007, 10:21:40 »

Hi Admin

Habs endlich wieder gefunden, es ist das Aprilheft 2007!

LG CS
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« Antworten #38 am: 05. Mai 2007, 07:35:15 »

Hi Leute

wenn die Schwerkraft im Endeffekt die staerkste Kraft sein sollte (ich lass jetzt mal die ominoese dunkle Energie ausser acht), dann sieht das Ende des Universums folgendermassen aus:
Alle Sterne sind erloschen, die Planeten kuehlen aus, das ganze Weltall ist finster. Es gibt auch keine Menschen mehr nach dem Ausbrennen der Sonne.
Die meisten Massen sind von schwarzen Loechern verschlungen worden, die groessten von denen stehen im Zentrum der Galaxien.
Ganz am Ende gibts nur noch schwarze Loecher, die alles beherrschen (und keiner sieht sie, erstens weil sie unsichtbar sind und zweitens, weil keiner mehr da sein wird Smiley ).
Eigentlich eine deprimierende Vorstellung, oder?

LG Troll  Afro
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« Antworten #39 am: 07. Mai 2007, 22:02:49 »


Hey Troll :-)

... nein, so deprimierend finde ich das gar nicht. Wer weiss, vielleicht birgt ja gerade dieses Szenario den Keim fuer neues Leben ... oder koennte doch auch sein, dass es so war, bevor dieses Universum, so, wie es jetzt ist, entstanden ist. Ich denke, damit Leben existent sein, wahrgenommen werden kann, muss es den Gegenpol, die "andere Haelfte" ---> unsichtbare Massen/Energien/Raeume/Zeiten? ebenso geben.


Alles nur halb so wild




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« Antworten #40 am: 07. Mai 2007, 22:28:17 »

Hallo Gondwana  Smiley

ja ja, die Hoffnung stirbt am Schluss  Wink

Du magst Recht haben, vielleicht steht am Ende ein riesiges schwarzes Loch, dass durch Vereinigung aller schwarzen Loecher und sonstigen erloschenen Materie entstanden ist.
Und dieses dann durch eine quasi Umkehrung zu einem Urknall wird, aus dem ein neues Universum wird.

Es gibt ja auch die Theorie der Wurmloecher (anderswo hier schon mal erwaehnt), die als Gegenstueck zu schwarzen Loechern existieren koennten, und aus denen staendig Materie rausstroemt. Unter Umstaenden halt schlagartig und punktfoermig = Big Bang

LG Troll  Afro
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« Antworten #41 am: 07. Mai 2007, 22:36:53 »

Du magst Recht haben, vielleicht steht am Ende ein riesiges schwarzes Loch, dass durch Vereinigung aller schwarzen Loecher und sonstigen erloschenen Materie entstanden ist.
Und dieses dann durch eine quasi Umkehrung zu einem Urknall wird, aus dem ein neues Universum wird.

Es gibt ja auch die Theorie der Wurmloecher (anderswo hier schon mal erwaehnt), die als Gegenstueck zu schwarzen Loechern existieren koennten, und aus denen staendig Materie rausstroemt. Unter Umstaenden halt schlagartig und punktfoermig = Big Bang


Egal, wie es dann passiert, ... vielleicht passiert es gerade so, wie wir es denken  ;-)

Ich rufe alle Konstruktivisten ............................. .......................  Grin
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« Antworten #42 am: 08. Mai 2007, 13:12:06 »

Ihr duerft bei euren Ideen aber die dunkle Energie und Materie nicht ausser acht lassen. Die wird naemlich, so wies aussieht mal die Oberhand ueber das gesamte Universum kriegen.
Und dann gibts vielleicht doch keine schwarzen Loecher und sonstige fade Dinge, in die alles reinfaellt und nix mehr rauskommt.  Smiley

LG CS
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« Antworten #43 am: 13. Mai 2007, 17:42:20 »

Ich denke sogar, es ist auch moeglich, dass dunkle Energie und dunkle Materie zwei Seiten ein und derselben Muenze sind.
Nur wir haben noch keinen Ansatz, es zu verstehen.

Irgendwer, ich glaube Troll, hat die Moeglichkeit aufgeworfen, die Vakuumenergie koennte des Raetsels Loesung sein. Muss man sich mal ueberdenken.
Diese Vakuumphaenomene sind ja auch dafuer verantwortlich, dass sich schwarze Loecher aufloesen (nach Stephen Hawking).
Das Problem hier ist, dass nicht mal die Vakuumenergie genau erforscht ist, und die Groesse der Energie wird voellig unterschiedlich angenommen bzw. berechnet.

Siehe hier: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/149447.html

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« Antworten #44 am: 15. Mai 2007, 15:05:26 »

Vielleicht ist ja sogar der Begriff "Zukunft" und "Vergangenheit" nur ein dem biologischen Leben entsprechendes Gedankengut, als Leitlinie oder Definition fuer Entstehung und Verfall, ist aber fuer das Universum als ganzes gar nicht relevant!

Materie und Energie sind ja equivalent, wie wir seit Einstein wissen. Fuer den alles bildenden Grundstoff (Energie/Materie) ist Zeit doch vollkommen egal!
Zeit ist vielleicht ein nebenbei enstehendes Phaenomen, dass nur von Wesen mit Ablaufdatum wahrgenommen werden kann?! Und wir versuchen kramphaft, damit was anzufangen, sehen aber nicht ueber den Tellerrand unserer biologischen (ablaufbehafteten) Existenz hinaus...  Roll Eyes

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