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Autor Thema: Definition des (eures) Gluecks  (Gelesen 1778 mal)
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Spirit
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« Antworten #30 am: 04. Februar 2008, 09:23:25 »


Ich habe gehört, dass auch andere Eltern sich wieder vermehrt dem Einkauf widmen.  Sollte dieses Phänomen also normal sein, machen mich Gedanken an meine Zukunft sehr betroffen  Weinen   

Ja, mir geht es ähnlich. Bei meinen Eltern ist es allerdings nicht der Versandhaushandel, sondern Teleshopping.... Roll Eyes
Eigentlich "sollte" man ja im Alter irgendwie leichter glücklich sein, so war meine romantische Vorstellung halt immer. Natur, Wanderungen, Genießen... die Realität schaut wahrscheinlich auch anders aus.... peace

Liebe Grüße
Spirit
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« Antworten #31 am: 04. Februar 2008, 09:27:25 »


Wenn ich  in der Küche stehe

und ein leckeres Essen koche
mir dabei vorstelle dass meine Leute sich darüber freuen

mein Sohn dann zur Tür reinschaut und sagt
Mama dass duftet ja Köstlich
Oder mein Mann  mit einem mhhh wie gut dass hier riecht  was gibt’s denn feines? zur Tür reinkommt


Ooooch, Du hast Männer um Dich...die sind alle immer so charmant.... Blinzeln

Bei mir ist es ein überwiegender Weiberhaushalt - da gibts nur pikierte Sätze wie: "Mama, Du weisst doch gaaanz genau....dass ich DAS nicht esse....!"

(Und bei jeder Tochter ist "DAS" natürlich verschieden und nicht nur das, es wechselt auch wöchentlich grmpf).

Aber es stimmt, es gibt ganz, ganz wenige Speisen, die ALLE gerne essen. Da ist eitel Wonne und fröhliche Stimmung bei Tisch. *genieß*

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Eidechse
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« Antworten #32 am: 04. Februar 2008, 09:29:17 »

zu den Eltern

ist bei uns ähnlich

das mit dem Bestellen beobachte ich seit einiger Zeit bei meiner Mutter
 und was sie alles gebrauchen kann
natürlich alles sehr nützlich  Wink

ich gaube auch dass sie nachholt was früher einfach nicht ging
jetzt wo der Vater etwas besser verdient und sie alleine sind  geht dass ja auch

der Vater würde lieber dass Geld für schlechte Zeiten aufbewahren

ich kann sie beide verstehen



Eidechse









 



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« Antworten #33 am: 04. Februar 2008, 09:34:46 »

Zitat
(Und bei jeder Tochter ist "DAS" natürlich verschieden und nicht nur das, es wechselt auch wöchentlich ).

oje
dass stell ich mir furchtbar vor

Zitat
Aber es stimmt, es gibt ganz, ganz wenige Speisen, die ALLE gerne essen. Da ist eitel Wonne und fröhliche Stimmung bei Tisch. *genieß*

bei uns ist dass umgekehrt
es gibt kaum was was nicht alle Essen
da hab ich ja wirklich Glück


Zitat
Ooooch, Du hast Männer um Dich...die sind alle immer so charmant....



 yeah1

 und wenn es was gutes zu Essen gibt ganz besonders






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Yda
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« Antworten #34 am: 04. Februar 2008, 09:44:44 »

Kaufverhalten unserer Eltern...
Bei meinen ist das ganz unterschiedlich. Meine Mutter bestellt Bücher, mittlerweile auch für alle Enkel und Kinder gleich mit, OHNE zu wissen, was diese genau interessiert (!), aus einem Haushaltskatalog 1.000 wichtige kleine "Helfer", die dann doch irgendwo nur rumliegen und seltenst benutzt werden, Gartenzubehör (Saatgut), und sie macht ALLE greifbaren Preisrätsel mit, um sich dann soooo zu freuen, wenn sie wieder was gewinnt - und sei es noch so ein unnützes Plastikteil, wovon schon einige Ausführungen im Haushalt vorhanden sind... Naja, eine Donau-Schiffsreise war auch schon dabei. Sie hat da viel Glück in diesen Dingen.  doof

Meinem Vater ist das unheimlich. Er benötigt außer Lebensmitteln wirklich nichts mehr.

