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Autor Thema: Was denkt ihr ueber den Kreationismus?  (Gelesen 2733 mal)
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Inti
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« Antworten #15 am: 07. April 2007, 15:08:36 »

Liebe Spirit
Zitat
Ich denke die Schoepfungsmythen sind alle ein Versuch, den Ursprung zu erklaeren. Es gibt ja viele Parallelen in den verschiedenen Religionen, was den Ursprung betrifft. Methaphorisch gesehen beschreibt ja auch die Bibel in der Schoepfungsgeschichte den Urknall.
ganz genau das seh ich auch so - nur wesentlich umfassender und mit schoeneren Bildern - die Frage fuer mich ist: gibt es auch im seelischen und geistigen Bereich eine "Entwicklung" oder auch "Evolution" irgendwelcher Art oder ist die Veraenderung auf diesen Ebenen nur eine immer besser gelingende Durchdringung der Physis mit dem viel umfassenderen geistig-seelischen?

LGInti
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« Antworten #16 am: 07. April 2007, 17:42:03 »

Lieber Inti!

Ich hab ein Bild im Kopf. Vom Mandelbrotbaum. So aehnlich stelle ich mir die Entwicklung, die Evolution der Seele bzw. des Bewusstseins vor. Und das laeuft synchron mit der Evolution hier auf materieller Ebene, weil mit jeder koerperlichen Entwicklung auch ungleich mehr Chancen seelischer Entwicklung gegeben sein muessen.

Mir ist dieses Bild sympathisch - ob es stimmt, weiss ich leider nicht  Huh?

Liebe Gruesse
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Inti
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« Antworten #17 am: 08. April 2007, 08:54:33 »

Frohe Ostern liebe Spirit - ich weiss nicht, ob ich einen Mandelbrotbaum kenne - auf jeden Fall sagt mir der Vergleich nix

Zitat
Und das laeuft synchron mit der Evolution hier auf materieller Ebene, weil mit jeder koerperlichen Entwicklung auch ungleich mehr Chancen seelischer Entwicklung gegeben sein muessen.
die Frage fuer mich ist halt wird da etwas NEUES geschaffen oder erschaffen?  Ich koennte mir auch vorstellen, dass durch die Entwicklung der Physis diese immer besser in die Lage gesetzt wird geistiges, aus einem geistigen Bereich heraus IN der Physis auszudruecken. D.H. dieses Geistige ist schon vorhanden, bekommt aber durch den Ausdruck im Physischen einen ganz anderen neuen "Mantel"??

LGInti
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« Antworten #18 am: 08. April 2007, 19:38:16 »

Lieber Inti!

Der Begriff Mandelbrotbaum kommt vom Mathematiker Benoit Mandelbrot, das ist ein mathematisch errechnetes Gebilde, in dem ein Ergebnis immer wieder in die Formel eingesetzt wird, das ergibt dann eine Struktur, die biologischen Leben aehnlich ist. Durch diese Aktion "verwaechst" das Gebilde immer mehr - ein gutes Beispiel in der Natur ist eine Farnpflanze.

Mir wurde das einmal sehr anschaulich erklaert mit einem Dreieck, auf dessen Schenkel wiederum ein Dreieck aufgesetzt wird, auf dieses Dreieck wieder Dreiecke und so weiter und dadurch ein sich immer mehr verzweigendes Kunstwerk "erwaechst".

Hier z.B. ein Link, wie so etwas aussehen kann:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b5/Mandel_zoom_04_seehorse_tail.jpg

Quelle: Wikipedia

Und ich stelle mir das Wachstum des Bewusstseins so aehnlich vor: Immer feiner, immer differenzierter, aber in sich verwachsend....

Liebe Gruesse
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« Antworten #19 am: 12. April 2007, 14:23:32 »

Lieber Inti!

Ich habe heute in einem anderem Zusammenhang eine Frage von Dir gesehen, die mir klar gemacht hat, dass ich Dich in diesem Thread hier nicht richtig verstanden habe.

Unter Entwicklung der Seele meinst Du die Veraenderung der Gefuehle?

