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Autor Thema: Was ist ueberhaupt Schoenheit?  (Gelesen 3077 mal)
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Kelte
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« am: 04. Dezember 2006, 21:29:21 »

Gibt es ueberhaupt "Schoenheit"? Kann das jemals als Absolutum geshen werden?
Ist dieser Begriff unter intelligenten Wesen relevant? Sollte er es sein?
Und was ist man (und speziell Frau) bereit dafuer zu tun und zu bezahlen?

Kelte
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Den Wert eines Standpunktes ermittelt man durch Variationen der Perspektive......

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Bulla Bulla Bü




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« Antworten #1 am: 02. Januar 2007, 18:24:42 »

Gibt es ueberhaupt "Schoenheit"? Kann das jemals als Absolutum geshen werden?
Ist dieser Begriff unter intelligenten Wesen relevant? Sollte er es sein?
Und was ist man (und speziell Frau) bereit dafuer zu tun und zu bezahlen?

Kelte


Hi Kelte!

Schoenheit kann natuerlich nicht absolut gesehen werden, "des einen Augenstern ist des anderen Ungeheuer". Ich denke, Schoenheit ergibt sich in Wirklichkeit aus evolutionaerer Zweckmaessigkeit, und es ist aus diesem verstecktem Grund fuer intelligente Wesen relevant.
Fuer mich bedeutet Schoenheit eigentlich nicht sehr viel (persoenlich).

CS
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« Antworten #2 am: 08. Januar 2007, 09:39:23 »

Oder anders gesagt:

Die Schoenheit liegt im Auge des Betrachters

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Bulla Bulla Bü




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« Antworten #3 am: 23. Januar 2007, 09:00:54 »

Du hast es natuerlich mal wieder geschafft, es einfach auf den Punkt zu bringen  Wink

CS
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« Antworten #4 am: 23. Januar 2007, 09:02:48 »

Dass Schoenheit im Auge des Betrachters liegt, kann ich nur unterschreiben. Ich habe letzte Woche ein interessantes Buch gelesen, in dem behauptet wird, dass die Partnerwahl in erster Linie von bestimmten Merkmalen abhaengt, die das Gegenueber aufweist und Parallelen zum eigenen Vater (bei Frauen) und zur eigenen Mutter (bei Maennern) aufweisen.

Das kann z.B. eine bestimmte Nasenform genauso wie ein bestimmter Geruch sein (Parfum o.ae.).

Erfolgreiche Assoziationen zum gegengeschlechtlichen Elternteil machen das Gegenueber "schoen".

Gaengige Schoenheitszeichen wie z.B. glaenzende Haare (wird instinktiv mit Gesundheit gleichgesetzt) oder bei Frauen eine im Verhaeltnis zur Huefte schlanke Taille (ist das Signal fuer "nicht schwanger") sind noch sinnvolle Verhaltensmuster aus der Tierwelt, die das Ueberleben der Spezies sichern.

Mensch, eigentlich sind wir alle ziemlich "unbewusst", oder?

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« Antworten #5 am: 24. Januar 2007, 11:32:51 »

Oh Mann, wenn ich das lese, komme ich mir ziemlich fremdbestimmt vor, fast wie eine Marionette an den Faeden der Evolution  Wink
S'wird aber schon stimmen, wir haben weniger freien Willen, als wir gern glauben moechten

Troll   Afro

Dass Schoenheit im Auge des Betrachters liegt, kann ich nur unterschreiben. Ich habe letzte Woche ein interessantes Buch gelesen, in dem behauptet wird, dass die Partnerwahl in erster Linie von bestimmten Merkmalen abhaengt, die das Gegenueber aufweist und Parallelen zum eigenen Vater (bei Frauen) und zur eigenen Mutter (bei Maennern) aufweisen.

Das kann z.B. eine bestimmte Nasenform genauso wie ein bestimmter Geruch sein (Parfum o.ae.).

Erfolgreiche Assoziationen zum gegengeschlechtlichen Elternteil machen das Gegenueber "schoen".

Gaengige Schoenheitszeichen wie z.B. glaenzende Haare (wird instinktiv mit Gesundheit gleichgesetzt) oder bei Frauen eine im Verhaeltnis zur Huefte schlanke Taille (ist das Signal fuer "nicht schwanger") sind noch sinnvolle Verhaltensmuster aus der Tierwelt, die das Ueberleben der Spezies sichern.

Mensch, eigentlich sind wir alle ziemlich "unbewusst", oder?

