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Autor Thema: Klischeewerbung verbieten ??  (Gelesen 300 mal)
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« am: 04. September 2008, 19:56:54 »

Wie denkt ihr darüber? Bringt das was?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,576106,00.html

Bei manchen Werbungen denk ich mir schon, dass sowas verboten sein sollte, aber das geht eher in Richtung der vielfach vorhandenen sexuell orientierten Werbung, in der die Frau als sexuelles Objekt verwendet wird um männliches Interesse zu erwecken... trieborientierte Werbung könnte man dazu sagen.

Aber Verbote aller Art erzeugen bei mir immer einen an eine Allergie erinnernden Abscheu ...  doof

LG Admin
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« Antworten #1 am: 05. September 2008, 09:15:32 »

Wie denkt ihr darüber? Bringt das was?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,576106,00.html

Bei manchen Werbungen denk ich mir schon, dass sowas verboten sein sollte, aber das geht eher in Richtung der vielfach vorhandenen sexuell orientierten Werbung, in der die Frau als sexuelles Objekt verwendet wird um männliches Interesse zu erwecken... trieborientierte Werbung könnte man dazu sagen.

Aber Verbote aller Art erzeugen bei mir immer einen an eine Allergie erinnernden Abscheu ...  doof

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Werbung jeder Art arbeitet mit Klischees, also müsste man jede Werbung verbieten  Roll Eyes
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« Antworten #2 am: 09. September 2008, 16:42:34 »

Na der Artikel meinte eher das geschlechtsspezifische Klischee, Weibchen am Herd oder Sexbiene als Blickfang zur Anhebung des Umsatzes.

Was auch wichtig wäre, Lügen aus der Werbung rauszuhalten. Ich hab hier in Österreich noch keinen entsprechenden Paragrafen gefunden aber in D gibts den offensichtlich:

http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/wettbewerbsrecht/irrefuehrendewerbung/ 

Die Frage ist: Wird hier auch geahndet? Und verurteilt?

OK war jetzt OT

LG Admin
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Yda
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« Antworten #3 am: 09. September 2008, 17:14:47 »

In D ist es so, dass in der Werbung nicht mehr gesagt wird, dass das Waschmittel B wesentlich besser sei als das Waschmittel A - also namentlich genannt.
Sie zeigen irgendwelche Verpackungen OHNE Namen und Herstellerangabe, somit müssen sie nicht lügen oder einander mies machen.

Ady, war das damit gemeint?

LG, Yda
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« Antworten #4 am: 10. September 2008, 08:04:42 »

Schönen guten Morgen!

Sexistische Werbungen rufen bei mir auch eine sicher nicht erwünschte Reaktion hervor.

In Österreich gibt es z.B. seit einigen Jahren eine meiner Meinung nach frauenverachtende Werbekampagne für die Marke Humanic. Ich finde, in dieser Werbung werden Frauen als käuflich und oberflächlich dargestellt - ich habe seitdem keine Schuhe mehr dieser Marke gekauft.

Und so gehts mir mit vielen Dingen. Wenn ich Werbung sehe, ist meine erste Assoziation: Das kann nur ein schlechtes Produkt sein, sonst müsste es nicht werben. Ein gutes Produkt verkauft sich sowieso.

Und - ich sehe nicht ein, warum ich mehr zahlen soll, weil dieses Produkt beworben wird. Diese Werbung finanziere ich mit dem Kauf mit.

Die Quelle z.B. - ich war früher ein relativ guter Kunde bei diesem Versandhaus. Dann wurde die Quelle verkauft und mit dem neuen Besitzer kam eine neue Werbestrategie. Sie war aggressiver in meinen Augen und ich fühlte mich regelrecht verpopscht. Da wurde ein Fahrrad angeboten um einen gewissen Preis, war sogar auf Plakaten bei Busstationen...

Und als ich anrief, um es zu bestellen, sagte man mir, ich könne mich nur dafür "anmelden", denn das sei ein Gewinnspiel, bei dem man das Fahrrad eben verbilligt (also zu dem groß angeschriebenen Preis auf den Plakaten, der Rest stand offensichtlich im Kleingedruckten) kaufen dürfe, wenn man der Gewinner ist. Sei NATÜRLICH unabhängig von einer Bestellung bzw. von der Höhe der Bestellung.... Roll Eyes

Das war das letzte Mal, dass ich bei Quelle angerufen hatte. Glauben die wirklich, dass ich blöde bin?
Einen Kunden verloren durch unseriöse Aktionen.