Eine Evolution der Gefuehle parallel zur Materie?

Liebe Gruesse
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« Antworten #20 am: 12. April 2007, 21:45:05 »

hi Spirit - Aha das war also ein mathematiker nun - das ist nicht gerade mein Fachgebiet Smiley - Bei dem Link den du da angegeben hast tut sich nicht viel, da kommt immer wieder das gleiche bild - ist das nicht auch ein fraktal-bild? Naja und den Geist kann ich mir eigentlich nicht richtig vorstellen, es sind nur Ansaetze von verschachtelten und verdrehten Gitterstrukturen, die sich veraendern je nach Betrachter - nix festes, eher wie Gedanken und Gedanken sind ja schon mehr wie ein Hauch, wie Wolken loesen sich auf - bilden sich neu. Hast du mal deine Gedanken beobachtet? Wie sie entstehen, was sie im gepaeck haben, was fuer haken sie schlagen etc.Smiley

Zitat
Unter Entwicklung der Seele meinst Du die Veraenderung der Gefuehle?
Ja das ist der immerwaehrende Unterschied zu vielen, fuer die die Seele das innerste ist - fuer mich ist der Geist das innerste - Weltengeist - Meschengeist - - Seele ist fuer mich das Gefaess fuer alle Gefuehle und ich spuere bei mir einen Seelenkoerper, der die physischen Ausmasse uebertrifft und je nach dem wie ich drauf bin schrumpft er oder er schwingt oder pulsiert etc.

und da frage ich mich ob diese Gefuehle schon immer so waren wie sie heute auftreten . ich koennte mir vorstellen, dass die Hoehlenmenschen auch schon das Gefuehl "Geborgenheit" kannten - oder Hingabe oder Wut oder Trauer - das heisst das waer dann nix neues - lediglich kulturelle Bedeutungen von Gefuehlen haetten sich dann geaendert - aber z.B. was Jesus mit dem Spruch "liebe deinen Naechsten wie dich selbst" in die Welt brachte war doch aber was neues oder?

LGInti
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« Antworten #21 am: 12. April 2007, 22:03:45 »

hi Spirit - Aha das war also ein mathematiker nun - das ist nicht gerade mein Fachgebiet Smiley - Bei dem Link den du da angegeben hast tut sich nicht viel, da kommt immer wieder das gleiche bild - ist das nicht auch ein fraktal-bild?
Ja, das gehoert zu den Fraktalbildern.

Zitat
Naja und den Geist kann ich mir eigentlich nicht richtig vorstellen, es sind nur Ansaetze von verschachtelten und verdrehten Gitterstrukturen, die sich veraendern je nach Betrachter - nix festes, eher wie Gedanken und Gedanken sind ja schon mehr wie ein Hauch, wie Wolken loesen sich auf - bilden sich neu. Hast du mal deine Gedanken beobachtet? Wie sie entstehen, was sie im gepaeck haben, was fuer haken sie schlagen etc.Smiley

Ja, meine Gedanken habe ich oft beobachtet, sie entstehen immer von links, ich habe auch immer eine Laufschrift innerlich mitlaufen, das heisst, ich lese gleichzeitig meine Gedanken. Vielleicht kommen sie deshalb von links? Wenn sie "Gepaeck" haben, dann sind das Strukturen, die dahinter liegen, Erinnerungen, die emotionell mit den "sichtbaren" Gedanken zu tun haben.

Zitat
und da frage ich mich ob diese Gefuehle schon immer so waren wie sie heute auftreten . ich koennte mir vorstellen, dass die Hoehlenmenschen auch schon das Gefuehl "Geborgenheit" kannten - oder Hingabe oder Wut oder Trauer - das heisst das waer dann nix neues - lediglich kulturelle Bedeutungen von Gefuehlen haetten sich dann geaendert - aber z.B. was Jesus mit dem Spruch "liebe deinen Naechsten wie dich selbst" in die Welt brachte war doch aber was neues oder?

Ich denke (und da sind wir wieder beim Mandelbrotbaum mit seinen immer kleiner und differenzierter werdenden Verzweigungen) schon, dass Gefuehle sich aendern.

