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Autor Thema: Im Traum ertrunken  (Gelesen 655 mal)
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Spirit
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« am: 31. Juli 2007, 12:00:00 »

Liebe Foris!

Ich hatte heute einen gaaanz schrecklichen Traum, der so lebensecht war, dass ich beim Aufwachen mal ein paar Minuten brauchte, um (überglücklich) zu begreifen, dass es ein Traum war....

Ich fuhr im Auto mit meinen drei Mädels in einen Abgrund und schlitterte seitlich liegend mit dem Auto in einen See.

Im Geist ließ ich noch schnell die Maßnahmen durchlaufen in meinem Kopf: Angeschnallt bleiben bis zum Aufprall, danach alle abschnallen und gleichzeitig die Fenster runterkurbeln und dann alle raus....

Ich spürte den Aufprall und das kalte Wasser ins Auto dringen, griff nach den Händen meiner Kinder - sie lebten - und ich wollte schreien, "Abschnallen" und wollte schreien und schreien und konnte nicht... das eiskalte Wasser stieg immer höher und keiner tat irgendwas....meine Kinder waren genauso gelähmt wie ich....

Mitten im verzweifelt Schreien-Wollen bin ich munter geworden. Es war ganz schrecklich, kein düsterer Traum, sondern taghell und klar wie die Realität....*argh*

Bin heute schon den ganzen Tag am Überlegen, ob das ne Bedeutung hatte...hoffentlich nicht.

Von der Symbolik her würde ich sagen: "es geht den Bach runter" oder "im Morast versinken" oder "untergehen"....*allesgrusel*

Lg
Spirit
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« Antworten #1 am: 31. Juli 2007, 12:33:44 »

Hey Spirit!

Hab gleich mal im Traumdeutungsbuch nachgesehen...

"Ertrinken:
Mutprobe, die immer zu besonderer Vorsicht mahnt.
selbst ertrinken:
Glück und Freude
einen Ertrunkenen sehen:
Vergnügen
bei einer Katastrophe Ertrunkene sehen:
kündet große Opfer an

Ertrinken: Versinken im Unbewußten, Hilflosigkeit, mangelnde Lebensplanung, man wird vom Gefühlsfluss weggerissen.
Angst vor der Rückschlingung ins Unbewußte nach E.Neumann.
Wie es beim Ersticken um mehr Luft geht, geht es beim Ertrinken um mehr Sicherheit... um solche Bedürfnisse und Gefühle, welche ihnen mehr Kraft und inneren Halt verleihen."

Sagt Dir das was?

Lieben Gruß
Daniela Smiley

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Spirit
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« Antworten #2 am: 31. Juli 2007, 12:38:06 »

Hm, danke fürs Nachgucken  Grin

Naja, ich bin ja nicht wirklich ertrunken (also keine Erstickungsangst oder so), sondern vorher schon aufgewacht. Das Schreckliche dran waren auch dieses Gefühl von Hilflosigkeit, Angst um meine Kinder und das nicht-Schreien-Können...*ächz*

Ich werde mir Deine Zeilen mal in Ruhe näher ansehen und durch den Kopf gehen lassen - oft sind Träume ja auch Ausdruck von unbewussten Ängsten. 

Liebe Grüße & Danke
Spirit



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Spirit
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« Antworten #3 am: 01. August 2007, 18:18:46 »

Na, im Moment haben mich meine unbewussten Ängste wohl ganz schön am Schlafittchen..heute hab ich geträumt, ich wäre bestohlen worden, meine Ausweise, mein Geld, meine Schlüssel *schnüff*

War total chaotisch...

Im Moment scheints, es wäre besser für mich, mir die Nächte um die Ohren zu schlagen als zu schlafen....*grins*

Wie gehts denn Euch im Moment? Angenehme Träume oder eher so wie mir?

Liebe Grüße
Spirit
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Yda
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« Antworten #4 am: 01. August 2007, 23:09:44 »

Hallo Spirit,
was ist im wirklichen Leben momentan los bei dir/euch?
Alles im Lot oder brodelt was unterm Teppich, was vielleicht noch nicht so offen benannt wurde?

