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Autor Thema: Angsttraeume auf hohen Gebaeuden  (Gelesen 766 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
cupido
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« am: 25. April 2006, 18:32:17 »

Es gruesst das Murmeltier,

ich wollt mal in die Runde fragen, ob einer hier eine Erklaerung fuer folgenden, immer wiederkehrenden Traum hat, den ich naja ich glaube fast jede Woche mal traeume:

Also, dder Traum beginnt immer verschieden aber irgendwann kommt dann der Punkt, der sich staendig wiederholt, ich bin in einem hohen, alten Haus mit irrsinnig hohen Raeumen und wunderschoenen Stuckdecken, und irgendwas, das ich nie zu Gesicht bekomme, jagt mich, ist gefuehlsmaessig glaube ich ein schwarzes Tier oder ein Monster. Ich fluechte in dem Haus immer hoeher nach oben, ueber dunkle Treppenhaeuser und ich hoere das Ding hinter mir schnauben und knurren. Dann bin ich ganz oben angelangt und hier gibts nur mehr eine Tuer, die auf ein flaches Dach fuehrt, ich renne raus, draussen ist es daemmrig und schwuel, und ich mache die Tuer schnell zu und lehne mich dagegen. Ich hoere, wie das Tier innen die Treppen hochlaeuft, ich spuere sogar, wie der Boden unter seinem Gewicht bebt, und dann ist es bei der Tuer, ich kann es ganz deutlich hoeren, und es beginnt die Tuer aufzudruecken und ich druecke wie eine Wahnsinnige dagegen, spuere aber, dass das Tier staerker ist als ich, und immer dann, wenn ich die Tuer nicht mehr halten kann wache ich schweissueberstroemt und voller Angst auf, krieg fast keine Luft, so als ob ich das wirklich erlebt haette...

Ich habe ein Traumbuch zuhause, die Erklaerungen dort befriedigen mich aber nicht.

Drum wollte ich mal hier reinschnuppern und sehen, was ihr mir vielleicht dazu sagen koennt

Cupido

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cupido
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« Antworten #1 am: 09. Mai 2006, 15:41:55 »

Interessiert das gar keinen??

snieff  Cry
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Esper
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« Antworten #2 am: 15. Mai 2006, 09:59:08 »

Interessiert das gar keinen??

snieff  Cry


Natuerlich interessiert das wen!!!

Ich koennte mal eine Erklaerung fuer deinen Traum versuchen.  Wenn dieser Traum immer wieder vorkommt, koennte es sich um einen Zwang handeln, den du im reellen Leben nicht los wirst, dessen du dir aber nicht wirklich bewusst bist. Um nur ein Beispiel zu nennen: Dein Job lastet dich voll aus und dein Chef gibt dir noch zusaetzlich Arbeit auf deinen Tisch. Du kannst und traust dich nicht zu sagen, dass du bereits voll ausgelastet ist sondern nicmmst die Arbeit ohne Wimpernzucken an. Hinterher aergerst du dich, dass du dich nicht gewehrt hast. Da dir das immer wieder passiert, und du im "bewussten" Leben nichts dagegen machst, weist dich dein Unterbewusstsein darauf hin, und das geht am leichtesten mithilfe von Traeumen.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, dass vielleicht nicht so passt, aber das Prinzip ist, dass dich dein Unbewusstes mithilfe von Traeumen auf Defizite im Bewussten hinweisen will, in diesem (angenommenen) Fall, dass dir das Durchsetzungsvermoegen gegenueber deinem Chef fehlt.

Esper
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Was sich auf die Wirklichkeit bezieht, ist nicht sicher, und was sicher ist, ist nicht wirklich. [A. Einstein]
Spirit
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« Antworten #3 am: 15. Mai 2006, 12:12:13 »

Hallo Cupido!

Ich haette noch eine Erklaerung anzubieten, vielleicht ist sie Dir sympathisch:

Ein Haus in der Symbolsprache bedeutet das "Ich", wobei die unteren Bereiche (Keller) das Unbewusste und die oberen Bereiche (Dach) den Intellekt bedeuten.

In je tieferen Raeumen Du Dich befindest, desto mehr kommst Du mit Deinen Gefuehlen in Kontakt, je hoeher Du schreitest, desto mehr uebernimmt Dein Intellekt das Kommando.

