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Autor Thema: Sekte schließt 35 Menschen in Erdloch ein  (Gelesen 298 mal)
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Spirit
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« am: 27. März 2008, 08:20:42 »

In Russland hat sich eine Sekte in einem Erdloch eingeschlossen, um den Weltuntergang zu überleben. Das Tragisch dabei: Es sind Kinder dabei und die Sektenmitglieder weigern sich, da wieder rauszukommen und drohen mit Selbstverbrennung, sollte die Polizei eingreifen.

Die Höhle ist allerdings durch das Tauwetter einsturzgefährdet, nun versuchen Priester, die Leute zum Aufgeben zu überreden.

Quelle: http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S25/object_id__83775/hxcms/index.html

Zitat
Die Sektenmitglieder hatten gedroht, sich selbst zu verbrennen, sollte die Höhle gestürmt werden. In der vergangenen Woche feuerten sie Schüsse über eines der Lüftungsrohre ab, um die Polizei erneut zu warnen. Die Männer, Frauen und Kinder wollten ursprünglich - mit ausreichend Nahrung versorgt - von Anfang November bis Ende Mai in dem Erdloch ausharren, um dort "den Weltuntergang" zu überleben. Laut russischen Medienberichten ist die Höhle wegen Tauwetters einsturzgefährdet.


Ein Kommentar dazu gefiel mir ganz gut (meistens kann man die Meinungen dazu getrost vergessen, das meiste ist unterste Schublade...):

Zitat
Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer
Wahnvorstellung, dann nennt man es RELIGION.

Wie weit kann Religion gehen? Für eine Überzeugung zu leben, ist auch noch ok - aber was ist mit den Kindern?

Auf der anderen Seite: Christen lassen ihre Kinder auch taufen, ohne dass diese Kinder selbst entscheiden dürfen. Und sie werden in einem bestimmten Glauben erzogen.

Wo ist die Grenze? Ok, das mit dem Erdloch ist schon ein wenig überzogen, aber wo beginnt die Religion, "schädlich" oder gefährlich zu werden?

Beim Verbot, fremdes Blut zu empfangen wie bei den Zeugen Jehovas?

Was ist tolerierbar?

Liebe Grüße
Spirit
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Yda
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« Antworten #1 am: 01. April 2008, 17:59:39 »

Ich hau mich ab...
Das hat die liebe Spirit schon am 27. März gefunden...
Ich stieß da heute drauf und machte einen neuen thread auf.

Lieber Ady, kannst Du bitte meinen überflüssigen thread löschen?
( http://www.argumente.biz/forum/religionen-kirche-sekten/radikal-orthodoxe-glaubige-in-russland/ )
Danke,
Yda mit lieben Grüßen

Liebe Spirit,
wenn du meinen link liest, kannst du sehen, dass nun 14 Aussteiger aus der Höhle gekommen sind, darunter zwei Kinder.

Dieser Radikalismus, der Kinder mit einschließt, die das Ganze nicht überblicken und die abhängig von Eltern keine Wahl haben, macht das Ganze dramatisch.

Glaubensfanatiker erscheinen mir oft wie arme Seelen, die sich an einer einzigen Weltsicht festbeißen und dabei sogar mit dem Leben bezahlen wollen, an Stellen, wo es real nicht sein muss.
Aber es steht jedem frei, seinen Tod zu wählen. Das hab ich jedenfalls hier im Forum an anderer Stelle schon grade gesagt.

LG, Yda
« Letzte Änderung: 01. April 2008, 18:04:21 von Yda » Gespeichert

Wortkombinationen, FP:
Forumsprobleme hab ick keene. Frappant, oder? (ok, der letzte war jetzt gemogelt.) whistle
Spirit
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« Antworten #2 am: 02. April 2008, 08:00:42 »

Liebe Yda!

14 Menschen sind schon mal ein Anfang...schrecklich die Geschichte. Das erinnert mich an den Massenselbstmord einer Sekte in der Schweiz (?) vor einigen Jahren, sie glaubten, wenn der Komet XY in der Nähe der Erde ist, können sie "rüber" in ihr Mutterschiff...nur müssten sie halt ihren Körper dalassen... Rotwerden

Waren damals auch Kinder dabei, es ist schlimm. Im Namen von "Religionen" sind schon so viele Menschen gestorben, nicht nur in Sekten, ich denke auch an Radikalinskis bei allen Glaubensrichtungen und machtgeile Oberhäupter oder Religion als Machtinstrument.

Aber das ist das Problem beim MenschSein an sich: Er wird immer nach Möglichkeiten suchen, zu Macht zu kommen. Und wenns mit Hilfe einer Religion geht, dann wird das auch ausgenutzt.

Liebe Grüße
Spirit
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