Kann die Finanzen betreffen - du hattest Angst um deine Kinder.
Kann die Gesundheit betreffen, die Partnerschaft...
Eben alles, was bis zu deinen Kindern wirkt.

Wassermassen stehen immer für Umwälzungen im Leben.
Kaltes Empfinden steht für Unangenehmes.

Ist bei euch grade was im Umschwung?

Außerdem zeigt der Traum Angst vor Kontrollverlust.
Überlege mal, ob das am Tage auch irgendwo versteckt vorkommt...

Alles Liebe,
Ida
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Forumsprobleme hab ick keene. Frappant, oder? (ok, der letzte war jetzt gemogelt.) whistle
Jo
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« Antworten #5 am: 02. August 2007, 00:02:30 »

Zitat
Ist bei euch grade was im Umschwung?

Außerdem zeigt der Traum Angst vor Kontrollverlust

jetzt wird mir einiges klar...danke.  Smiley

hatte einige Nächte zuvor, bevorich deinen Traum hier gelesen hatte @Spirit....einen seltsamen Traum.

jetzt wirds spannend, weil.....

wir waren im Auto unterwegs, das irgendwie vorher schon so seltsame Sachen gemacht hat.....aber irgendwie hatten wir trotzdem keine Angst.
letzendlich rutschte es halb seitlich eine nicht steile Böschung hinunter....mitten in einen Teich.

Fenster runterkurbeln war auch mein erster Gedanke...doch dann...ist ja alles elektrisch....also rasch das Dachfenster auf, so lange es noch geht.

Dann plötzlich war meine Tochter mit im Traum....in ihrem Kindersitz. Ich war richtig empört (hab also schon mitgekriegt dann, daß ich träume...) weil was hat meine Tochter hier in einer Gefahrensituation zu tun ? Kommt ja gar nicht in Frage.

Sofort hab ich gesehen, wie sie sich abschnallt und ich sie aufs Autodach setze. Wir Erwachsenen dann auch drauf.

da sassen wir nun...mitten im Teich...auf dem Autodach.

da ich nicht nass werden wollte (Kälteallergie)  Roll Eyes hat uns die Feuerwehr dann samt Auto zum Ufer gezogen.

da war ein Haus mit einem netten, älteren Ehepaar.


Zitat
Das Schreckliche dran waren auch dieses Gefühl von Hilflosigkeit, Angst um meine Kinder und das nicht-Schreien-Können...*ächz*

Was mir zu deinem Traum spontan einfällt...deine Töchter sind erwachsen, gehen ins Leben und du hast "nichts mehr zu sagen"...sprich dich ausdrücken ja, "anschaffen": nein.

Sie werden ihre eigenen Fehler machen und draus lernen...wie weit sie deine Meinungen berücksichtigen, bleibt ihnen überlassen. Und was...wenn sie mal nichts tun....aber sie werden was tun und schon ausreichend gut für sich sorgen.

Vielleicht ?! ist da ja was dran....

 Smiley Jo

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Jasmin
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Und dann weis man nicht was man sagen soll


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« Antworten #6 am: 02. August 2007, 01:21:40 »

Liebe Foris!

Von der Symbolik her würde ich sagen: "es geht den Bach runter" oder "im Morast versinken" oder "untergehen"....*allesgrusel*

Lg
Spirit


Hier habe ich einen Link da kanst du deinen Traum Nachlesen, liebe grüße.

http://deutung.com/lilith/index.php?symbol=Ertrinken&submitbutton=Suchen&method=x

L.G. Jasmin
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Ratte
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« Antworten #7 am: 02. August 2007, 01:56:52 »

Hey nochmal!

@Spirit... manchmal sind es nichtmal große Sachen, die einem so wilde Träume verursachen... die Stichworte  Kontrollverlust und Umwälzungen brachten mich gerade darauf... 2 Themen hier in diesem Forum haben Dich schwer zum Nachdenken gebracht... vielleicht hat es "nur" damit zu tun? Sowas hab ich auch sehr oft... dann verarbeite ich sozusagen neue Infos, die mein so mühsam aufgebautes Weltbild ins schwanken gebracht haben.

