Heute bin ich zufällig (durch den Nekrolog hier

) auf den Begriff Unitarier gestossen und hab mich mal ein wenig schlau gemacht:
Ein Auszug: (von hier-
http://www.unitarier.de/Artikel-t2-p4.html)
---Zu den Grundsätzen unitarischer Religion gehört die Überzeugung, dass jedes Lebewesen, so auch der Mensch, Teil eines all-umfassenden Zusammenhangs ist. So tragen wir für die Mitwelt ebenso Verantwortung wie für die Mitmenschen.
In uns und um uns erfahren wir die gleichen schöpferischen Kräfte, die wir „göttlich“ nennen, ohne damit einen Gott zu meinen.
Wir glauben, dass alles, was ist, eine Ganzheit bildet. Ihre vielfältigen Erscheinungsformen sind eingebunden in einen allumfassenden Zusammenhang. Wir erleben uns als Teil dieses Zusammenhangs, der uns trägt und auf den wir Einfluss nehmen.
In uns und um uns erfahren wir die gleichen schöpferischen Kräfte, die viele als göttlich erleben. Sie wirken im Großen wie im Kleinen und sind immer gegenwärtig, auch wenn wir sie nicht jederzeit wahrnehmen.
Unitarische Religion ist offen für neue Erkenntnisse und Erfahrungen.
Über den Menschen
Der Mensch ist eine unter zahllosen Erscheinungsformen der Natur, eingebunden in die Evolution des Lebens. Er ist ein unteilbares Ganzes. Körperlich, seelisch und geistig entwickelt er sich im Wechselspiel mit seiner Umgebung. Alle Menschen mit ihren individuellen Unterschieden sind gleichberechtigt.
Aufgrund seiner Fähigkeit, vielfältige Zusammenhänge zu erkennen und zu bewerten, trägt jeder Mensch für sein Tun und Lassen Verantwortung gegenüber der Mitwelt und sich selbst. In allem, was er entscheidet und was ihm geschieht, liegen Chancen zur Entfaltung, aber auch Möglichkeiten der Gefährdung. Stärken und Schwächen, Schicksalsschläge und schuldhafte Verstrickungen erfordern Auseinandersetzung und Bewältigung.
Der Tod beendet das Leben des Menschen. Darüber hinaus gibt es keine Gewissheit. Dieses Wissen verstärkt unser Bestreben, bewusst und Sinn erfüllt zu leben. Jeder Mensch hinterlässt Spuren, die seinen Tod überdauern
Ob es Existenzformen vor der Geburt und nach dem Tode gibt, entzieht sich jeder Beweisführung und damit jeder Möglichkeit sicheren Wissens. Die Deutschen Unitarier lehnen gemeinschaftsverbindliche Aussagen darüber ab.
Viele von ihnen sind davon überzeugt, dass das menschliche Ich mit seiner Gestalt und seinem Bewusstsein im Tod vergeht, nicht aber sein Wirken. Sie sehen das unausweichliche Ende des persönlichen Daseins als Gegebenheit des Lebens an und bemühen sich, es mit Gelassenheit zu tragen. Nach ihrer Überzeugung ist alles Leben im Kreislauf von Werden und Vergehen aufgehoben, daher begegnen sie dem Erlöschen des individuellen Lebens mit der gleichen Ehrfurcht wie seinem Entstehen.
Gerade das Bewusstsein der eigenen zeitlichen Begrenzung gibt dem Leben und der Mitverantwortung des Einzelnen besondere Bedeutung.----
Das Ganze klingt für mich recht interessant. Weiß jemand Näheres über diese Gemeinschaft`??
Kelte