Liebe "Argumentler": 
Hier möchte ich ein paar Überlegungen bezüglich Typen der Argumentation anführen, die folgende Typisierung von "Argumentation" ist von W. Rehm, diese Klassifizierung ist für mich relativ gut nachvollziehbar:
Plausible Argumentationslinie:Wer plausibel argumentiert, vertraut auf die Kraft von Argumenten, die sich auf den "gesunden Menschenverstand", auf Meinungen der Mehrheit, auf Herkommen, Tradition und Gewohnheit stützen. Oft leuchtet diese Argumentation mit ihren Übertreibungen, Verallgemeinerungen und Pauschalurteilen vordergründig rasch ein. Dies führt dann leicht zur Verunsicherung des Gegenübers, der aber letztlich nicht überzeugt werden kann.
Moralisch Argumentationslinie:Wer moralisch argumentiert, beruft sich auf verbreitete Wertvorstellungen und Normen in der Gesellschaft. Ethisch vorbildlich und untadelig erscheinende Personen oder Persönlichkeiten werden aufgeführt, um die eigenen Ansichten zu legitimieren. Man appelliert damit beim Gegenüber an Gefühl und Anstand. So entsteht ein großer "moralischer" Druck auf den Gesprächspartner, seine Meinung zu wechseln.
Rationale Argumentationslinie:Wer rational argumentiert, baut zur Überzeugung auf nachprüfbare Tatsachen, auf die Überzeugungskraft von klaren Daten (Zahlenangaben, Statistiken, etc.). In Form einer logischen Gedankenführung werden Alternativen zur eigenen Meinung aufgezeigt, bewertet und ganz oder teilweise verworfen.
Rationale Argumentation spricht den Verstand an.
Taktische Argumentationslinie:Wer taktisch argumentiert, setzt auf die grundsätzliche Überlegenheit der eigenen Auffassungen. Dabei tut er so, als ob er Einwände gegen die eigene Meinung vorurteilslos beurteile und die eigene Meinung dabei "objektiv" betrachte. Tatsächliche Gegenargumente werden als nicht vergleichbare Sonderfälle abgetan.
Dadurch ergeben sich folgende Schlüsse und Implikationen:

LG Admin