Lieben Gruß
Daniela Smiley
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« Antworten #8 am: 02. August 2007, 08:23:17 »

Morgen, Ihr Lieben!  Cheesy

Danke für die Antworten, die habens ganz schön in sich!

Hab mich jetzt durchgeschmökert, da muss ich mal nachdenken drüber.... Roll Eyes

Das mit der Kontrolle - da könnte schon was dran sein, ich bin ja bekennende Monster-Glucke. Meine Kids sind schon groß und wir haben trotzdem ein ziemlich enges Verhältnis. Wobei die Älteste mir nicht mehr sagt, was sie tut - sie kommt und geht wann sie will, ich bin quasi nur noch das Hotel, in dem sie schläft (oder auch nicht) und futtert (oder auch nicht). Und ihr Taxi morgens und abends zum Bahnhof und zurück (weil sie und die Mittlere grade Ferialjob machen). Und Autoverleiher und Geldgeber  Roll Eyes

@Jo: Da hab ich Dir den Traum geklaut  Grin - Bei mir wars ne Rechtskurve, die ich beim Autofahren nicht geschafft hatte, dann gings die Böschung runter und unten war ein Teich, in den wir seitlich liegend reingeschlittert sind. *grusel*  Sag - was haben Du und ich gemeinsam? Bist Du auch eine Glucke? Dieselben Ängste? *grübel*

@Jasmin: Der Link passt auch - Ertrinken - das Gefühl haben, zuviele Pflichten zu haben (grad in Bezug auf die Kids) - das passt seeehr gut.... Wink

Aaaaber: Heute hatte ich das erste Mal seit Tagen wieder einen schönen Traum - von Sandstränden, Meer und Palmen. Ich spürte den Sand auf meiner Haut, latschte durchs Wasser (es war ne ziemliche Strömung dort), dann suchten wir ein Hotel - eher halbherzig, weils auf dem Strand so schön war - ich lag im Sand und genoss den Augenblick und der Wecker läutete grmpf

Liebe Grüße und Danke an Alle!
Spirit



« Letzte Änderung: 02. August 2007, 08:27:20 von Spirit » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 02. August 2007, 14:03:43 »

Zitat
@Jo: Da hab ich Dir den Traum geklaut   - Bei mir wars ne Rechtskurve, die ich beim Autofahren nicht geschafft hatte, dann gings die Böschung runter und unten war ein Teich, in den wir seitlich liegend reingeschlittert sind. *grusel*  Sag - was haben Du und ich gemeinsam? Bist Du auch eine Glucke? Dieselben Ängste? *grübel*


hihi...ja, also mein Traum kann nicht von dem von dir beschriebenen hier beeinflusst gewesen sein....weil ich s ja vorher geträumt hatte....bevor ich es gelesen habe. Und die Bilder waren teilweise noch stark da.
Drum hab ich momentan gar nicht dazu geschrieben, weils mir nicht ganz geheuer war...*lach*

das Auto ist für mich das Leben, das sich nicht allein mit Willenskraft steuern lässt. Da spielt auch aus mir heraus so vieles andere mit...nicht nur Vernunft und so.

Punkto Parnerschaft gings real darum, irgendwann in zig Jahren sicher zusammen ziehen oder nicht....also das Auto auf muss irgendwohin zu steuern. Wobei das Blödsinn ist....wir werden in 10 Jahren genau das tun, was in 10 Jahren für uns gut passt und stimmig ist. Damit fühle ich mich jetzt auch wieder wohler und "gut auf Kurs".

Miteinander auch so ein gemütliches Pärchen sein, im Alter....schlummert da wohl in beiden....aber wohin das Auto dafür fährt, damit das auch gut geht....können wir jetzt ja noch nicht wissen.
Im Traum machts ja sowieso auch, was es will *g* Zur Not gibts ja auch noch die Feuerwehr, die hilft.... Cheesy

Visionen haben, verschiedene Möglichkeiten phantasieren....passt ja alles. Nur fixieren...das nicht. Das war wohl so ein innerer Kontrollversuch da, wo sich etwas nicht kontrollieren lässt. Was wir immer tun können...drauf schaun, was uns aktuell gut tut und passt. Das war von Anfang an unsere Linie und jetzt sind wir da auch wieder gut drauf.  Smiley