Ich wuerde den Traum so interpretieren, dass das unsichtbare "Etwas" in der Gefuehlsebene angesiedelt sein koennte, Deine Flucht nach oben ist der Versuch, sich in den Intellekt zu "retten".

Ein Vorschlag: Wir waere es, wenn Du Dir fuer das naechste Mal fest vornimmst, dieses unbekannte Etwas aufzufordern, sich zu zeigen und Dir zu sagen, was es von Dir will.

Vielleicht kommt etwas Ueberraschendes dabei heraus?   Wink
Tschau
Spirit
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Wenn Du etwas nicht willst, gibt es Gründe, wenn Du etwas willst, gibt es Wege...
Jasmin
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Und dann weis man nicht was man sagen soll


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« Antworten #4 am: 05. August 2006, 09:49:18 »

Auch hier kann ich mich nur meine Vorgaengern anschliessen.

L.G. Jasmin
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Sojus
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« Antworten #5 am: 10. August 2006, 10:55:40 »

Tja, was ich immer sage, einfacher gehts ja nicht immer schoen esoterisch bleiben  Grin
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Esoteriker sind Menschen, die sogar da ein Haar finden, wo keine Suppe ist Wink
Jasmin
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Und dann weis man nicht was man sagen soll


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« Antworten #6 am: 28. August 2006, 08:55:43 »

  Das Fand ich ueber Angst im I.N.

 L.G. jasin


Angst

Sie spielt in Traumbildern sehr oft eine herausragende Rolle. Die alten Aegypter umschrieben das Angst haben damit, dass man wohl mit sich selbst nicht ganz zufrieden sei.
Die moderne Psychologie sieht darin einen Fehler, den man gern ungeschehen machen moechte.
Der Angstschrei im Traum deutet demnach auf einen besonders schweren Irrtum hin, dessen Wiedergutmachung Eigeninitiative erfordert.
Die Psychologen der verschiedensten Schulen gehen davon aus, dass Aengste bei jedem Menschen vorhanden sind: Einerseits als notwendige Schutzschalter und Sicherungen, andererseits als historische Erblast.
Wenn es in diesem Sinne "normal" ist, dass Sie gewisse Aengste haben, dann ist derjenige besser ausgestattet, der von den eigenen Aengsten auch traeumt!
Die anderen, die nicht von ihren Aengsten traeumen, haben genauso viel Aengste - nur sie haben es viel schwerer, diese Aengste zu bearbeiten, was wiederum die einzige Methode ist, um sie aufzuheben und loszuwerden.
Die Auseinandersetzung mit der Angst gehoert zum Mensch sein. Verstaendlicherweise wollen wir jedoch nicht von dieser Angst beruehrt werden und verdraengen sie deswegen. Dadurch dass wir dahin tendieren, unsere Aengste zu verdraengen, suchen sie uns im naechtlichen Traum heim.
Wenn Sie also Angst haben, Ihre Aggressionen offen auszudruecken, werden Sie wahrscheinlich Traeume haben, in denen Sie mit dieser Aggression konfrontiert werden.
Alles was Ihnen Angst einjagt und was Sie im Wachzustand deswegen umgehen, treffen Sie im naechtlichen Traum. Ein solcher Angsttraum kann sich bis zum Albtraum steigern, aus dem Sie schweissueberstroemt oder bisweilen sogar schreiend aufwachen. Am besten schauen Sie sich nach dem Angst- oder Albtraum die Art und Ursache der Angst genau an.
Wenn Sie einen solchen Traum deuten moechten - und Sie sollten derartige Traeume unbedingt deuten, da sie sonst eine Tendenz aufweisen, immer wiederzukehren -, stellen Sie sich folgende Fragen:
Was macht Ihnen in diesem Traum Angst?
Schauen Sie sich die Ihnen angsteinfloessende Situation genau an und fragen Sie sich, woher Sie diese Situation aus Ihrem alltaeglichen Leben kennen.
Wie reagieren Sie auf diese Angst im Traum?
Zu welchem Ergebnis fuehrt diese Reaktion?
Welche anderen Reaktionsmoeglichkeiten waeren denkbar?
Spielen Sie zumindest in Ihrer Phantasie alternative Reaktionsmoeglichkeiten durch.
Besser ist es jedoch, sich vorzunehmen, die alternativen Reaktionsmuster im Wachzustand auszuprobieren.
Warum traeumen Sie gerade jetzt diesen Angst- oder Albtraum?
Meistens treten beaengstigende Traeume gerade dann auf, wenn kurz vorher das Angsteinfloessende bewusst oder unbewusst erlebt wurde.
Gehen Sie also noch einmal genau die letzten Tage vor diesem Traum durch und schreiben Sie sich alle angsteinfloessende Momente auf.
Wie koennen Sie diese oder einen von ihnen auf Ihren Traum beziehen?
Haben Sie einen vergleichbaren Traum schon zuvor gehabt? Versuchen Sie sich speziell daran zu erinnern, ob Sie in Ihrer Kindheit aehnliche angsteinfloessende Traeume gehabt haben. Ist dies der Fall, versuchen Sie, diese Traeume zu verstehen und machen Sie sich klar, dass Ihre Reaktion sozusagen verjaehrt ist. Das bedeutet, dass Sie als Erwachsener diese Aengste, die in Ihrer Kindheit verstaendlich und womoeglich funktional waren, heutzutage nicht mehr benoetigen.
Wenn Sie sich mit diesen fuenf Fragen ausfuehrlich beschaeftigen, sollte das nicht in einer distanzierten, unemotionalen Weise geschehen, sondern lassen Sie sich von der Angst und der Verunsicherung beruehren. Wenn Sie sich einem Partner oder einem Freund anvertrauen wollen, dann koennen Sie, durch dessen Beisein gestaerkt, diese Aengste untersuchen und in Ihrer Phantasie diese Aengste Stueck fuer Stueck "erinnern", wiederholen und durcharbeiten.
Danach ist es jedoch unabdingbar, Ihre Phantasien und Gefuehle aus der Distanz zu betrachten.
Gehen Sie aber sogleich distanziert an Ihre Aengste heran, werden diese Sie nicht zu ihren Urspruenglichen fuehren. Im Grunde machen Sie sich bei dieser Technik die Aengste zu Ihrem Verbuendeten, indem sie Ihnen zeigen, woher sie stammen. Wenn Sie das verstanden haben, koennen Sie meistens auch diese Aengste aufloesen.
Sollte das jedoch wider allen Erwartens nicht moeglich sein, sollten Sie einen Psychotherapeuten um Rat fragen, der im Umgang mit Traeumen Erfahrung hat.
Traeume, die Angst ausloesen, sind immer Hinweise auf Zweifel, Unsicherheit, Hemmungen und Schuld- oder Minderwertigkeitsgefuehle.
Wichtig fuer die Deutung solcher Traeume ist, durch was die Angst ausgeloest wurde. Tritt ein bestimmter Angsttraum haeufig auf und beunruhigt Sie das sehr, so deutet dies auf eine ernstzunehmende Stoerung hin, die einer moeglicherweise therapeutischer Behandlung bedarf.
siehe auch: Albtraum 
 