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« Antworten #6 am: 29. Januar 2007, 13:39:48 »

Seltsam

wenn du wuesstest, wie recht du hast!

Seltsam

Oh Mann, wenn ich das lese, komme ich mir ziemlich fremdbestimmt vor, fast wie eine Marionette an den Faeden der Evolution  Wink
S'wird aber schon stimmen, wir haben weniger freien Willen, als wir gern glauben moechten

Troll   Afro

Dass Schoenheit im Auge des Betrachters liegt, kann ich nur unterschreiben. Ich habe letzte Woche ein interessantes Buch gelesen, in dem behauptet wird, dass die Partnerwahl in erster Linie von bestimmten Merkmalen abhaengt, die das Gegenueber aufweist und Parallelen zum eigenen Vater (bei Frauen) und zur eigenen Mutter (bei Maennern) aufweisen.

Das kann z.B. eine bestimmte Nasenform genauso wie ein bestimmter Geruch sein (Parfum o.ae.).

Erfolgreiche Assoziationen zum gegengeschlechtlichen Elternteil machen das Gegenueber "schoen".

Gaengige Schoenheitszeichen wie z.B. glaenzende Haare (wird instinktiv mit Gesundheit gleichgesetzt) oder bei Frauen eine im Verhaeltnis zur Huefte schlanke Taille (ist das Signal fuer "nicht schwanger") sind noch sinnvolle Verhaltensmuster aus der Tierwelt, die das Ueberleben der Spezies sichern.

Mensch, eigentlich sind wir alle ziemlich "unbewusst", oder?

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« Antworten #7 am: 29. Januar 2007, 17:41:51 »

Seltsam

wenn du wuesstest, wie recht du hast!

Seltsam


...du bist schon wieder sooo schoen morbid.....*lol*

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mercuria
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« Antworten #8 am: 03. Februar 2007, 12:48:25 »

Schoenheit = Harmonie

je destruktiver wir gegen das Leben sind, umso komischer wird der Begriff Schoenheit....

Wenn ich mir anschaue, was wir als "schoen " empfinden - Menschenmodelle, Architektur, Musik, umsomehr wird sichtbar, wie gestoert diese Menschen sind, die sowas als "schoen " empfinden Undecided

Kunst ist immer ein Symbol fuer die Neurosen der Gesellschaft...
oschreckograus

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« Antworten #9 am: 03. Februar 2007, 17:26:42 »

Liebe Mercuria,

einen Zusammenhang zwischen Destruktivitaet und Schoenheit herzustellen, ist fuer mich nicht nachvollziehbar (vielleicht weil ich ein Mann bin  Wink )
Ich fuer mein Teil bin gemaess deiner Auffassung gestoert, da ich Musik, Architektur und Menschen(modelle Huh?) als schoen empfinde!
Vielleicht kannst du mich ja aufklaeren, wie du das da eben gemeint hast.

Troll   Afro

Schoenheit = Harmonie

je destruktiver wir gegen das Leben sind, umso komischer wird der Begriff Schoenheit....

Wenn ich mir anschaue, was wir als "schoen " empfinden - Menschenmodelle, Architektur, Musik, umsomehr wird sichtbar, wie gestoert diese Menschen sind, die sowas als "schoen " empfinden Undecided

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Jasmin
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Und dann weis man nicht was man sagen soll


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« Antworten #10 am: 09. März 2007, 21:28:06 »


Schoen ist nicht schoen, gefallen macht schoen.

L.G. Jasmin
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T.M.O.D. (the master of disaster)


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« Antworten #11 am: 24. Mai 2007, 19:53:56 »

Hallo Leute,

Schoenheit (bei Frauen) wird gemaess der folgenden Studie beeinflusst durch die Lebensumstaende:

Was eine schlechte Kindheit mit Frauengesichtern anstellt

Studie: Stress in jungen Jahren macht weniger attraktiv und maskuliner

Frauen aus zerruetteten Elternhaeusern ist die schwere Kindheit auch mit Anfang zwanzig noch ins Gesicht geschrieben: Sie wirken weniger attraktiv, weniger gesund und maskuliner als Altersgenossinnen, die in einem intakten Elternhaus aufgewachsen sind...


Link:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/265678.html

Ob das bei Maenner auch so ist??