Und wenn ich mir überlege, wie volksverblödend Werbungen sind, wundert es mich wirklich, dass sie (offensichtlich) doch wirken. Werden die Menschen nicht auch aggressiv, wenn einem ein Werbespot einreden möchte, dass man dämlich ist? *kopfschüttel*

Da schalt ich die Kiste ein und ein dürres männliches Manderl, das im Hochsommer mit Rollkragenpullover herumrennt, erklärt mir als "mein Hausverstand" (Billa-Werbung), was ich einzukaufen hätte und was nicht. Werbe-Slogan: "Sagt ja schon der Hausverstand!"

Erstens ist MEIN Hausverstand weiblich und zweitens würde sie im Sommer weniger Gewand tragen, sagt ja schon MEIN Hausverstand. cool1

Billa-Werbungen lege ich deshalb schon auf die Seite, wenn sie kommen, sie werden unangesehen entsorgt. Frau hat es doch nicht nötig, sich von einem erforenem Dürrling einflüstern zu lassen, was sie tun müsste - DAS weiss frau normalerweise schon selbst.

Hier ein Beispiel für diejenigen, die diese Werbung nicht kennen (ich hoffe, das ist ein Beispiel, ich hab hier keinen Ton):

http://www.youtube.com/watch?v=l4t3A4Gc3Rk

DAS sind genau die Werbungen, die mich aus diesem Geschäft vertreiben. Und nun zurück zum Eingangsposting: DAS ist sexistisch, oder nicht?

LIebe Grüße
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« Letzte Änderung: 10. September 2008, 08:07:51 von Spirit » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 10. September 2008, 12:53:47 »

Hier was Interessantes zum Thema:

http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S15/object_id__113903/hxcms/index.html

Zitat:
Zitat
Reklame mit Bildern nackter oder leicht bekleideter Frauen (wie in diesem Fall Paris Hilton) macht Männer einer belgischen Studie zufolge blind für überhöhte Preise. Vor allem ausgesprochene Machos hätten hier einen wunden Punkt, berichtete der flämische Rundfunksender VRT am Dienstag unter Berufung auf eine Untersuchung der Universität Löwen. Das Ergebnis: je mehr Testosteron, desto weniger Preisbewusstsein bei sexuellem Reiz.

Liebe Grüße
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« Antworten #6 am: 10. September 2008, 15:08:19 »

Hier was Interessantes zum Thema:

http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S15/object_id__113903/hxcms/index.html

Zitat:
Zitat
Reklame mit Bildern nackter oder leicht bekleideter Frauen (wie in diesem Fall Paris Hilton) macht Männer einer belgischen Studie zufolge blind für überhöhte Preise. Vor allem ausgesprochene Machos hätten hier einen wunden Punkt, berichtete der flämische Rundfunksender VRT am Dienstag unter Berufung auf eine Untersuchung der Universität Löwen. Das Ergebnis: je mehr Testosteron, desto weniger Preisbewusstsein bei sexuellem Reiz.

Liebe Grüße
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Der Hormonstau lässt grüßen  Cheesy Ich frage mich aber, was das Revolverblatt denn unter "ausgesprochenen Machos" versteht?
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« Antworten #7 am: 10. September 2008, 21:59:17 »

Hm, das Revolverblatt schreibt nur über eine Studie und einen Rundfunksender, der das behauptet. Da müsste man nun recherchieren, was damit gemeint ist.

Aber ich stell mir unter einem "ausgesprochenen Macho" die aussterbende Rasse vor. Ätsch

Männer, die wenn unbeweibt, beim IQ-Test für die Betätigung des Staubsaugerschalters halt durchgefallen sind... Blinzeln

Ok, ok, ich bin schon ruhig *duckundrenn*

Lg
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« Antworten #8 am: 10. September 2008, 22:40:22 »

Diese sexistische Werbung missfällt mir auch sehr.
Müssen sich immer wieder Weibchen hochhackig und wenig bekleidet auf Kühlerhauben rumräkeln?

Aber mir missfällt auch andere Werbung, die beleidigend ausfällt.
Wo man sich auf Kosten Dritter belustigt, obwohl es demjenigen dabei vielleicht nicht gut geht.
Da ich nur noch sehr selten fern sehe, fällt mir grad kein Beispiel dafür ein.

Ganz besonders abstoßend fand ich die Werbung von Mediamarkt, die sagte: "Mediamarkt - ich bin doch nicht blöd"
oder auch diese dämlichen "Geiz-ist-geil"-Aktionen.