 



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« Antworten #7 am: 28. August 2006, 16:21:35 »

Tja, was ich immer sage, einfacher gehts ja nicht immer schoen esoterisch bleiben  Grin

Warum bezeichnest du das als esoterisch??

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Nichts ist einfacher, als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger, als sich einfach auszudrücken.
Sojus
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« Antworten #8 am: 12. September 2006, 16:49:13 »

Tja, was ich immer sage, einfacher gehts ja nicht immer schoen esoterisch bleiben  Grin

Warum bezeichnest du das als esoterisch??

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Esoterik heisst fuer mich, einfache Loesungen zu suchen, wenn einem der Lern- oder Wissensweg zu kompliziert ist. Und das ist hier so!

Sojus
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« Antworten #9 am: 23. Januar 2007, 09:33:17 »

Mag ja sein, dass Esoterik fuer Manche (vor allem Denkfaule) ein Ausweichmanoever ist, andererseits bieten ihre Disziplinen Wege, die den herkoemmlichen Wissenschaften verschlossen sind und auch bleiben. Man kann sie also auch als erweiternd ansehen.

CS

Tja, was ich immer sage, einfacher gehts ja nicht immer schoen esoterisch bleiben  Grin

Warum bezeichnest du das als esoterisch??

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Esoterik heisst fuer mich, einfache Loesungen zu suchen, wenn einem der Lern- oder Wissensweg zu kompliziert ist. Und das ist hier so!

Sojus

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