In Russland hat sich eine Sekte in einem Erdloch eingeschlossen, um den Weltuntergang zu überleben. Das Tragisch dabei: Es sind Kinder dabei und die Sektenmitglieder weigern sich, da wieder rauszukommen und drohen mit Selbstverbrennung, sollte die Polizei eingreifen.
Die Höhle ist allerdings durch das Tauwetter einsturzgefährdet, nun versuchen Priester, die Leute zum Aufgeben zu überreden.
Quelle:
http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S25/object_id__83775/hxcms/index.htmlDie Sektenmitglieder hatten gedroht, sich selbst zu verbrennen, sollte die Höhle gestürmt werden. In der vergangenen Woche feuerten sie Schüsse über eines der Lüftungsrohre ab, um die Polizei erneut zu warnen. Die Männer, Frauen und Kinder wollten ursprünglich - mit ausreichend Nahrung versorgt - von Anfang November bis Ende Mai in dem Erdloch ausharren, um dort "den Weltuntergang" zu überleben. Laut russischen Medienberichten ist die Höhle wegen Tauwetters einsturzgefährdet.
Ein Kommentar dazu gefiel mir ganz gut (meistens kann man die Meinungen dazu getrost vergessen, das meiste ist unterste Schublade...):
Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer
Wahnvorstellung, dann nennt man es RELIGION.
Wie weit kann Religion gehen? Für eine Überzeugung zu leben, ist auch noch ok - aber was ist mit den Kindern?
Auf der anderen Seite: Christen lassen ihre Kinder auch taufen, ohne dass diese Kinder selbst entscheiden dürfen. Und sie werden in einem bestimmten Glauben erzogen.
Wo ist die Grenze? Ok, das mit dem Erdloch ist schon ein wenig überzogen, aber wo beginnt die Religion, "schädlich" oder gefährlich zu werden?
Beim Verbot, fremdes Blut zu empfangen wie bei den Zeugen Jehovas?
Was ist tolerierbar?
Liebe Grüße
Spirit