Ich erinnere mich noch verschwommen an meine Kindheit, als es auch zu DDR-Zeiten REKLAME gab (Ende der 60er). Ja, das hieß nicht Werbung, das war Reklame, meinte aber dasselbe.
Da wurden einfach nur neue Produkte vorgestellt, um zum Kauf anzuregen.
Zuweilen mit einem leichten Humor verpackt, aber NIE so billig, gehässig, menschenfeindlich oder aggressiv wie heute.
Das war einfach eine andere Welt.
So eine höfliche Welt war das.
Auch charmant könnte man das nennen, so in der Art, wie früher die Konferenciers - die sich heute Moderatoren nennen - ihr Publikum unterhalten hat.
Ja, ich glaube, der Unterschied war der, dass wir etwas angeboten bekamen, was wir vielleicht tatsächlich noch brauchen konnten an z.B. Haushaltsgeräten, die vorher NIE dagewesen waren. Also echte Hilfen.
Heute ist alles soweit vorhanden und darum geht es lediglich um den Absatz. Ich fühle mich von der Werbung bedrängt, kaufen zu müssen, da ich sonst "blöd" bin oder mir suggeriert wird, dass ich nicht gesund lebe, wenn ich dies oder das nicht zu mir nehme.

Mich beängstigt diese Entwicklung in der Weise, dass ich mir Gedanken mache, was aus unserer nachfolgenden Generation wird, die das konsumiert und so lebt.

Ob Verbote da etwas nützen, wage ich auch zu bezweifeln.
Verbotenes macht ja grade Spaß.

Geändert gehört z. B. auch der Umgangston in Schulen, dass ein gewisses, höheres Niveau, man könnte es auch Kultur nennen, wieder zum normalen Leben gehört. Dann würde der krasse Unterschied zur Freizeit am privaten TV-Fernsehsender deutlicher und vielleicht auch einigen bewusst.
Leider machen viele Dozenten die Sprachentwicklung aus der Werbung mit.
Als ich in der Umschulungsklasse vom Dozenten in Sozialrecht immer wieder den Ausdruck "Stadtschleicher" und "Straßenpenner" hörte, stieß mir das auch übel auf. Vielleicht bin ich da zu empfindlich, aber da ich selbst im Sozialamt Sachbearbeiterin war unter der Aufgabenstellung "Nichtsesshaftenbetreuung" waren mir diese Begriffe für mein Empfinden zu wertend und zu aggressiv. Das kann man im privaten Gespräch mal so raushauen, aber in einer öffentlichen Schule in der Erwachsenenbildung fand ich das einfach niveaulos. Der Dozent wollte leutselig rüberkommen, aber das passierte unbewusst. Ich hab mit ihm darüber gesprochen, und er war erstaunt. Kann aber auch sein, dass das vom ost-west-deutschen, aus noch immer bestehenden Unterschiedlichkeiten herrührt.
Teils mutet es mir an, wie Gossenjargong. Da hab ich was dagegen.

Mich beschäftigt seit längerem die Frage, ob so eine Bewusstseinsentwicklung nur über Leidensdruck in Gang kommt oder welche Faktoren überhaupt bestimmen, wann und ob jemand so einen Quantensprung in seiner Entwicklung macht...

Interessantes Thema, diese gesellschaftslichen Entwicklungen. Danke, Ady!

LG, Yda

« Letzte Änderung: 10. September 2008, 22:55:31 von Yda » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 11. September 2008, 07:46:23 »

LIebe Yda!

Ja, Du sprichst aus, was ich mir teilweise auch denke.

Ich empfinde viele Werbeeinschaltungen als Aggressivität, ich schalte meistens sofort die Kiste ab oder auch den Autoradio, wenn Werbung kommt, weil ich mich attackiert fühle.

Es sind nicht alle Werbungen so. Aber bei uns gibts z.B. eine total aggressive Werbelinie für ein Möbelhaus, das täglich etliche Male die Menschen bombardiert, mit dümmlichen, lauten Ohrwürmern, bekannten Liedermelodien, die im Text auf das Möbelhaus angepasst sind, und das laut und grell.

Ich hab schon ein paar mal gemeint, eigentlich müsste man dieses Möbelhaus auf Schmerzensgeld verklagen. Diese Werbung ist nicht unbedingt volksverblödend, sondern laut, schreiend und aufdringlich und tut weh.

Ja, was Du schreibst vom "Blödmann" - das lief ähnlich. Hatte allerdings bei mir den gegenteiligen Effekt. Ich hab sofort die Preise dieses Konzerns mit anderen verglichen und mir war klar, wer da der Blödmann sein könnte...

Die seltenen Male, wo ich mich wirklich vor die Kiste setze, werde ich nervös, wenn Werbung kommt. Es besteht in erster Linie aus Werbung für dieses Möbelhaus und Handytarifwerbungen. Und das wiederholt sich alle viertel Stunden....Und dafür müssen wir noch ORF-Gebühren bezahlen (und das nicht wenig), damit wir uns die Werbungen angucken müssen.

