...war einst der Ausspruch von Marie Antoinette, als man ihr sagte, dass die Bevölkerung unter Hunger leiden würde.
Dieser Ausspruch, der zeigte, wie wenig Ahnung Marie Antoinette vom Leben außerhalb "ihrer Kreise" hatte, hat sich nun beschämend wiederholt:
Fiona Swarovski, betuchte Gattin des ehemaligen Finanzministers Grasser, zeigte sich, auf die Teuerung in Österreich hin angesprochen, besonders einfallsreich:
"Wenn man Platz auf der Terrasse hat, soll man sein Gemüse, seinen Salat selbst anbauen".....
Quelle:
http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S32/object_id__114790/hxcms/index.htmlDankeschön, Fiona Swarovski, das hätten wir ohne Sie nicht gewusst.
Problem ist ja nur ein gaaaaanz kleines: Die wirklich Armen haben keine Terrasse.
Und vom Salat, der dann ja auch nur im Sommer gedeiht, kann man auch luxuriös leben, natürlich.

Diese Aussagen können nur von jemandem kommen, der noch nie um seine Existenz fürchten hat müssen. Und in unternehmerischen Dimensionen denken kann...
Zitat:
Von der heimischen Lage zeichnet die Gattin des ehemaligen "Mister Null-Defizit" ein äußerst düsteres Bild. "Was die Begründungen sind? Alles wird teuer: Die Arbeitsplätze sind teurer,... diese Billigstunden machen uns Konkurrenz", analysiert Frau Grasser. Marie Antoinette, die einst auf die Warnung "Das Volk kann sich kein Brot leisten!" geantwortet haben soll: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen!", hätte es nicht besser sagen können...
Und natürlich ist an der düsteren Lage der Arbeitnehmer schuld - denn "die Arbeitsplätze sind teurer"...Achja, das wirds sein....
Kopfschüttelnde Grüße
Spirit