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Autor Thema: Der Sinn des Lebens - ein unendliches Thema...  (Gelesen 2221 mal)
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Spirit
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« am: 22. April 2009, 08:44:27 »

Liebe Foris!

Ich hatte ja schon öfter vor, zu diesem Thema einen Thread zu eröffnen. Angeregt durch den Monolog heute vom Admin, würde ich das Thema gerne zur Diskussion stellen.

Im Monolog ging es um die Frage (zumindest meiner freien Interpretation nach), welchen Sinn es haben soll, geboren zu werden, sich zu vermehren (oder auch nicht), zu zweien oder alleine zu sein...wenn man *eigentlich* vom Leben durch Programme (Instinkte) zu diesen Handlungen hingeführt wird.

(@Admin: Ich hoffe, ich habe Deine Zeilen da richtig verstanden, wenn nicht, korrigiere mich bitte)

Wie seht Ihr das Thema?

Liebe Grüße
Spirit
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computerwink Ich bin nicht die Signatur - Ich putz hier nur muell
Motig
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« Antworten #1 am: 23. Mai 2009, 22:46:11 »

Auch wenn es etwas Älter ist der Thread will ich gern meine Meinung zu posten.

Im Biologischen Sinne vermehren wir uns, um unsere Gattung zu erhalten. Das ist der natürliche Instinkt und Überlebenswille. Aus Persönlicher Sicht aber kann jeder selbst entscheiden worin er einen Sinn im Leben sucht z.B. irgend eine Aufgabe für die er sich verschrieben hat, oder ein Ziel das er bis zum Lebensende erreichen möchte.

Das wäre meine Ansichten warum wir Existieren.
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Spirit
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« Antworten #2 am: 28. Mai 2009, 08:36:02 »

Lieber Motig!

Ich sehe das ähnlich - mit uns wird eine Art Idee geboren, die wir vertreten, jeder seine. Und diese möchten wir instinktiv umsetzen - dazu kommt der Vermehrungstrieb, der mit dieser Art von Materie hier gekoppelt ist. Beides steuert unsere Handlungen - so gesehen macht ALLES Sinn, was wir tun (oder nicht tun).

Liebe Grüße
Spirit
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computerwink Ich bin nicht die Signatur - Ich putz hier nur muell
Gi
Gast

« Antworten #3 am: 28. Mai 2009, 09:16:02 »

Durch Zufall bin ich hier gelandet und da ich gerade etwas Zeit hatte, meine Meinung dazu :

Wir sind doch eigentlich nichts anders als ein Tier auf zwei Beinen und mit einem größerem Gehirn, daß zwangsläufig mehr Daten verarbeiten kann als das von den Tieren. Uns ist nicht nur der Instinkt mitgegeben worden, der langsam aber sicher verloren geht, sondern noch eine andere Gabe : Das Denken. Und dieses Denken steht uns eigentlich im Wege, rein biologisch gesehen. Durch Denkvorgänge können wir Menschen viel Schönes schaffen, aber auch Chaos, Unglück, Kriege, Verwüstung, Mord u.s.w, die eigentlich nicht lebenserhalten sind. Bei Tieren sehen wir, daß sie töten müssen, um zu überleben. Aber nicht in der Lage sind, Bilder zu malen, Musik zu komponieren u.s.w.
Der Sinn unseres Lebens ist doch wohl nur, die Art zu erhalten und da das in der Natur sicher immer schwieriger wurde, hat sich nicht der Körper zu mehr Stärke entwickelt, sondern das Gehirn entwickelte sich. Natürlich nicht von heute auf morgen, es war ein langer Prozess.
Nun muß unser Gehirn immer etwas zu tun haben und uns kommen die ungewöhnlichsten Gedanken, die eigentlich nur elektrische, oder sind es elektronische Impulse sind.
Doch wodurch werden sie ausgelöst ? Das Wissen ist uns verborgen. Wohin führt uns unser Wissen ? In den Weltraum zu anderem Leben, zur Zerstörung allen Lebens ?
Oder bringt es uns wieder auf die Stufe der Tiere ? Kann es sein, daß der Mensch eine Fehlentwicklung ist, wie die Dinosaurier, die nur eine gewisse Zeit die Erde
bevölkerten ?
Vielleicht eine Zwischenlösung zu einer anderen Gattung ?

Liebe Grüße Gi

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Spirit
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« Antworten #4 am: 28. Mai 2009, 09:38:26 »

Liebe Gi!

Es freut mich, dass Du uns Deine Gedanken zu dem Thema mitteilst, die ich größtenteils auch so teilen kann. Ich sehe das ähnlich - bis auf einen Punkt: Ich denke zwar, dass wir in der Evolution NACH den Tieren entstanden sind, aber auch PARALLEL dazu eine Weiterentwicklung stattgefunden hat, bei allen Spezies, ob das nun Pflanzen, Tiere, Menschen sind.

Und ich bin mir nicht sicher, ob diese Spezies nicht genauso "hoch" entwickelt sind wie wir, nur eben so, wie wir es als Menschen nicht wahrnehmen können, weil uns wiederum die Sinne dafür fehlen.

Wenn ich im Garten sitze und die Bäume beobachte, denke ich mir oft, ob sie wohl musizieren? Gerade miteinader über das Leben philosophieren? In einer Kommunikationsform, die WIR nicht verstehen?

Vielleicht meditieren sie viel, lassen sich auf das Spiel des Windes und des Regens ein, lachen und weinen....ebenso sehe ich das bei Tieren. Wer weiß, ob mein Hund (der jeden Satz versteht, sogar reagiert, wenn wir über ihn reden, oder ein paar Zimmer weiter aufspringt und gelaufen kommt, wenn ich DENKE, er müsste jetzt Futter kriegen), nicht mit anderen Hunden telepathisch verbunden ist und gedankliche Kreationen und Felder erschafft für weitere Generationen?

Wir können immer nur "menschlich" denken - wenn WIR das können, nehme ich an, dass alle anderen Spezies ihnen entsprechend das auch können, möglicherweise mit derselben Reife wie wir.

Ist nun widerlegbar, mit jedem menschlichen Argument, ich weiß. Cheesy

Aber ich neige zur Esoterik, wie man sieht. Grin

Bei Pflanzen gabs wissenschaftliche Experimente, die belegen, dass sie kommunizieren und sogar Menschen erkennen, die ihnen schaden wollen. Wurde durch Ausschläge gemessen, sind hochinteressant, diese Studien.*grübel*

Liebe Grüße
Spirit
« Letzte Änderung: 28. Mai 2009, 09:39:45 von Spirit » Gespeichert

computerwink Ich bin nicht die Signatur - Ich putz hier nur muell
Gi
Gast

« Antworten #5 am: 28. Mai 2009, 11:34:38 »

Liebe Spirit,
da gebe ich Dir recht, vieles kann man beweisen durch Versuche und Messungen.Das ganze Leben ist einfach für uns nicht erfaßbar,
eben nur so weit, wie es unser Verstand erlaubt. Ist vielleicht auch ganz gut so, sonst würde der Mensch in viele Abläufe noch mehr
eingreifen, die schädlich für das Leben insgesamt sind.
Dies ist ein Thema was unerschöpflich ist und wir werden mit unseren begrenzten Möglichkeiten nicht die Schöpfung ergründen.

Gi
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