Wie die nächste Generation aussieht? Ich kann Dir nur sagen, wie meine Kinder reagieren: Genauso wie ich. Sie kaufen (fast) keine Produkte, wo Werbung dafür gemacht wird, weil sie nicht einsehen, warum sie für die Werbung bezahlen sollen.

Sie vergleichen im Kaufhaus die Preise und suchen sich das preiswerteste aus. Und wissen, dass die billigeren Produkte ganz unten liegen, wo keiner hinguckt.

Sie tragen keine Markenware, weil sie sagen, das sei Idiotensteuer. Sie wissen, dass Nike genauso in Bangladesh produzieren lässt wie Billigmarken, nur mehr Profit einstreift dabei.

Aaaber: Sie wurden schon gemobbt an einer Schule, weil sie keine Schuhe trugen, die ein Label oben hatten. Die zwei mit großem Selbstbewusstsein haben das locker weggesteckt, mit der Jüngsten gabs echte Probleme.

Weil sie von den Markenversorgten Kindern z.B. nicht beim Namen, sondern "Abschaum" genannt wurde....

Ich hab sie damals aus der Schule genommen, leider sehr spät - hat uns alle viele Nerven gekostet.

Aber diese Kinder dort waren das Produkt von Werbungen, von Volksverblödung, von Eltern, die unkritisch der Werbung tatsächlich Glauben schenken und das ihren Kindern weitergeben. Die Kinder können da am wenigsten dafür.

"Weil ich mein Kind liebe, bekommt es von mir täglich......(Produkt beliebig einsetzbar)" - DAS ist Werbung. Das impliziert nämlich, dass jede Mutter/jeder Vater, der seinem Kind das Produkt NICHT täglich gibt, sein Kind auch nicht liebt.

Ich habe auch nichts gegen Werbung, die z.B. einfach bekannt gibt, dass es dieses oder jenes Produkt jetzt gibt. Informativ, das wär was.

Und den potentiellen Kunden nicht als blöde Masse sieht, die möglichst so manipuliert werden soll (und wenn nötig mit Brachialgewalt), dass sie dieses Produkt gefälligst kauft. Ob nun mit nackter Haut oder dümmlichen Liedern, der Kunde MUSS zum Kaufen gebracht werden.

Und diesen Druck, diese Aggression, die da dahintersteht, die spürt man.

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« Antworten #10 am: 11. September 2008, 09:57:41 »

Meine Lieben!

Ich habe ja nun nicht gerade Soziologie, Psychologie oder Ähnliches studiert aber ich denke, dass moderne Werbung auf den Kenntnissen dieser Wissenschaften aufsetzt. Was macht Werbung denn wirksam?
Dass sie auffällt, dass sie im Gedächtnis bleibt. Auf die eine oder andere Art, und das ist bei den kritisierten Werbeeinschaltungen ganz besonders der Fall, wenn auch im negativen Bereich.

Muss Mensch dann seinen Bedarf an irgendwelchen Produkten decken, denkt er nicht mehr daran, in welchen Zusammenhang er davon weiß, er weiß einfach, ihm fällt dieses Produkt auf und verbindet es mit seiner Erinnerung, wenn er durch den Supermarkt geht und kauft das dann ein. OK Spirit, du merkst dir die blöden Spots besonders vor und errichtest dann eine interne Sperrliste, lobenswert, aber ich glaube, der Mainstream macht sich diese Mühe nicht und lässt sich hier für blöd verkaufen.

Also erreicht die Wirtschaft ihren Zweck, und es kommt gar nicht auf Niveau in der Werbung an, im Gegenteil.... sowas bleibt dann gar nicht hängen, das geht bei der heutigen Reizüberflutung verloren wie nix.
Ich habe jetzt meine eigenen Eindrücke mit dem Phänomen dargelegt, vielleicht ticken ja andere Hirne anders  Grin  Huh?

Wenns nach mir ginge, könnte auf Werbung im jetzigen Sinn gut und gern verzichtet werden, einfache Informationen mit Preisen und Kurzangaben zum Produkt würden mir vollkommen reichen. So wie die frühere "Reklame", die Yda anführte.
Denn mit der Qualität der Ware oder mit nützlichen Informationen darüber hat heutige Werbung nichts zu tun. Und die "Information", die vermittelt wird, ist zu einem sehr hohen Anteil unnötig und oft irreführend.
Die Kosten, die dem aus dem Werbeaufwand entstehen, könnten vom Produktpreis abgeschlagen werden, die Verbilligung bewegte sich dem Vernehmen nach schon im 2-stelligen Prozentbereich.

LG Admin


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