Nehmen wir als Beispiel die Nikotinsucht. Genau dieses Gefuehl kannten unsere Vor-, Vorfahren noch nicht. Ergo muss in der Gefuehlswelt auch eine Art Evolution stattfinden. Nur glaube ich, dass auch hier nichts "Neues" dazukommt, sondern die vorhandenen Gefuehle neu kombiniert oder verfeinert werden, die Evolution liegt hier auch in der Differenzierung.

Wie siehst Du das?

Liebe Gruesse
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« Antworten #22 am: 13. April 2007, 08:07:36 »

moin Spirit
Zitat
Nehmen wir als Beispiel die Nikotinsucht. Genau dieses Gefuehl kannten unsere Vor-, Vorfahren noch nicht. Ergo muss in der Gefuehlswelt auch eine Art Evolution stattfinden. Nur glaube ich, dass auch hier nichts "Neues" dazukommt, sondern die vorhandenen Gefuehle neu kombiniert oder verfeinert werden, die Evolution liegt hier auch in der Differenzierung.
beim Nikotin koennen wir das was da passiert doch reduzieren auf: "da ist ein Stoff, der mir Zustaende beschert, die ich mag und immer wieder erleben moechte" also Anhaftung und Sucht - ich bin sicher auch die Hoehlenmenschen kannten das - ich glaube lediglich, dass es diesen Menschen nicht so bewusst war, was da in ihnen passiert, sie machten es einfach. Also waere die Evolution "die Bewusstwerdung"?

LGInti
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« Antworten #23 am: 13. April 2007, 08:26:03 »

Lieber Inti!

Ich denke, wir sollten die Hoehlenmenschen nicht unterschaetzen. Moeglicherweise waren sie "weiser" und bewusster als wir.

Es gibt ja auch Theorien, nach denen sich die Bewusstseinsspirale nach unten bewegt.  Undecided

Ich habe mal in einem Heft die Theorie gelesen (es war ein P.M., also nichts hochwissenschaftliches), dass Odysseus ein Mensch der neuen Generation war, vorher konnten die Menschen ihre innere Stimme noch wahrnehmen.

Das hatte den Vorteil, dass er freier entscheiden konnte, aber auch mehr Fehler machen konnte.

Wenn wir davon ausgehen, dass frueher die Hoehlenmenschen vielleicht einen wesentlich besseren Zugang zu ihrer Inneren Stimme gehabt haben, geht es uns dann so aehnlich wie Odysseus.  Roll Eyes

Ich denke, dass an dieser Metapher was dran sein koennte. Ich habe einmal ein sehr interessantes Buch gelesen, das die Reinkarnationstheorie vertrat und Berichte auflistete von Rueckfuehrungen. Allerdings keine ueblichen Rueckfuehrungen, sondern Erinnerungen der Menschen an ihre ersten Inkarnationsformen.

Es war interessant, denn es wurde beschrieben, dass die Lebewesen (wahrscheinlich hier auf der Erde, es war auch nicht klar, ob es Amphibien oder andere waren), anfangs "in Betrieb" genommen werden konnten wie ein Auto. Die Neugierde, wie es denn in der Materie so sein koennte, veranlasste uns zu diesen Versuchen.

Man konnte jederzeit wieder raus. Im Laufe der Generationen ging man immer mehr ins "Fleisch", immer tiefer in die Materie, war immer mehr an die Materie gebunden, um immer besser "erleben" zu koennen. Nur im Schlaf koennen wir wieder "hinaus", den brauchen wir, um quasi unsere Batterien wieder aufzutanken.

Das hiesse allerdings, dass wir uns immer mehr in die Materie und immer weiter weg von der Verbindung bewegen. Unsere innere Stimme wuerde nicht staerker, sondern schwaecher werden, um immer materieller werdende Lebewesen sich entwickeln zu lassen.

So wie bei Odysseus- ein Fortschritt, der notwendig ist, um noch mehr Moeglichkeiten zu bekommen, etwas zu erleben im Spannungsfeld zwischen Gut und Boese.