Zitat
Bist Du auch eine Glucke? Dieselben Ängste? *grübel*

dazu ist mir eingefallen..."die Schäfchen im Trockenen haben wollen". und zu allererst dann meine Tochter eben.
Weil sie ist mit ihren Bedüfnissen, gesichert im Kindersitz, ja immer mit dabei. Sprich...Kinderbedürfnisse sind nochmal etwas anders für mich...weil sie ja noch viel mehr Schutz und Unterstützung braucht in ihrem Alter, als Erwachsene.
Und als "Single" ohne Kind würde ich das Thema zusammen wohnen wohl anders angehen, als mit Kind. Mein Partner wohl auch. So geniessen wir unsere Freiräume unter der Woche und nehmen uns wirklich Zeit füreinander am Wochenende.

Auch bei großen Kindern ist es mir wichtig, dass sie immer einen guten Platz haben können. Sprich...würde mein Sohn aus irgendwelchen Gründen eine Zeit bei mir wohnen....dann muss das drin sein....
Hätte ich einen Partner ohne Verständnis dafür, hätte der Pech gehabt. Weil für mich ist es wichtig, daß meine Kinder daheim immer einen Stützpunkt haben, bei Bedarf.
Was das betrifft...mein Partner hat ja auch Kinder und da ist es ebenso wichtig, dass sie einen guten Platz in dem Ganzen haben dürfen.

Das ältere, gemütliche Pärchen im Träumehaus hat keine kleineren Kinder mehr. Aber genügend Platz wohl, falls sie zwischendurch bei Bedarf auftauchen.

 Smiley Jo





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« Antworten #10 am: 02. August 2007, 14:42:29 »


was mir zum Thema Kindersitz, abschnallen, in Sicherheit sein spontan auch noch einfällt...

So weit es möglich ist Sicherheit geben kann ich ja besonders dadurch, indem ich meiner Kleinen helfe, Situationen selbst immer mehr gut zu bewältigen. Damit sie aus sich heraus immer mehr selbst schaffen kann.

Ich kann sie nicht unter einen Glassturz stellen, nur stärken, so gut ich kann.
Bei meinem Sohn hat mir das auch manchmal ganz schön Mut und Kraft gekostet....gerade wenn es um seine Entscheidungen ging, die er gefällt hat (und die mich manchmal momentan verunsichert haben).

Da an die "Kids" zu glauben, dass sie ihr Leben schon gut schaffen werden...und da zu unterstützen wo es gewollt und angesagt ist....ist ja nicht nur leicht.

Klar,...die Kleine hat die Übersicht noch nicht so und deshalb sind schon noch engere Grenzen angesagt, wo es gefährlich werden kann....oder ich etwas einfach nicht toleriere. Innerhalb derer braucht sie aber auch jetzt schon Platz nicht nur für eigene Entscheidungen, sondern auch für eigene Fehler.....die sie halt dann auch "ausbaden" muss. Das kann ich ihr nicht ersparen, wenn ich ihr helfen will, ein eigenverantwortlicher Mensch zu werden, der sich im Leben zu helfen weiss.

Klingt so leicht...lebt sich aber manchmal schon auch schwer....

 Smiley Jo


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« Antworten #11 am: 02. August 2007, 20:23:42 »

Liebe Jo!

Das "an die Kinder glauben" im Sinne von "ihnen etwas zutrauen" ist so ziemlich das Schwierigste für manche Mütter (mich miteingeschlossen). Meine Älteste z.B. kann absolut nicht mit Geld umgehen - ich habe da wirklich Angst, dass sie im Schuldenturm landet, wenn sie mal auszieht.  Roll Eyes Was meine  anderen Kids in Nullkommanix begriffen haben (finanziell), das konnte ich ihr in 18, fast 19 Jahren nicht beibringen -nix zu machen.

Also das Sorgenmachen das kenn ich gut - ich denke, das wird erst besser werden, wenn sie ausgezogen sind.  Cry

Liebe Grüße
Spirit
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