Also denke ich, ist meine genetisch bedingte Kaufumtriebigkeit im Alter wohl eher ausgewogen, da der väterliche Teil neutralisierend auf das Übermaß des mütterlichen einwirken könnte.  lach

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« Antworten #35 am: 04. Februar 2008, 09:51:07 »

Das Interessante daran ist, dass die Generation vorher (also meine Großmutter z.B.) extrem bescheiden wurde, je älter sie wurde. Der Garten, das Gemüsebeet, das war ihr Glück.

Von Reichtum und Firlefanz wollte sie immer weniger wissen.

Wie waren da Eure Großeltern?

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« Antworten #36 am: 04. Februar 2008, 09:58:22 »

Stimmt, liebe Spirit.
Oma Ida vom Lande meinte immer, was sie denn mit den neuen Tischdecken, Kissenbezügen, Bettwäsche, Unterwäsche... (was immer auch die lieben Schwiegertöchter mitbrachten...) sollte. Sie sei doch schon alt und bis sie sterbe, reichen die vorhandenen Sachen noch aus. Und sie würden dann doch alles nur als Erbe zurückbekommen.
Was dann auch so war.

Meine anderen Großeltern lebten in einer Großstadt und haben sich am Lebensende mit der Konsumgesellschaft so arrangiert, wie es meine Mutter heute tut.
Da wurde Bettwäsche erneuert. Da standen (zu) viele Kosmetikartikel im Bad. Ihre Einrichtung wurde insgesamt modernisiert und sah nicht soooo uralt aus, wie bei meinen Großeltern auf dem Lande, die eben außer ihrem Lebensmittellädchen nichts erreichen konnten, um Konsum zu frönen.

Die Sozialisation spielt hier sicher eine große Rolle im Verhalten der Menschen.

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« Antworten #37 am: 04. Februar 2008, 09:59:44 »

Meine Oma ist so wie ich; wenn sie irgendwelchen Schnickschnack geschenkt bekommt, wird sie schon fast sauer und jedes Jahr vor ihrem Geburtstag kriegen alle Verwandten xmal zu hören, daß sie ihr bloß nix schenken sollen, - sie könne mit dem ganzen Kram nichts anfangen und hätte bereits alles. Das einzige, was sie sich immer wieder leistet und wo sie auch nicht dran vorbeigehen kann sind bunte Pullover und glitzernder Nagellack  cool1
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« Antworten #38 am: 04. Februar 2008, 10:01:10 »

Meine Oma ist so wie ich; wenn sie irgendwelchen Schnickschnack geschenkt bekommt, wird sie schon fast sauer und jedes Jahr vor ihrem Geburtstag kriegen alle Verwandten xmal zu hören, daß sie ihr bloß nix schenken sollen, - sie könne mit dem ganzen Kram nichts anfangen und hätte bereits alles. Das einzige, was sie sich immer wieder leistet und wo sie auch nicht dran vorbeigehen kann sind bunte Pullover und glitzernder Nagellack  cool1

 Lachen Ist das herrlich!!!  Lachen
Das hätte ich mir bei meinen BEIDEN Omas nie vorstellen können!!!

Wie alt ist deine Omi, wenn ich fragen darf?
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« Antworten #39 am: 04. Februar 2008, 10:05:46 »

Liebe Yda,

meine Oma wird im Juni 93 Jahre alt. Ich liebe sie über alles!

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« Antworten #40 am: 04. Februar 2008, 10:09:51 »

Guten Morgen Gondwana,

den Satz "Ihr braucht mir nichts schenken, ich hab doch alles" habe ich auch noch in guter Erinnerung von meiner (natürlich unserer) Oma Ida. Aber ich habe ihn inzwischen auch schon öfter benutzt. Da du dich nun geoutet hast, wage ich es auch:
 
a) gegenüber meinem Sohn, der sich dann freut, weil er nur ein Lehrlingsgehalt bezieht b) gegenüber meinem Mann, der sich dann freut, weil er auf diesem Gebiet sehr einfallslos ist und
c) gegenüber meiner Mutter, die sich dann ärgert, weil sie zwischen den Zeilen gelesen hat, dass ihre Geschenke oft nicht gut ankamen, besonders die nützlichen Dinge für den Haushalt.

Danke für die Offenheit!  sun1
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