Liebe Gruesse

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Inti
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« Antworten #12 am: 25. Mai 2007, 07:37:26 »

hi Ady ja das ist interessant - scheinbar gibt es in diese Richtung noch mehr Untersuchungen - ich erinner mich an einen Artikel indem Parameter herausgearbeitet wurden, an denen Betrachter Schoenheit festmachen, danach wurde jedes gesicht welches nach diesen Parametern ausgerichtet wurde (Compiprogramm) als schoen bezeichnet.

Ich moechte noch dazusagen, dass es zwar bestimmte Normen gibt, die als schoen gelten, wie Augen zu weit oder zu eng - zu grosse Nase etc. aber am wichtigsten ist doch was durch ein Gesicht an Gefuehlen ausgedrueckt wird - und wie ich darauf reagiere.

Dann gibt es oft noch den Wunsch, die eigene Wertigkeit zu steigern mit eine(m)(r) attraktiven Partner(In)

LGInti
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Jo
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« Antworten #13 am: 25. Mai 2007, 07:52:46 »


hallo Inti !

Nehme an, du meinst etwas in der Art....

http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_II/Psychologie/Psy_II/beautycheck/

Zitat
Studie: Stress in jungen Jahren macht weniger attraktiv und maskuliner

da steht auch drin: ...Hier spiele nicht nur das Stresshormon Cortisol eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass verkrachte Familien haeufig generell einen ungesuenderen Lebensstil pflegen. Auch genetische Faktoren koennten hinter den Ergebnissen stehen, glauben die Forscher: Toechter besonders maskuliner Maenner, die haeufig auch schlechtere Familienvaeter sind, tragen ebenfalls bevorzugt maskuline Zuege.


Dass besonders maskuline Maenner haeufig auch schlechtere Familienvaeter sind....ein Vorurteil oder was dran ? Klingt jedenfalls nicht grade klasse.
Wie ein Mann mit den Kleinen umgeht, ist abgesehen von Zeitungsbildern, sondern real eben...fuer mich auch Kriterium von Schoenheit, Ausstrahlung,....durch Umgang mit anderen.

 Smiley Jo




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« Antworten #14 am: 25. Mai 2007, 08:21:06 »

hi Ady ja das ist interessant - scheinbar gibt es in diese Richtung noch mehr Untersuchungen - ich erinner mich an einen Artikel indem Parameter herausgearbeitet wurden, an denen Betrachter Schoenheit festmachen, danach wurde jedes gesicht welches nach diesen Parametern ausgerichtet wurde (Compiprogramm) als schoen bezeichnet.

Ich moechte noch dazusagen, dass es zwar bestimmte Normen gibt, die als schoen gelten, wie Augen zu weit oder zu eng - zu grosse Nase etc. aber am wichtigsten ist doch was durch ein Gesicht an Gefuehlen ausgedrueckt wird - und wie ich darauf reagiere.

Dann gibt es oft noch den Wunsch, die eigene Wertigkeit zu steigern mit eine(m)(r) attraktiven Partner(In)

LGInti

@Inti

es wird schon einen Durchschnittsgeschmack geben, den man mit einer Mischung aus verschiedenen attraktiven Gesichtsmerkmalen darstellen kann.
Ich denke aber, die Kontaktaufnahme zwischen den Geschlechtern laeuft auf einer individuelleren Basis ab, und laesst sich nicht nur auf einem schoenen Durchschnittsgesicht festmachen, wie du es ja auch andeutest.
Hier spielen noch andere Faktoren auch eine Rolle einer der wichtigsten ist der passende Geruch (hier gibts einschlaegige Testreihen) und dann auch soziale Faktoren (Bildungsstand, sozialer Status, finanzielle Situation usw.) und das von dir erwaehnte "Heben der Wertigkeit" durch einen wie auch immer attraktiven Partner (kann auch finanziell sein)


Dass besonders maskuline Maenner haeufig auch schlechtere Familienvaeter sind....ein Vorurteil oder was dran ? Klingt jedenfalls nicht grade klasse.
Wie ein Mann mit den Kleinen umgeht, ist abgesehen von Zeitungsbildern, sondern real eben...fuer mich auch Kriterium von Schoenheit, Ausstrahlung,....durch Umgang mit anderen.

@Jo

Das koennte schon sein. Besonders attraktive Maenner haben nachweislich mehr Testosteron und sind daher auch aggressiver. Und das ist nicht gerade von Nutzen beim Aufziehen von Kindern.
Die Frage waere dann halt: Nach welchen Kriterien suchen sich Frauen die Maenner aus? Wuerde ja sogar on-Topic sein, denn Schoenheit ist doch geschlechtslos, oder?  Cheesy

Liebe Gruesse

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