Darum denke ich, dass Hoehlenmenschen vielleicht sogar einen besseren Zugang zu den Dingen gehabt haben koennten.

Die Nikotinsucht laesst sich natuerlich auf ihre Essenz reduzieren, genauso wie jedes differenzierte Gefuehl. Aber der Teufel liegt, glaube ich, im Detail. Nikotinsucht ist etwas spezifisches, ein wenig anders als vielleicht Rauschgiftsucht, wiederum ein wenig anders die Alkoholsucht etc. Allen diesen Suechten liegt ein Basisgefuehl zugrunde - nur gibt es eben feine Unterschiede.

Weiss nicht, ob ich damit richtig liege, aber es waere glaube ich ueberlegenswert...

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« Antworten #24 am: 13. April 2007, 12:37:04 »

Ja, meine Gedanken habe ich oft beobachtet, sie entstehen immer von links, ich habe auch immer eine Laufschrift innerlich mitlaufen, das heisst, ich lese gleichzeitig meine Gedanken. Vielleicht kommen sie deshalb von links?


Das ist ja interessant! Meingott, da bist Du aber sehr sehr beschaeftigt beim denken *ggg*
Ich hoere mich immer zusaetzlich sprechen beim denken. Also - ich erzaehle mir meine Gedanken ...  Grin
Und dachte immer, das ist bei allen Menschen so.
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« Antworten #25 am: 13. April 2007, 12:54:01 »

Darum denke ich, dass Hoehlenmenschen vielleicht sogar einen besseren Zugang zu den Dingen gehabt haben koennten.


... vielleicht hatten sie einfach eine bessere Connection zu ihrem Unterbewusstsein? Von dem wir uns ja irgendwie entfernt haben ...?

Ich glaube, das Ich-oder Selbstbewusstsein konnte nur anhand eines Bewusstseins-Urgrundes (Basis) entstehen und das koennte doch das sog. Unterbewusstsein gewesen sein.

Das Unterbewusstsein als Vermittler zwischen unbewusst und bewusst. Als erste Form des Bewusstseins ueberhaupt ...

Und diese unterbewusste Ebene wird ja hauptsaechlich den Traeumen zugeschrieben.
So koennte ich mir vorstellen, das Bewusstsein ist durch die Traeume in unsere Welt gekommen ...

... vielleicht waren da am Tag dann Erinnerungen/Fragmente an Traeume, die ploetzlich wieder auftauchten und so in ein im entstehen begriffenes Bewusstsein transportiert wurden ... (aeh ... versteht mich noch einer? )

... und irgendwann erfolgte dann die Erkenntnis eines eigenen Ichs? ---> was natuerlich sicherlich sehr schleichend passierte ---> Evolution eben!





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« Antworten #26 am: 13. April 2007, 23:05:17 »


Das ist ja interessant! Meingott, da bist Du aber sehr sehr beschaeftigt beim denken *ggg*
Ich hoere mich immer zusaetzlich sprechen beim denken. Also - ich erzaehle mir meine Gedanken ...  Grin
Und dachte immer, das ist bei allen Menschen so.


Noe, diese Laufschrift laeuft ja blitzeschnell *lach*, aber ich bin auch erst vor einigen Jahren draufgekommen, dass nicht alle Menschen so etwas sehen wie ich. Ich sehe oft auch synchron Bilder dazu - probier mal aus: Beim Wort "Stricken" z.B. sehe ich es geschrieben (schoen brav von links nach rechts) und daneben ein hellblaues Strickzeug als Bild (das steht dann eher mittig).

Hoeren in dem Sinn tu ich nix, ja wenn ich mich darauf konzentriere. Aber das kann ich beim Denken nicht *grins*

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« Antworten #27 am: 13. April 2007, 23:09:55 »



... vielleicht waren da am Tag dann Erinnerungen/Fragmente an Traeume, die ploetzlich wieder auftauchten und so in ein im entstehen begriffenes Bewusstsein transportiert wurden ... (aeh ... versteht mich noch einer? )


...ich wuerde gerne.... Roll Eyes Koenntest Du das nochmal ein wenig genauer erklaeren, es klingt interessant, aber ich komm irgendwie nicht hin.

Dass unsere Vorfahren mit dem Unterbewusstsein besser verbunden waren, klingt gut. Da waeren wir dann bei Intis Fragestellung, ob Gefuehle eine Evolution durchmachen.

Koennte ich mir auf der Basis sehr gut vorstellen. Unterbewusste Gefuehle fuehlen sich vielleicht "anders" an als "abgeschnittene", bewusste?

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« Antworten #28 am: 15. April 2007, 22:41:19 »

Noe, diese Laufschrift laeuft ja blitzeschnell *lach*, aber ich bin auch erst vor einigen Jahren draufgekommen, dass nicht alle Menschen so etwas sehen wie ich.

Huhu Du! :-)

... also - Zahlen, die sehe ich auch, wenn ich sie denke. Oder z.B., wenn von einem bestimmten Monat die Rede ist, dann entsteht vor meinem inneren Auge immer sofort ein Bild: links untereinander Januar bis Juni (in Bloecken angeordnet), rechts daneben ebenso Juli bis Dezember. Da haben die Jahrestage bestimmte Stellen und Plaetze, die ich ihnen zugewiesen habe. Ebenso beim rechnen. Kennst Du sowas auch? Bist Du Synaesthetikerin?

Zitat
Hoeren in dem Sinn tu ich nix, ja wenn ich mich darauf konzentriere. Aber das kann ich beim Denken nicht *grins*

Na, das reicht ja auch schon mit dem sehen! Sonst kommst Du ja zu gar nix mehr!   Wink
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« Antworten #29 am: 15. April 2007, 23:01:58 »



... vielleicht waren da am Tag dann Erinnerungen/Fragmente an Traeume, die ploetzlich wieder auftauchten und so in ein im entstehen begriffenes Bewusstsein transportiert wurden ... (aeh ... versteht mich noch einer? )


...ich wuerde gerne.... Roll Eyes Koenntest Du das nochmal ein wenig genauer erklaeren, es klingt interessant, aber ich komm irgendwie nicht hin.


Ja :-) ... das Bewusstsein des Menschen oder vielleicht besser gesagt: die Bewusstwerdung, - das war ja sicherlich kein abrupter Vorgang ... kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Dass ur(*gg*)ploetzlich z.B. die ersten Australopitecinen sich ihrer selbst bewusst waren ... das kann doch nicht einfach so aus dem Nichts entstanden sein!

Der Zustand des Unterbewussten koennte doch ein Bindeglied zwischen einem "unbewusstem Urgrund" und Bewusstheit gewesen sein. Also ein Uebergang vom unbewussten in einen bewussten Zustand. Und Traeume sind ja irgendwie halbbewusst, weder dem voellig Unbewussten, noch dem Bewussten zuzuordnen.

Der Traum sozusagen als Schlange der Transformation auf dem Weg zur Bewusstwerdung  Grin - hatte ich mir mal so gedacht ... muss ja nicht so sein ... nur ein Gedankengang.


Zitat
Dass unsere Vorfahren mit dem Unterbewusstsein besser verbunden waren, klingt gut.

Genau! Naeher dran. Halt zeitlich noch nicht so weit entfernt, diese Vorfahren ... damals ... die Protagonisten der Zukunft!  Cool


Zitat
Da waeren wir dann bei Intis Fragestellung, ob Gefuehle eine Evolution durchmachen.

Das ist echt ´ne gute Frage, über die ich noch nicht nachgedacht habe. Spontan würde ich sagen: vielleicht eine Verfeinerung in der Differenzierung, aber die Grundgefühle, wie z.B. Leid und Freude wohl eher nicht, hingegen Enttäuschung und Scham - da bin ich mir nicht so sicher ... hat natürlich auch kulturelle Wurzeln, welche Gefühle zugelassen und ausgeprägt werden ---> ein weites Feld.
 

*winkz*

**geändert von MeYLYn**
« Letzte Änderung: 24. Januar 2008, 17:46:00 von MeYLYn » Gespeichert

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